„Zechenbrand“ ist der zweite Buer-Krimi von Margit Kruse mit der taffen Hobbyermittlerin Margareta Sommerfeld, die inzwischen von der Verkäuferin in der Süßwarenabteilung bei Hertie in ein Geschäft für Damenoberbekleidung gewechselt hat. Ihre leidenschaftliche Beziehung mit Karol aus dem Roman Eisaugen fand ein jähes Ende, als sich dieser nach seinem beruflichen Aufstieg in eine Affäre mit seiner Sekretärin gestürzt hat und Margareta ist wieder einmal solo. Deshalb verbringt sie viel Zeit bei ihrem Bruder, der in einer alten Zechensiedlung in Hassel neben der stillgelegten Zeche Bergmannsglück lebt. Die Gebäude der ehemaligen Zeche sollen abgerissen werden, denn auf dem Gelände will die Wessel Rohr & Co.KG aus Dortmund eine neue Produktionsstätte errichten. Eine Bürgerinitiative der Anwohner möchte die historischen Gebäude erhalten, um dort eine Begegnungsstätte einzurichten.
An einem Samstagnachmittag ist Margareta in die Hasseler Zechensiedlung bei ihrem Bruder Gisbert, der sie wieder einmal verkuppeln will, zum Grillen eingeladen. Als das Grillfeuer bereits erloschen ist, kommen Kevin, der Sohn des Nachbarn Norbert Koslowski, und seine Kumpels aus dem Stadion zurück, um mit einem Kasten Bier den Sieg von Schalke 04 an einem Lagerfeuer auf dem ehemaligen Zechengelände zu feiern.
Unter dem Gelände der Villa Hügel, mit deren Bau 1869 in Essen begonnen wurde, befinden sich alte Schachtanlagen der Zeche Zollverein. Mike Steinhausen hat für seinen Kriminalroman „Operation Villa Hügel“ die Gegend um den Baldeneysee, die heute ein beliebtes Ausflugsziel ist, zum Schauplatz gewählt: In England trifft sich Sir Winston Churchill mit seinen Beratern Sir Arthur Harris, Lieutenant Stewart Menzies, Frederick Lindemann, David Petrie und Vera Atkins, denn eine Luftoffensive auf das Deutsche Reich steht von der Military Base in Wycombe unmittelbar bevor. Sie stehen vor der Frage, ob den Deutschen die Offensive durch einen des Hochverrats beschuldigten Spion bekannt ist. Darüber hinaus sind ihnen die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen der Deutschen um die Villa Hügel aufgefallen und sie vermuten dahinter ein hochrangiges Treffen zwischen Gerd von Rundstedt und Adolf Hitler. 

Gemordet, gestohlen, betrogen und hintergangen wird immer, und so hat der ehemalige Journalist Freddie Nietsch eine eigene Detektei eröffnet. Doch seit über drei Monaten wartet er nun schon auf den ersten Auftrag, denn anscheinend hat er die Nachfrage an Privatdetektiven überschätzt. Er kann es kaum fassen, als sich ein erster Mandant telefonisch bei ihm meldet und mit ihm einen Termin vereinbart. Ewald Betzberg macht sich Sorgen um seinen siebzehnjährigen Sohn Alexander, der in letzter Zeit die Schule und auch seine Freunde vernachlässigt. Betzberg vermutet, dass die drogenabhängige Guinevere schuld daran ist, denn das Mädchen ist ins Milieu abgerutscht und scheint in Schwierigkeiten zu stecken.
Die Spionageaffäre des DDR-Spions Günter Guillaume war letztendlich der Auslöser für den überraschenden Rücktritt des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt am 7. Mai 1974. Die Handlung des Kriminalromans „Bilgenwasser“ von Klaus Offenberg spielt in dieser Zeit des Kalten Krieges, bei dem es um den Konflikt zwischen den Bündnispartnern der NATO und denen des Warschauer Paktes ging.
Max Bronski, der über die Stadtgrenzen Münchens hinaus durch seine Kriminalromane, in denen er dem Leser Einblicke in die Münchner Gesellschaft rund um das Schlachthof-Viertel gewährt, bekannt geworden ist, legt mit „Der Tod bin ich“ seinen ersten Thriller vor.
Michael ist erst acht Jahre alt, als sein Vater, den er seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat, zur Hintertür hereinkommt und den Freund der Mutter erschlägt. Anschließend schickt er den Sohn auf sein Zimmer und macht sich über die Mutter her. Aus Furcht versteckt sich Michael in einem Waffensafe, den der Vater, als er fortging, zurückgelassen hatte. Da dem Vater die Zahlenkombination nach so langer Zeit nicht mehr einfällt, schafft er den Safe zum nahegelegenen Fluss und versenkt ihn im Wasser, um auch seinen Sohn zu töten. Wie durch ein Wunder wird der kleine Michael gerettet, doch spricht er ab diesem Tag kein Wort mehr.
Am Morgen nach ihrem Konzert, einem grandiosen Erfolg, wird die Sängerin Joanne Jones alias Antje Schmidt auf dem Gelände eines Ruderclubs tot aufgefunden. Durch einen Stich ins Herz ermordet, wobei die Tat von hinten mit einer dünnen, leicht gebogenen Waffe mit äußerster Präzision ausgeführt wurde. Der alte John Wayne von Stralsund, Kriminalhauptkommissar Karl Gau und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Für seine neue Mitarbeiterin, die 29-jährige Kommissarin Ella Busch, die von der Bundeshauptstadt nach Stralsund versetzt wurde, ist dies der erste Fall in ihrer neuen Wahlheimat. Sie hat ein hartes Studium hinter sich, das sie mit Bestnoten abgeschlossen hat und besitzt ein Feingefühl für alle möglichen Schwingungen. So steigt in ihr das Gefühl auf, dass dieser Mord erst der Anfang ist.
„Herzrasen“ ist eines der Symptome, das bei Flugangst auftreten kann und immerhin leiden nach einer Umfrage 15% aller Deutschen darunter. Der Privatdetektiv Alex Herz leidet in dem Kriminalroman von David Daniel ebenfalls unter dieser Phobie und lehnt deshalb beinahe einen lukrativen Auftrag, der ihn nach Irland führen soll, ab. Doch Gereon, ein Gefängnispriester, kann ihn überreden und Alex erhält von Graf zu Bickenbach ein wertvolles Bild, das für eine Auktion nach Dublin gebracht werden soll. Alex fürchtet sich vor dem Flug, ahnt jedoch noch nicht, dass der das geringste Übel bei dieser Aktion sein wird!