In dem schweizerischen Uhrendorf Saint-Imier schließen sich Zehn unbekümmerte Anarchistinnen zusammen, die von der Hoffnung auf den Sieg einer proletarisch-sozialistischen Revolution getragen werden, wie sie von der Pariser Kommune propagiert wird. Sie kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben, das sie nicht so weiterführen wollen, wie es die Veränderungen des industriellen Aufschwungs vorsehen. Zunächst wandern nur Colette und Juliette nach Amerika aus, von deren Tod die Zurückgebliebenen jedoch bald erfahren. Trotz aller Zweifel glauben Valentíne und ihre Schwester Blandine, Jeanne, Lison, Émilie, Adèle, Mathilde und Germaine den Versprechungen der Werber und gehen 1873 mit ihren neun Kindern an Bord eines Schiffes, das sie nach Punta Arenas in den Süden von Chile bringen soll.

Die Frauen müssen mit ansehen, wie Deportierte der Pariser Kommune an Bord in Käfigen eingesperrt werden und müssen sich vor Plünderungen in Acht nehmen. Émilie verstirbt als Erste bei der Niederkunft eines Kindes. Am Ziel angekommen, führen die sieben verbliebenen Frauen ein beschwerliches Leben und können sich mit der Gründung einer Bäckerei und einem Uhrmacherladen gerade so über Wasser halten. Bevor sie ihre Reise entlang der chilenischen Küste zur Insel Juan Fernandez fortsetzen, verabschieden sie sich von Jeanne, die zurück bleibt. Weiterlesen »