Es sind keine weltbewegenden Themen, mit denen sich der Lyriker Dirk Juschkat in seiner Gedichtesammlung „Abgebogen“ beschäftigt. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die ihn bewegen. Er selbst hat für sich den Begriff „Depressionslyriker“ geprägt, doch trifft diese Bezeichnung nicht das gesamte Spektrum seines Schaffens. Denn manche seiner hintersinnig-amüsanten Gedichte wie „Lebenslauf“ oder „Wege zwischen Kopf und Bauch“ erinnern an den populären Dichter Eugen Roth, der Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. So dichtet auch Dirk Juschkat mit einem schelmischen Augenzwinkern Verse wie „Beziehungsbeute“ oder „Oh, du schöne Weihnachtszeit!“, die vermutlich einen persönlichen Hintergrund haben. Andere nachdenkliche, melancholische Texte wie „Ein Fleck auf dem Herzen“ oder „Sehnsucht“ scheint er in seiner Seele zu schmieden.
Dirk Juschkat nimmt sich Zeit für seine Kunst, denn moderne Lyrik, das ist nicht sein Metier, seine Gedichte müssen sich reimen und die Worte müssen mit regelmäßiger Wiederkehr klingen.
Nach dem Tod von Onkel Hermann muss sich Stefan Zöllner um sein Elternhaus in Bochum kümmern, das sein Onkel bis zuletzt bewohnte. Zu diesem Zweck kommt Stefan extra aus München, wo er seit 10 Jahren lebt. Mit einem Makler hat er einen Termin vereinbart und nach dem Wochenende will er wieder zurück fahren. In seiner Heimatstadt besucht er seine fast 90-jährige „Omma“ im Seniorenheim und trifft alte Freunde. Mit Toto, Frank, Diggo und Murat wird er an alte Zeiten erinnert und alle gemeinsam besuchen sie das große Volksfest, bei dem die A 40 über 60 km gesperrt wird. Stefans Freunde raten ihm mehrmals, sich bei der Webdesignerin Charlotte Abromeit, kurz Charlie, zu melden. Sie war für ihn eigentlich immer wie eine Schwester und sie sind quasi zusammen groß geworden. Aber Stefan zögert den Anruf bewusst hinaus.
Die unheimliche Lutterburg in der Nähe von Bodenwerder, in der es angeblich spuken soll, steht im Mittelpunkt des neuen Kriminalromans „TodesDuft“ von Andreas Schmidt. Der Autor hat seinen Wuppertaler Ermittler im Columbo-Trenchcoat, Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht, wieder einmal in das Weserbergland geschickt, wo der Leser auf alte Bekannte aus
Der aus Thüringen stammende Märchenerzähler Dieter Klein begegnet einer attraktiven, couragierten und emanzipierten jungen Dame. Obwohl Petra Klein zwanzig Jahre jünger als er und an den Rollstuhl gefesselt ist, verlieben sie sich ineinander. Doch mit Erschrecken stellt Dieter fest, dass er ihren Vater kennt. Der ehemalige Stasioffizier ist „Das Phantom aus der Vergangenheit“, das ihn seinerzeit hinter Gitter gebracht hat und von nun an verfolgt. Das Verhältnis zu Petra ist dadurch schwer belastet, denn dieser Tyrann, der aus vielen Menschen physische und psychische Krüppel gemacht hat, will ihm auch jetzt noch drohen und ihn erpressen.
Evelyn Ødegaard will zu ihrem fünfundachtzigsten Geburtstag in Oslo unbedingt noch ihren Sohn Wilhelm dabei haben, um ihm vor ihrem Tod noch etwas Wichtiges mitteilen zu können. Seit dreißig Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen und er macht sich von seinem jetzigen Wohnort in Amerika auf nach Norwegen. Seinen Sohn Robert hat Evelyn zuletzt als kleinen Jungen gesehen, doch hat sie ihn kürzlich auf einer Theaterbühne in der Figur des Hamlet wiedererkannt. Sie lädt ihn ebenfalls ein und überreicht ihm dabei einen Brief mit einer Karte und einem Schlüssel. Robert kann sich zunächst keinen Reim auf den Inhalt des Briefes machen. Doch die darin enthaltene Karte lässt seinen in der Star Wars Welt gefangenen Sohn Lukas an einen Schatz glauben und die beiden machen sich tatsächlich zu der beschriebenen Stelle in einem Waldgebiet nahe der Grenze zu Schweden auf. Doch „Der Wald wirft schwarze Schatten“ und Robert kommen immer mehr grauenvolle Erinnerungen, als er mit Lukas die bezeichnete Stelle erreicht und vor einer Hütte steht.
Nach einem Busausflug zu einer Judo-Safari ist einer der Jungen, der siebenjährige Kelvin Jänicke, spurlos verschwunden. Seine Mutter Angela hatte mit ihrem Fahrzeug einen Platten und traf deshalb verspätet ein, um ihren Sohn abzuholen. In der Nähe der Bushaltestelle fand sie den Rucksack ihres Sohnes, doch von Kelvin keine Spur. Die Suche der Polizei mit einer Hundestaffel und auch der Einsatz von Hubschraubern mit Wärmebildkameras bleiben erfolglos und so nehmen Kommissar Kofi Kayi und sein Kollege Stefan Ollner die Ermittlungen auf.
In dem Theaterstück „Aktion Kornblume“ von Dietmar Ostwald erhält Wagner eine Vorladung zum Staatssicherheitsdienst der DDR, der alle gesellschaftlich und politisch relevanten Themen der Partei beschließt. Um die „Krebsgeschwüre“ im Land zu entfernen, ist dem Organ jedes Mittel recht. Nun sitzt Wagner, der bereits für die NSDAP als Spitzel tätig war, vor dem Hauptmann. Wagner, der anfängt zu stottern, sobald er sich in die Enge getrieben fühlt, lässt sich schnell vom Hauptmann einschüchtern und erpressen. Für die streng geheime „Aktion Kornblume“ soll er ausspionieren, wer Kontakte zum Westen pflegt oder Westnachrichten empfängt. Seine Parteitreue geht so weit, dass er Nachbarn und Freunde verrät und nicht mal vor den eigenen Familienmitgliedern Halt macht. 
Klara und Stephan verbringen in dem Roman „Ein Sommer wie dieser“ von Annette Hohberg eine wundervolle Urlaubswoche in Levanto an der italienischen Riviera. Sie sind jung und verlieben sich ineinander. In einer Woche wollen sie sich an der französischen Küste wieder treffen, doch Klara wartet vergeblich.