Der Nachsommer von Adalbert Stifter

Der NachsommerDie Wanderschaft eines jungen Mannes steht im Mittelpunkt des großen literarischen Werkes Der Nachsommer von Adalbert Stifter. Der 18-jährige Heinrich Drendorf lebt mit seiner zwei Jahre jüngeren Schwester und seinen Eltern in begüterten Verhältnissen und wird von Hauslehrern unterrichtet. Nachdem er einen Teil aus seiner Erbschaft erhalten hat, begibt er sich auf seine erste Wanderschaft, die ihn später mit Steigeisen und Stricken bis an die Gletscher führen wird. Er entdeckt seine Leidenschaft für die Naturwissenschaften, betreibt Pflanzen- und Mineralkunde und übt sich im Zeichnen. Unterwegs führt ihn ein herannahendes Gewitter auf den Asperhof, der wegen seiner Rosenvielfalt auch Rosenhof genannt wird. Heinrich bittet um Einlass und ist von der augenblicklichen Gastfreundschaft hoch erfreut. In den zwei Tagen seines Aufenthaltes führt er lange, zum Teil philosophische Gespräche mit dem Hausherrn Freiherr von Risach. Er freundet sich mit dessen Ziehsohn Gustav an. Mit dem Versprechen, im nächsten Sommer wiederzukommen, verabschieden sie sich.

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