
Steuerhinterziehung als aktueller Hintergrund
Der spannende Roman Die Steuersünder* von Peter Mathys greift ein hochaktuelles Thema auf: die Enthüllung prominenter Fälle von Steuerhinterziehung. In den Medien sorgte der Ankauf von Steuer-CDs durch deutsche Finanzbehörden – mit brisanten Kundendaten – für viel Diskussionsstoff. Zahlreiche vermögende Personen hatten in Liechtenstein Schwarzgeldkonten angelegt und dem deutschen Staat dadurch immense Steuereinnahmen vorenthalten.
Der Protagonist und seine dunkle Mission
Herbert Matter, ein unzufriedener Angestellter der Steuerverwaltung in Basel, wird durch diese Entwicklungen inspiriert. Seine Geliebte, Tanja Goldstein, Assistentin in einer Anwaltskanzlei, liefert ihm Hinweise, wie ihr Chef, der angesehene Anwalt Michael Kellenberger, bei Steuerhinterziehung überführt werden kann.

Angelika Stephan hat in einem Buch mit Kurzgeschichten und lyrischen Texten, die durch Abbildungen ihrer Gemälde noch Ergänzung finden, ihre künstlerische Vielfalt unter Beweis gestellt. Schon den Bucheinband ziert in Herzform ein Ausschnitt aus ihrem Bild „Entflammtes Herz“, wonach auch das Buch benannt ist. Die Künstlerin präsentiert einige ihrer abstrakten Kunstwerke, bei denen die orangen und blauen Töne überwiegen, teilweise dominiert auch nur eine dieser beiden Farben.
„Brennen muss die Hexe“ ist der zweite Band einer Krimi-Reihe um die Kriminalpsychologin Alex Stietencron, der aber auch ohne Kenntnisse des ersten Romans problemlos gelesen werden kann, da alle wichtigen Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut wurden. Doch leider hat Sven Koch in diesem Roman auch zu viel über den ersten Fall 
Arno Wilhelm – Informatiker, Blogger und Poetry Slammer – hat bereits zwei Gedichtbände geschrieben und nun folgt sein erster Roman. Doch kann es sich bei „Jack Rodman – Die ganze Wahrheit“ nicht um einen gewöhnlichen Roman handeln, denn bereits das Cover ziert ein Foto des fiktiven Musikers Jack Rodman, von dem im Buch weitere Fotos und eine CD mit einigen seiner Songs zu finden sind. Erstaunlich, da doch die Romanfigur erfunden scheint, oder etwa doch nicht? Erfindet vielleicht Arno Wilhelm sich selbst ständig neu?
„Studenten sind auch Menschen“ – und was für welche! – ist der Titel der Realsatiren aus Münster von Helmut Rücker. Zum Teil selbst Erlebtes gibt der Autor hier zum Besten, schreibt von dem Schabernack und den Streichen, die anderen Kommilitonen zugefügt wurden. Allerhand Kurioses ist da wieder aus der Versenkung geholt worden, denn der Autor ist Jahrgang 1939 und die Anekdoten ranken sich um die Jahre vor 1968.
Obwohl der Titel „Das Schwert im Stein“ vermuten lässt, dass es sich bei dem Roman um eine Neuverfassung der Legende um König Artus handeln könnte, ist diese Annahme jedoch nicht ganz richtig. Denn der Roman endet mit der Geschichte um das sagenumwobene Schwert Excalibur, das angeblich von Merlin geschmiedet und mittels eines Zaubers in einen gewaltigen Stein getrieben wurde. So erzählt der Fantasy-Roman von Daniel Daub vielmehr die Geschichte des noch jungen Merlin und dem Heiligen Gral.
In dem Thriller „Tödliche Gerechtigkeit“ herrscht in Washington D.C. Ausgangssperre, weil man einen Terroranschlag befürchtet. Kathy Wirnstein hat als Redakteurin eine Sondergenehmigung für eine Autofahrt erhalten und trifft während einer Panne auf den Obdachlosen Steve. Kathy bittet ihren Chefredakteur Martin, sie abzuholen. Währenddessen führen Steve und Kathy ein anregendes Gespräch, das allerdings von zwei Männern vom FBI unterbrochen wird. Sie wären beauftragt, Kathy abzuholen und sie kann gerade noch Steve ihre Visitenkarte überreichen, bevor sie zu ihnen ins Auto steigt. Steve ist überrascht, als kurz darauf auch noch Martin auftaucht und Kathy abholen will. Nachdem Steve Martin alles erklären konnte, hoffen beide, Kathy in der Redaktion zu treffen. Doch die ist kurze Zeit später tot.
Der katastrophale Klimawandel, eine anhaltende Energiekrise, Hungersnöte, Armut und Krankheit bestimmen das Leben im Jahr 2044. So entflieht der größte Teil der Menschheit täglich in die virtuelle Welt von Oasis, eine Simulation, in der sie ein selbst bestimmtes zweites Leben führen können. Als der Programmierer und Erfinder von Oasis, James Halliday, verstirbt, hat ihn seine virtuelle Welt zu einem der reichsten Menschen gemacht. Doch da er keine Erben hat, verfügt er in seinem Testament: Wer das von ihm in Oasis versteckte Easter Egg als Erster findet, erbt sein gesamtes Vermögen, das auf zweihundertvierzig Milliarden Dollar veranschlagt wird. Das ist allerdings nicht so einfach, denn dazu müssen drei Schlüssel gefunden werden, die drei versteckte Tore öffnen. Die Jagd auf Hallidays Easter Egg beginnt!