Die Hauptperson in „Heldensommer“ ist der fünfzehn Jahre alte Philipp, der sich im Grunde nur fürs Rauchen, Kiffen und Trinken interessiert. Durch die Schule hat er sich bisher mit etwas Glück und dem geringstmöglichen Aufwand gemogelt. Die Schule war ihm auch bisher herzlich egal. Als er jedoch durch einen besonders motivierten Austauschlehrer aus Frankreich eine durchaus berechtigte sechs auf dem Zeugnis bekommt und er folglich die Klasse wiederholen muss, ist er dann doch etwas verärgert. Philipp sieht die Schuld für diesen Misserfolg allein bei dem in seinen Augen viel zu strengen und ungerechten Lehrer.
Unser pubertierender Protagonist schmiedet einen Racheplan. Ziel seines Anschlages ist ein französisches Denkmal eines Widerstandshelden, das der besagte Lehrer besonders verehrt hat. Er will dort den Kopf eines deutschen Wehrmachtssoldaten anbringen. Um diese Schandtat zu begehen, erzählt er seinen Eltern eine haarsträubende Geschichte und stiehlt ihnen auch noch Geld, um die Reise zum Ort seiner Rache zu finanzieren.
Im Mittelpunkt des Romans „Krumme Gurken“ von Jaromir Konecny steht der 16-jährige Benn. Er lebt in der virtuellen Welt von Computerspielen wie Lost Horizon und chattet in Facebook und MySpace. Wie sein Freund Rowdy hat Benn allerdings ein Problem: beide haben sie eine „krumme Gurke“, wie sie im direkten Vergleich feststellen müssen, und beide können sie die nicht unter Kontrolle halten, wenn ihnen ein sexy Mädchen über den Weg läuft. So nennen sie ihre neu gegründete Band auch „Krumme Gurken“ und die ersten Aufnahmen veröffentlichen sie auf YouTube.
Ein Mädchen wird schwer verletzt unterhalb einer englischen Steilküste aufgefunden. Mehr kann die Polizei den verstörten Schülern und Lehrern im Moment noch nicht sagen. Allen Anwesenden in der Jugendherberge ist klar, dass es sich um ihre Mitschülerin Valerie handelt, die ohnehin schon vermisst wurde. Wer kann etwas gegen sie gehabt und sie von den Klippen gestoßen haben? Ihr ehemaliger Freund? Der neue Referendar? Ihre Freundin? So beginnt der Thriller „Schwarze Stunde“ von Christine Fehér.
Die 15-jährige Sina Wagenknecht steht im Mittelpunkt des Jugendromans „Dann bin ich eben weg“ von Christine Fehér. Aus Anlass des achtzigsten Geburtstages ihres Opas probiert Sina ihre schöne Jeans und stellt überraschend fest, dass die ganz schön eng geworden ist. Zufällig belauscht sie ein Gespräch, wie sich die Verwandten über ihre Figur äußern: Dass sie nicht dicker werden dürfte und ganz schön stämmige Beine hat. Als ein Onkel auch noch an ihren Busen grapscht und grinsend bemerkt, dass man da ganz schön etwas in der Hand hat, fasst sie in ihrer Verzweiflung den Entschluss zu einer Diät.
Im Mittelpunkt des Jugendromans „Because of you“ von Sarah Dessen steht die 18-jährige Auden, die von ihren ehrgeizigen Eltern (die Mutter lehrt als Professorin an einer Universität, der Vater arbeitet als Buchautor) immer für sehr reif gehalten wurde. Ganz anders ihr um vier Jahre älterer Bruder Hollis, der mit dem Rucksack um die Welt reist. Vor drei Jahren haben sich die Eltern getrennt und die vorangegangenen Streitigkeiten haben dazu geführt, dass Auden nachts nicht mehr schlafen kann. Nun hat sie gerade ihren Highschool-Abschluss hinter sich gebracht und hatte eigentlich von Jason eine Einladung zur Abschlussfeier, doch er hat sie wegen anderer Termine versetzt.
Ein Asteroid schlägt auf dem Mond ein und bringt ihn aus seiner Umlaufbahn, wodurch Flutwellen ausgelöst werden, die ganze Landstriche überschwemmen. Vulkanausbrüche verdunkeln die Sonne, was bereits im Sommer zu eisigen Temperaturen führt. Mit diesem Szenario aus Susan Beth Pfeffers Endzeit-Roman „Die Welt, wie wir sie kannten“ beginnt auch der zweite Roman „Die Verlorenen von New York“, in dem die Folgen der Katastrophe in einer Großstadt aufgezeigt werden.
Das Kinderbuch „Gut so, Hexe Pollonia“ handelt von einer besorgten Hexe, die ihr Haus mal so richtig verzaubert und sich am Ende doch für ihr gemütliches altes Hexenhaus entscheidet. Die Geschichte wurde von Angelika Diem verfasst und von Susanne Szesny illustriert.
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob dein Bett auch bequem genug ist? Oder ob du dir nicht mal ein Neues anschaffen solltest? Der Bär schon! Und genau davon handelt das Bilderbuch „Das beste Bärenbett“ von Brigitte Weninger, das mit sehr schönen Illustrationen von Barbara Connell ausgestattet wurde.
„Die Flammende“ von Kristin Cashore spielt in einer fiktiven Welt von Monstern im Reich der Dells. Die 17-jährige Fire ist die Tochter von Lord Cansrel und eines der letzten Monster ihrer Art. Außer ihrer Schönheit besitzt sie die Gabe, in das Bewusstsein von Menschen zu dringen und sie so zu kontrollieren. Fire lebt mit ihrem Freund Archer im Wald, in dem wegen des herrschenden Krieges immer öfter Fremde auftauchen, von denen niemand weiß, welche Absichten sie haben und von wem sie geschickt werden.