
Die Zeit des Schreckens: Düsseldorf 1929 – 1930
Inmitten sozialer Not und hoher Arbeitslosigkeit, die schließlich in der Diktatur des Dritten Reichs mündete, trieb der Serienmörder Peter Kürten zwischen Februar 1929 und Mai 1930 sein Unwesen in Düsseldorf. In seinem Buch Der Würger von Düsseldorf* richtet Hanno Parmentier den Fokus weniger auf die Motive des Täters, sondern vielmehr auf die zahlreichen Opfer seiner grausamen Taten. Nicht alle Mordversuche führten zum Tod – dennoch wurden mindestens acht Menschen getötet.
Eine Kindheit voller Gewalt und krimineller Energie
Der aus Mülheim stammende Kürten kam bereits früh mit dem Gesetz in Konflikt. Wegen Einbrüchen und Diebstählen verbrachte er wiederholt Zeit im Gefängnis.
weiterlesenPeter Kürten – „Der Würger von Düsseldorf“ und das Echo seiner Verbrechen

Seit Beginn unserer Zeitrechnung werden Juden verfolgt und auch, wenn der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern bis heute andauert, war die Verfolgung im Dritten Reich wohl das schlimmste an ihnen begangene Verbrechen. In dem Roman „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ von Ramona Ambs haben Romys Großeltern und Onkel Max den Holocaust überlebt. Ihre Enkelin Romy hört sie immerzu von den schlimmen Zuständen und dem ewig währenden Hunger in den Lagern reden, doch Genaues will man dem Kind nicht sagen. Romy, die ihre durch Heroin verstorbene Mutter nie kennengelernt hat, verdankt ihre Existenz nur dem Überleben ihrer Großeltern, was für das Kind eine viel zu große Last ist.
In bestem Ruhrpott-Deutsch schreibt Volker Kosznitzki Geschichten über Günner Mambrallek, der sich als bekennender Gewerkschafter den Titel eines Dipl.-Cholerikers zugelegt hat. Obwohl Günner an seinem Wohnort die Innenstadt nicht gefällt, ist er stolz auf das „Berchbaumuseum“. Verheiratet ist er mit „Lissbett“, die ihm sogar Vorschriften macht, wie er zu pinkeln hat. Vergeblich sucht er in einem Biergarten bei ein paar „Pilskes“ Entspannung, zieht sich einen Bandscheibenschaden zu, als er gegen Wildtauben vorgehen will und kommt einem Zeitschriftenwerber bei einer Urkundenfälschung auf die Schliche. Günner versteht nicht, wieso die „Verschönerung“ eines Wahlplakats Sachbeschädigung sein soll, hält nur eine Abgeordnetendiät für eine wahre Diät, wird von einer früheren Schulkollegin über „Traumfänger“ aufgeklärt und sammelt Erfahrungen als Patient im Krankenhaus.
In Deutschland herrscht Krieg, weil unser Land nicht mehr der Europäischen Union angehören will. Demokratie ist zum Fremdwort geworden. An ihre Stelle ist eine Diktatur getreten. Hunger und Kälte setzen den Menschen zu und wenn sie Trinkwasser in Eimern heranschaffen, müssen sie sich vor Heckenschützen in Acht nehmen. Die Gleichschaltungspolizei verhaftet Freunde und Nachbarn.


Ella besucht in Finnland eine zweite Schulklasse. Da von der Gemeinde einige Schulen geschlossen werden sollen, müssen alle Lehrer eine Erklärung ans Schulamt schreiben. Dummerweise verwechselt ihr Lehrer seinen Brief mit einem Aufsatz von Ella, der vom letzten Schulausflug zum Zoo handelt. In der Konsequenz führt das zu ungeahnten Verwicklungen und die Verantwortlichen im Schulamt glauben, dass sie die Schüler vor ihrem Lehrer schützen müssen. So muss Ella mit ihren Mitschülern Hanna, Tiina, Timo, Rambo, Mika und Pekka von nun an eine „Monsterschule“ besuchen, die viel zu groß und unübersichtlich ist.
Die Sommerferien ziehen sich hin, es ist heiß und dem elfjährigen Felix sowie den beiden zehnjährigen Mädchen Mia und Corinna ist langweilig. Am Bahndamm zündeln sie mit Feuer und plötzlich greifen die Flammen um sich. Vergeblich versuchen sie, das Feuer mit den Füßen auszutreten und unter Kontrolle zu bringen, was Fräulein Fontana beobachtet und so werden sie zwei Tage später in der Zeitung als die Helden gefeiert.