In Leipzig wird der neunjährige Igor, Sohn von Sergei Michailowitsch Smirnow, wie sein Kindermädchen Anja durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet. Sein Vater ist ein bedeutender Wirtschaftsfunktionär und hält sich zur Zeit des Mordes in Moskau auf, wo er an der Ausschreibung eines Russia Towers beteiligt ist. Als Hans Rattner, der Leiter der Mordkommission, von seinen Verbindungen nach Russland erfährt, bittet er Anatolij Sorokin um Unterstützung, der in Leipzig Angestellter eines Sonderkommandos ist, doch vor zwölf Jahren als Angehöriger der Polizei-Spezialeinheit OMON aus Magnitogorsk in Russland floh. Seine junge Frau Galina kam damals unter mysteriösen Umständen ums Leben und er wollte seinen erst ein paar Wochen alten Sohn Fedor in Leipzig in Sicherheit wissen. Wegen der extrem bleihaltigen Luft, die das Erbgut vieler Eltern zerstört hat, wurde Fedor blind geboren und bewegt sich mit Hilfe einer erlernten Echoortung. Als nun Anatolij Sorokin die beiden Ermordeten sieht, erkennt er in Igor den besten Freund seines Sohnes Fedor.
weiterlesenAuf Wiedersehen, Bastard! – Die Schlacht in Magnitogorsk von Tino Hemmann
Der junge Polizeikommissar Frank Liebknecht soll in Kürze die aus dem Dienst scheidende, leitende Beamtin Brunhilde Schreiner ersetzen. Als die beiden Dorfpolizisten zu einer Leiche gerufen werden, schalten sich ihre Kollegen Brenner und Neidhard aus Erbach in die Ermittlungen ein. Der Tote, Theodor Brettschneider vom gleichnamigen Hof, weist eine tiefe Stichverletzung auf und alles scheint auf einen tragischen Unfall hinzudeuten. Von dem Dorfbewohner Karl Hofmeister erfährt Frank Liebknecht, dass die Eltern des Toten, Johanna und Friedrich Brettschneider, nicht mehr leben und seine Frau Marie den Hof bereits verlassen hat. Im Dorf kursieren Gerüchte, die sich um ein Geheimnis dieser merkwürdigen Familie ranken. Frank Liebknecht fallen sofort Ungereimtheiten in der Wohnung des Toten auf und er ermittelt auf eigene Faust, weil sich seine Kollegen über seine Theorie, dass es sich um einen Mord handeln könnte, lustig machen. Er scheut sich nicht, das polizeiliche Siegel am Hoftor zu brechen und findet bei seinem Alleingang eine Fotografie von einem Mädchen mit ungewöhnlich himmelblauen Augen.
Kurz vor drei Uhr in der Nacht wird Markus Steinfelder von einem Anruf seines Bruders Thomas geweckt, der vor fast zwei Jahren den Kontakt zu ihm abgebrochen hatte. Seitdem hat er von Thomas und dessen Frau Tanja nichts mehr gehört. Nun teilt ihm sein Bruder mit, dass Tanja nach einem Selbstmordversuch in die Notfallambulanz eingeliefert wurde. Und weil Thomas in den Augen von Markus immer noch der kleine, zehn Jahre jüngere Bruder ist, steht Markus sofort auf, zieht sich an und macht sich mit dem Auto auf den Weg zur Klinik. Am Abend zuvor war in der Wettervorhersage eine arktische Kaltfront angekündigt worden. Nach einem nächtlichen Regenschauer und dem darauf folgenden Temperatursturz sind die Straßen spiegelglatt. Bereits nach der ersten abschüssigen Kurve hat Markus seinen Wagen nicht mehr unter Kontrolle und landet selber als „Eispatient zweihundertvier“ in der Unfallchirurgie. 
Kommissarin Sabine Kaufmann gehört wie ihr Kollege Ralph Angersbach zum neu gegründeten Morddezernat in Bad Vilbel. Im Auftrag ihres Dienststellenleiters Konrad Möbs sollen sie den Tod von Ulf Reitmeyer untersuchen. Der kerngesunde Besitzer eines Molkereibetriebes ist beim Joggen plötzlich zusammengebrochen, wofür niemand eine Erklärung hat. Eine Zeugin will zwar einen Schuss gehört haben, doch deutet nichts darauf hin. Doch dann wird ein völlig gesunder Mitarbeiter der Molkerei ebenfalls tot aufgefunden, so dass die Ermittler von zwei Morden ausgehen müssen. Sie halten eine Giftspur für nicht ausgeschlossen, doch tappen sie sowohl in diesem Punkt, wie auch bei der Suche nach einem möglichen Motiv oder einem Täter im Dunkeln.
Seit achtzehn Jahren ist die fast fünfzigjährige Susanne mit dem Oberförster Josef verheiratet. Sie wohnen einsam „Da draußen im Wald“, an einem Hang. Ausgerechnet an einem Sonntag bricht Josef zur Kontrolle einer Holzverladung auf, was sie schon Susanne mit Befremden aufnimmt. Noch auffälliger ist, dass er weder seinen Hund, noch sein Gewehr mitnimmt und als er abends nicht heimkehrt, nimmt ihre Unruhe zu. Am nächsten Tag sucht sie Inspektor Roland Raffl auf, dem zur Unterstützung des Suchtrupps Kommissar Ebert von der Kriminalpolizei zu Hilfe kommt. Im Wald werden Blutspuren entdeckt, die zu dem toten Förster Josef führen. Er wurde von einer Ladung Schrot in Brust und Unterleib getroffen. Verdächtigt wird nach ersten Ermittlungen der Wilderer Hinterholzer, der vor Jahren Morddrohungen gegen den Oberförster ausgesprochen hat. Aber auch Dorfbewohner Lehner, der in der Vergangenheit wegen eines gestohlenen Christbaums vom Förster angezeigt wurde, wird verdächtigt. 

Bierleichen bereiten den beiden Teams von Kommissariatsleiter Franz Weniger Kopfzerbrechen. Im Wittelsbacher Brunnen, genau in der Stadtmitte von München, finden sie die Leiche des Studenten Ömer Özkan, der zu einem Fall für das Sonderdezernat unter der Leitung von Zeki Demirbilek wird, das für Opfer oder auch Täter mit Migrationshintergrund zuständig ist. Einen weiteren Leichenfund gibt es für den Kriminalbeamten Pius Leipold und seine Kollegen nach einem Bierfestival. Die Bierkönigin Manuela Weigl, die in der Brauerei Mingabräu beschäftigt war, wird im Park mit einem Halswirbelbruch aufgefunden. Sie muss mit einem ungewöhnlichen Gegenstand niedergeschlagen worden sein. Eine Zusammenarbeit der Kommissare Zeki Demirbilek und Pius Leipold ist unumgänglich, als feststeht, dass der Henkel des zerbrochenen Bierkruges, den Ömer Özkan noch in seiner Hand hielt, von Mingabräu stammt. Obwohl die Obduktion einen stark alkoholisierten Zustand nachweist, soll er nach Zeugenbefragungen nie Alkohol zu sich genommen haben.