In dem großformatigen Buch Die entspannten Städte in Europa* stellen vierzehn Autoren, deren Aufzählung den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, fünfzehn Städte vor, wobei sie deren Kulturangebote, architektonischen Besonderheiten, die jeweilige Verkehrssituation, geschichtliche Hintergründe, musikalische Vorlieben oder einfach die Lebensart ihrer Bewohner hervorheben. Zu jeder Stadt gibt es drei Tourenvorschläge; den Abschluss bilden jeweils Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, den kulinarischen Vorlieben, was es zu stöbern oder entdecken gibt und welches Nachtleben geboten wird. Um keine Stadt zu bevorzugen, hat man die alphabetische Reihenfolge gewählt.
Der Leser erfährt, welche Stadt zu einem Drittel aus Wasser besteht und obendrein vierzig Prozent Grünflächen aufweist, was weltweit seinesgleichen sucht. Nach der Lektüre des Buches weiß er, welche Stadt sich vom einstigen am Meer gelegenen Fischerdorf bis zum Strand ausgebreitet hat, welche Stadt für den Festivalmonat August berühmt ist, oder wo er ein vom Chianina-Rind stammendes Riesensteak genießen kann, sofern ihn der Preis nicht abschreckt.
Einen Pauschalurlaub zu buchen ist kein Kunststück, doch wer einfach einmal anders reisen möchte, kommt an dem Inspirationsbuch
Die Niederlande, die sich bis heute eine Monarchie leisten, räumen dem Dünenschutz und dem Bau von Dämmen, zu denen auch das von Siggi Weidemann und Ralf Johnen in ihrem
Die Karlsbrücke und die astronomische Uhr des Altstädter Rathauses sind für viele Menschen der Inbegriff der tschechischen Hauptstadt Prag. Dass die Stadt neben diesen Attraktionen noch mehr zu bieten hat, zeigen Antje Buchholz und Thomas Kirschner in dem
Bei dem Reiseführer Kreta fällt bereits beim Aufschlagen des Inhaltsverzeichnisses die gewählte Gliederung nach Küsten- und Inselabschnitten positiv auf, was aufgrund der langen und schmalen Form der Insel Sinn macht. Um dem Leser einen schnellen Überblick zu ermöglichen, sind jedem Kapitel die jeweiligen Highlights stichwortartig vorangesetzt. Zunächst wird die Hauptstadt Iraklio vorgestellt, deren koloniale Bauten von der venezianischen Architektur zeugen. Es folgen weitere Küsten- und Bergdörfer sowie deren Umgebung, die Auflistung üblicher Sehenswürdigkeiten und obligatorische Empfehlungen für Übernachtungen, zum Essen und Einkäufen, zu Aktivitäten und zum Ausgehen und Feiern.
Wer eine Kreuzfahrt plant, ganz egal, ob die Interessen in Richtung Kultur, Abenteuer oder Strand gehen, wird mit dem Ratgeber So geht Kreuzfahrt! allumfassend und bestens informiert. Da an dem Buch nicht weniger als neun erfahrene Autoren (Michelle Baran, Ray Bartlett, Greg Benchwick, Alex Leviton, Emily Matchar, Brandon Presser, Brendan Sainsbury, Sarah Stocking, Tiana Templeman) mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Vorlieben und Kenntnissen gearbeitet haben, können dem Leser eine Vielzahl inspirierender Vorschläge gegeben werden, der sich darüber hinaus auf eine schier unerschöpfliche Anzahl an nützlichen Zusatzinformationen freuen darf.
Mauritius gilt heutzutage als ein Traumziel vieler Urlauber. Doch einst war die Insel eine britische Strafkolonie, weshalb Antje Allroggen, die zwei Jahre auf der Insel gelebt hat, in ihrem Buch immer wieder einen geschichtlichen Rückblick gibt. An einem Ort, an dem Persönlichkeiten wie François Mitterrand, Nelson Mandela oder Mitglieder des britischen Königshauses gespeist haben, kann sich wohl nicht jeder ein Essen leisten. Aber in dem Buch
Für einen ersten schnellen Überblick hat Freddy Langer fünfzehn beste Insider-Tipps der im Indischen Ozean gelegenen Insel Mauritius zusammengestellt. Seine einerseits nach Themen, andererseits nach geografischen Gebieten zugeordnete Strukturierung ermöglicht auch weiterhin eine zielgerichtete und zeitsparende Suche. Wer sich für eine Erlebnistour interessiert, ob mit dem Auto oder zu Fuß, findet neben nachvollziehbarer Wegerklärungen auch Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten während der Tour, die durch eine immer auf dem aktuellen Stand herunterladbare App eine praktische Ergänzung erfährt. Der Autor gibt einen kurzen Überblick über diverse Sport-, bis hin zu halsbrecherischen Extremsportarten. Eltern erfahren, mit welchen Attraktionen sie (nicht nur!) ihren Kleinen eine Freude bereiten können.
Einen ersten Überblick über die Insel verschafft bereits das aufklappbare Cover des Reiseführers „InselTrip Gran Canaria“ von Dieter Schulze, worauf eine kurze Vorstellung seiner vier Lieblingsorte folgt. Da die Insel mehr als nur Dünenstrände im Süden zu bieten hat, empfiehlt der Autor Erkundungen entweder mit dem Bus, oder ins Inselinnere mit einem Mietauto, wobei er auch Tourenvorschläge macht. Vielleicht wäre an dieser Stelle der Hinweis angebracht, dass die Fahrt unvermittelt ins zerklüftete Gebirge auf kurvenreiche Pässe führt, was nicht jedem Autofahrer liegt. Ein Pass, so ist zu lesen, markiert die Wetterscheide. Die höchste Erhebung der Insel liegt immerhin auf fast zweitausend Metern und während es nördlich davon häufiger regnet und kühl ist, verwöhnt der Süden alle Sonnenanbeter.
Die Costa Brava gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Wer mit dem Auto anreist und den Rastplatz kurz vor der spanischen Grenze ansteuert, bekommt einen ersten Eindruck vom kräftigen Tramuntana, dem kalten Nordwind. Noch lockt die Küste mit malerischen Fischerdörfern, wobei die Bebauung in Lloret de Mar nur noch die einstige Silhouette entlang der mit Palmen bestückten Flaniermeile erahnen lässt. Immerhin findet der aufmerksame Beobachter zwischen den neu errichteten Hotels noch alte Häuser, um die einfach herumgebaut wurde. So überlaufen der Ort auch ist, so ist man selbst in der Hauptsaison schnell alleine, wenn man den Küstenweg in Richtung Tossa de Mar einschlägt. Er führt durch einen Wald mit Korkeichen, denen wir die meisten Korken zu verdanken haben. In guter Erinnerung wird ein Urlaub an der Costa Brava jedem bleiben, der einen Ausflug nach Girona gemacht hat. Egal, ob er dort in der Fußgängerzone ein Eis genießen durfte, was seinesgleichen sucht, oder ob er, umringt von Studenten, Siesta in einem kleinen Café vor der Universität gehalten hat. Was dieser Küstenabschnitt sonst noch zu bieten hat, beschreibt Ulrike Wiebrecht in ihrem Reiseführer „Costa Brava“.