Obwohl Hedwig und Wolfgang bei ihrer Arbeit im Beerdigungsinstitut „Anders & Anders“ von ihrem Neffen Viktor, der sich nach dem Tod seiner Schwester Hannah eine zehnjährige Auszeit genommen hat, unterstützt werden, fühlt sich Hedwig überfordert. Neben dem Haushalt kümmert sie sich um die Buchführung und ihren autistischen Sohn Tobias, weshalb sie sich eines Tages in eine Kurklinik absetzt. Ihr Mann trifft unterdessen auf einer Beerdigung Max Mertens, den früheren Freund seiner Nichte Hannah, der von einem Geheimnis Kenntnis haben will und Wolfgang damit erpresst. Doch der sieht sich plötzlich auch noch mit dem Verschwinden der Asche eines Toten konfrontiert und muss Tobias vorübergehend in einem Behindertenheim unterbringen, wo sich der Logopäde Friedhelm Werth um ihn kümmert.

Von Viktor weiß die Café- und Buchladenbetreiberin Miriam Weichsler, dass in seinem Leichenkeller eine tote Floristin liegt, deren Stirn perforiert und mit Rosen verziert ist. Als Miriam ihrer Gynäkologin Dr. Isolde Schellenbaum das erzählt, sieht diese Parallelen von den in der Zeitung veröffentlichten Verletzungen zu denen ihrer Patientin Christine Stern. Die Ärztin kann sich das nicht mit einvernehmlichem Sex erklären und überredet Miriam und Viktor aus Sorge um ihre Patientin dazu, ihr Zutritt zum Leichenkeller zu verschaffen. Daraufhin beschließen sie, dass Viktor den Freund von Christine Stern, Holger Schreitz, observieren soll. Weiterlesen »