Im Alter von sechzehn Jahren sitzt die zutiefst verstörte Ottilie im Jahr 1944 neben ihrem im Bett liegenden erschlagenen Vater Walter Rabe. Sie hat keine Erinnerung daran, warum Blut an ihrer Hand ist. Von Kriminalrat Werner Beltheim wird verlangt, dass er den Mord an dem Gestapo-Offizier und Mitarbeiter im Sicherheitsdienst schnellstens aufklärt. Da Ottilie nichts zum Tathergang auszusagen weiß, kann Rabe, der von ihrer Schuld nicht überzeugt ist, nicht einmal erwirken, dass sie vor ein milderes Jugendgericht gestellt wird. Stattdessen wird die Jugendliche zu einer zehnjährigen Haft in der Uckermark verurteilt. Für den nicht linientreuen Kriminalrat wird klar, dass der wirklich Schuldige geschützt wird und für ihn tauchen während seiner Ermittlungsarbeit immer neue Fragen auf, wobei er aufpassen muss, nicht selbst in die Fänge der Gestapo zu gelangen.
Im Jahr 2022 beschließt die mittlerweile vierundneunzigjährige Ottilie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Sie erwirbt das Landgut Torchau in der Uckermark, in dem sie einst ihre Haft verbüßen musste und in das sie ihre Verwandtschaft zwecks Klärung der Erbfrage einladen will.
Sabine Fitzek stellt in ihrem Kriminalroman
Hera Lind zeichnet in ihrem Roman
In dem Dialog
Als die vierzehnjährige Eden McCrorey in dem Roman 
Man schreibt das Jahr 1914: In Sarajevo wird der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Ehefrau ermordet, woraufhin Österreich-Ungarn dem serbischen Feind den Krieg erklärt. In dieser Zeit wird im Kriminalroman
Anni, die Tochter des Hamburger Süßwarenfabrikanten Friedrich Brand, wünscht sich sehnlichst in den Familienbetrieb einzusteigen und würde gerne die Handelsschule besuchen. Doch ihr Vater ist der Meinung, dass Frauen sich mit den Aufgaben als Ehefrau und Mutter begnügen sollten und so schickt er sie für ein Jahr in die Haushaltsschule des Bundes Deutscher Mädels nach Köln. Als sie im Juni 1940 nach Hamburg zurückkehrt, trifft sie am Bahnhof ihre Eltern in Begleitung ihres älteren Bruders Hans, der inzwischen als Soldat eingezogen wurde und ausgerechnet zum Zeitpunkt ihrer Rückkehr an die Front muss.
Als Konrad König, Leiter der Mordkommission in Berlin, eine Leiche in einer mitten auf der Straße befindlichen Grube in Augenschein nehmen will, ist seine Kollegin Manja Steinke bereits vor Ort. Erstaunt nimmt der Kriminalhauptkommissar zur Kenntnis, dass er die Tote als Margot Schreiner, eine hartnäckige Journalistin, identifizieren kann, wobei unklar ist, ob sie stürzte oder ermordet wurde. Für Kriminalhauptkommissarin Nora Rothmann bedeutet der Tod von Schreiner, dass ihre Kronzeugin für eine Anhörung betreffend der Korruptionsvorwürfe gegen den pensionierten Polizeipräsidenten Wilhelm Tuchfeldt, auf die sie sich vorbereitet, nicht mehr zur Verfügung steht. Außerdem ist die Angelegenheit ihrem Kollegen Benjamin Jasser zu heiß, weshalb er sie zu dem Gespräch nicht begleitet. 