
Persönliche Erinnerungen als literarischer Ausgangspunkt
Das Kinderbuch Die Uhr meines Großvaters* erzählt die persönliche Geschichte des aus Kolumbien stammenden Samuel Castaño Mesa, wie er im Epilog anmerkt. Manches beruht auf eigenen Erinnerungen, anderes weiß er aus Erzählungen seiner Familienmitglieder. Als kleiner Junge beobachtete er, wie sein Großvater die Pendeluhr im Haus mit einem kleinen Schlüssel aufzog. Wenn es ganz still war – etwa in der Nacht – konnte er sogar das Ticken hören.
Doch dann verstarb sein Großvater, und nach der Beerdigung geschah vieles einfach nicht mehr: Die Suppe wurde nicht mehr heiß, die Blumen verwelkten nicht, und das Kind seiner Tante wurde nicht geboren.
weiterlesenDie Uhr meines Großvaters – Ein poetisches Kinderbuch über Erinnerung und Zeit
Seit über vierzig Jahren wird das Königreich Florapis von Florobert dem Siebten regiert. Langsam ist es an der Zeit, dass er seinen Sohn an den Regierungsgeschäften beteiligt, doch seit dieser als Säugling von einer Biene gestochen wurde, hat er vor allem Angst. Bei seiner Rede an das Volk verkündet Florobert der Achte zur Überraschung aller zwei neue Gesetzte: Von nun an möchte er nur noch Geranobert genannt werden, weil er Geranien als die einzige Blume in seiner Nähe duldet, und zur Sicherheit der Bürger möchte er eine Mauer um Florapis bauen. Die Eltern des Prinzen sind verärgert, da sie den Bau für unnötig halten und das Volk ist entsetzt. Immerhin haben sie sich dank eines großen, auf drei Tage angesetzten Festes schnell beruhigt.
Die neunjährige Nelly Pütz erzählt in dem Kinderbuch 
In dem Kinderbuch Die unglaublichen Fälle des Dr. Dark – Das Geheimnis der goldenen Stadt von Fabian Lenk bewohnt Dr. Dark, Privatermittler für besonders schwere Fälle, mit seinen Zwillingen Leandro und Luna ein Schloss an der Küste in Schottland. Eines Abends erwarten sie Mister Canterbury als Gast zum Essen. Der Vorsitzende verschiedener Forschungsprojekte bittet Dr. Dark um Unterstützung, denn seit einer Expedition in Peru wird sein Schwiegersohn Theo Etzel vermisst. Mit einem Team sollten die Experten die Region Pantiacolla erforschen. Dorfbewohner haben Theo von einer geheimnisvollen Stadt berichtet: In Paititi sollen sich die Inkas mit ihren Goldschätzen vor den Spaniern versteckt haben.
Alexander findet es ungerecht, dass er von seiner Mutter immerzu für Dinge bestraft wird, die seine Schwester Marie zu verantworten hat. Enttäuscht zieht er sich in sein Zimmer zurück und malt ein glatzköpfiges Wesen mit krummer Hexennase, das einen Piratensäbel und einen Zauberstaub in Händen hält. Er wünscht sich, dass so ein Wesen seiner „Mama mal richtig Bescheid sagen und Marie fürchterlich erschreckt“. Tatsächlich erhält er zu seiner Verwunderung eine Antwort von der gezeichneten Figur, die behauptet, ein Zornickel zu sein. Mit Hilfe eines Zauberspruchs, den ihm das Zornickel verrät, wird aus der Zeichnung ein Wesen auf dem Schreibtisch des Jungen.
Der dreizehnjährige Marius Maximilian Magnus, von allen nur M Punkt genannt, erhält im Beisein seiner Freunde einen ungewöhnlichen Anruf: Der unbekannte Anrufer behauptet, Frederick von der Heide zu sein, Sohn eines bekannten und vermögenden Fabrikaten. Er sei entführt worden und würde gefangen gehalten. Nach anfänglichem Zögern glaubt ihm M Punkt. Als er ihm sagt, dass er die Verbindung halten soll, während er von seinem Handy die Polizei informiert, will Frederick wissen, was ein „Händi“ sein soll. Wie sich im weiteren Gesprächsverlauf herausstellt, kommt der Anruf aus der Vergangenheit, nämlich aus dem Jahr 1969!
Für die neunjährige Sara ist die Welt in Ordnung, bis Karin, die Freundin ihrer Mutter, plötzlich verstirbt. Denn nach deren Beerdigung verkündet der Vater, dass Karins Sohn nur noch eine Großmutter hat und deshalb in Zukunft bei ihnen wohnen wird. Den fünfjährigen Steinar, der jedes Jahr mit seiner Mutter das Weihnachtsfest bei ihnen verbracht hat, mochte Sara aber noch nie leiden und hatte sich schon darüber gefreut, dass ihr das in diesem Jahr erspart bleiben würde. Wie ihre fünf Jahr ältere Schwester Emilie soll Sara nett zu dem neuen Familienmitglied sein. Während ihre Schwester weiterhin ihr Zimmer behalten darf, wird Steinar auch noch in Saras Zimmer untergebracht. Aber Sara findet, dass es nach dem Umbau nicht mehr ihr Zimmer ist.
Am letzten Samstag vor den großen Ferien erfährt die neunjährige Yeshi, dass sie mit ihrer Mama vom Land in die Stadt ziehen soll, während ihr Vater für ein Jahr an eine Universität nach London geht. Yeshi vermisst in der Stadt, in der sie nur eine „winzig kleine Wohnung“ beziehen, vor allem ihr Baumhaus. In der neuen Schule findet Yeshi keine Freunde und von der „fiesen Doro“ wird sie nur die Kackbohne genannt, weil sie eine dunkle Hautfarbe hat. Yeshi kam nämlich in Afrika zur Welt und wurde im Alter von drei Monaten von einem Ehepaar aus der Schweiz adoptiert.
Das Eichhörnchen Pino wird in dem Kinderbuch Pino, Lela und der kleine Fuchs eines Morgens von seiner besten Freundin, der Schwalbe Lela, geweckt. Sie will ihm ganz dringend etwas zeigen. Pino folgt Lela in den Wald zu einem hilflosen Fuchsbaby. Auf Nachfrage erklärt ihnen das Fuchsbaby, dass es seine Mama und die Geschwister beim Herumtollen verloren hat. Obwohl Pino skeptisch ist und Angst vor den gefährlichen Füchsen hat, will er trotzdem helfen, denn das weinende Fuchsbaby tut ihm leid. Während Lela Hilfe holen will, soll Pino dem Fuchsbaby Gesellschaft leisten. Die Schwalbe kommt mit einer Eule zurück, die allerdings die Fuchseltern nicht finden kann. Lela holt die Rehe, ein Wildschwein und Kaninchen zur Hilfe, doch auch sie können die Füchse nicht finden. Erst der Dachs führt alle zum Fuchsbau, in den das Fuchsbaby sofort schlüpft.