Teuflischer Walzer von Frank Tallis

Teuflischer WalzerIn Wien wird in einer verfallenen Klavierfabrik ein toter Mann gefunden, dessen Gesicht mit Säure bis zur Unkenntlichkeit entstellt ist. Vor dem auf einem Stuhl sitzenden Toten fallen Inspektor Oskar Rheinhardt und seinem Assistenten Haussmann drei Stühle auf, die bei ihnen den Verdacht eines abgehaltenen Ehrengerichts wecken. Die Obduktion ergibt, dass der durch einen Kopfschuss Getötete am Rücken Peitschenhiebe sowie Schwimmhäute zwischen den Zehen aufweist. Um die Identität des Ermordeten aufzudecken, bittet Rheinhardt seinen Freund und Psychiater Maxim Liebermann, mit dem er die Liebe zum gemeinsamen Singen und Klavier spielen teilt, ihn als medizinischer Berater zu unterstützen.

Überraschend meldet sich Lutz Vilmos Globocnik und behauptet, der Tote sei Helmut Bok und er selbst sein Mörder. Doch bei der Vernehmung stellt sich heraus, dass dieser an einer Pseudologia phantastica, dem pathologischen Lügen, leidet. Erst durch die Aussage einer Prostituierten, die sich an einen Kunden mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen und der Vorliebe, sich mit einer Reitgerte schlagen zu lassen, erinnert, werden die Ermittlungen vorangetrieben.

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