Versprechen, Gefahren und neue Verantwortung im digitalen Zeitalter!
In ihrem Buch Tools and Weapons – Digitalisierung am Scheideweg* haben die beiden Insider Brad Smith, Präsident von Microsoft, und Carol Ann Browne, Senior Direktorin für Kommunikation bei Microsoft, die vielversprechenden Möglichkeiten, aber auch die potentiellen Gefahren, die in der weitreichenden digitalen Veränderung liegen, in insgesamt siebzehn Kapiteln leicht verständlich erklärt. Sie zeigen auf, dass Informationstechnologie nicht nur als nützliches Werkzeug, sondern auch als mächtige Waffe eingesetzt werden kann und erläutern, warum es verbindlicher Regelungen zwischen Unternehmen und Regierungen bedarf, um Missbrauch zu verhindern.
In der heutigen Zeit wird das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben durch Daten am Laufen gehalten, und durch die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz werden es mehr Daten als je zuvor. In gigantischen Rechenzentren wird die dafür erforderliche unterstützende digitale Infrastruktur bereitgestellt, die als Cloud bezeichnet wird, aber in Wirklichkeit eine Festung ist, da kaum jemand Zutritt zu diesen Rechenzentren erhält.
weiterlesenTools and Weapons – Digitalisierung am Scheideweg von Brad Smith und Carol Ann Browne
Oberst a.D. Friedbert Hartmann hatte eine außergewöhnliche Karriere beim Ministerium für Staatssicherheit gemacht, die mit dem Zusammenbruch der DDR ein jähes Ende nahm. Damals wurde ihm mehrfach der Prozess gemacht, doch nun hat er seine früheren Weggefährten aus der Zeit des kalten Krieges zu einem Treffen in seine imposante Villa in einem Nobelviertel von Dresden eingeladen. Die alten Kameraden, allesamt ehemalige Geheimdienstler aus befreundeten Ostblockstaaten, wollen dem Niedergang der moralischen Werte nicht weiter tatenlos zusehen und aus dem Untergrund die Tyrannei von Waffenschiebern, Menschenhändlern und Drogenbossen beenden. Deshalb finanzieren sie seit vielen Jahren die geheimen Forschungen von Henry, dem Sohn des Oberst. Der Biochemiker ist ein genialer Wissenschaftler und es ist ihm gelungen, eine Wunderwaffe mit geschlechtsspezifischer Gefährlichkeit zu entwickeln.
Die fast fünfzigjährige Eleanor Flood ist seit zehn Jahren mit dem Chirurgen Joe verheiratet. Obwohl sie zu den wohlhabenden Leuten zählen, ist sie mit der Bilanz ihres Lebens unzufrieden und hat sich deshalb vorgenommen, mehr Struktur in ihren chaotischen Alltag zu bringen. Sie beschließt: „Ab heute wird alles anders“. Schließlich kann es doch nicht so schwer sein, ihren Sohn, den achtjährigen Timby, zur Schule zu bringen, zur Poesie-Stunde zu gehen, am Yoga-Kurs teilzunehmen, sich mit einer Freundin, obwohl man sie nicht mag, zum Mittagessen zu treffen, Timby abzuholen und Joe, der den ganzen Überfluss finanziert, etwas zurückzugeben. Doch trotz ihrer guten Vorsätze macht ihr das Leben einen Strich durch die Rechnung, denn ausgerechnet heute hat Timby wieder einmal Bauchschmerzen und muss vorzeitig von der Schule abgeholt werden. Nach dem Besuch bei der Kinderärztin wollen die beiden bei Joe in der Praxis vorbeischauen.

Wie an jedem Morgen seit der Scheidung von seiner Frau Marguerite vor zwei Jahren besucht Juste Simon das Bistro von Blanche Martin und bestellt ein Croissant sowie einen Kaffee, bevor er ins Rathaus geht. Der Stadtbuchhalter hat kein gutes Gefühl, denn für heute ist eine Ratssitzung anberaumt. Bürgermeister Laval, der noch zwei Jahre im Amt ist, muss den Haushalt ausgleichen, bevor er in den Ruhestand geht. Deshalb will er den Kindergarten schließen, wodurch nicht nur Marguerite ihren Job verlieren würde, sondern auch viele Eltern müssten ihre Kinder in den Kindergarten im Nachbarort bringen. Außerdem soll die baufällige Kirche Sainte Catherine geschlossen und direkt gegenüber ein Bordell eröffnet werden, das Einnahmen für die Stadtkasse bringen würde. Bürgermeister Laval leistet ganze Arbeit, denn die Ratsentscheidung fällt einstimmig aus. Eine falsche Entscheidung, wie Juste findet, und kein guter Tag für die Zukunft von Arnaud.
Brandon hat zehn Jugendfreunde aus seiner Highschoolzeit in einen Bungalow auf einem Felsplateau, hoch oben über den Wäldern von New Jericho, zu einer Halloween Revival Party eingeladen. Es soll eine Reise in das Jahr 1986 werden, in dem sie sich vor über dreißig Jahren am 31. Oktober zu Halloween das letzte Mal getroffen haben. Die ehemaligen Mitschüler sind in ihren Kostümen angereist und freuen sich auf ein Wiedersehen. Bereitwillig überlassen sie den Hausangestellten im Pförtnerhaus ihre Handys, die sie zur Aufbewahrung in einen Safe packen. Oben im Bergbungalow angekommen, warten sie in einer mächtigen Halle auf ihren Gastgeber, der kurze Zeit später auf der Galerie an der Längsseite des Hauses erscheint, um die Anwesenden, wie damals in den Achtzigern, mit einer Showeinlage zu begrüßen. Mit einem Seil ergreift er den riesigen Kronleuchter in der Mitte der Halle und schwingt bei ohrenbetäubender Musik mit Flammeneffekten über ihre Köpfe hinweg. Langsam schwebt er mit dem Leuchter zum Boden und wird im gleichen Augenblick von einem schweren Kasten erschlagen, der aus der Decke bricht.
Der deutsch-türkische Polizist Can Arat, der beim Kriminalkommissariat für Todesermittlungen in Köln arbeitet, wird von seiner Vorgesetzten Kriminalhauptkommissarin Simone Kerkmann zu einem Doppelmord an zwei bulgarischen Roma gerufen, die in einer ungewöhnlichen Stellung fixiert in der Nähe eines Wertstoffhofs gefunden wurden. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei den beiden Toten um Stricher handelt. Allerdings erweisen sich die weiteren Ermittlungen als äußerst schwierig, denn die Pässe der beiden, die vermutlich aus Plodiv in Bulgarien stammen, sind gefälscht. Bei der Stricherhilfe, einem gemeinnützigen Verein, sind die beiden jungen Männer nicht bekannt, und während ihrer weiteren Nachforschungen im Roma-Milieu stoßen Can und Simone auf eine Mauer des Schweigens.
Im Nachkriegsalltag des Jahres 1920 wird Wien von bitterer Armut und politischen Unruhen geprägt. Während die Kriminalbeamten der Abteilung „Leib und Leben“ den spektakulären Mord an dem allseits beliebten Stadtrat Richard Fürst untersuchen, müssen der kriegsversehrte Inspektor August Emmerich, der von seinen Kollegen als Krüppel belächelt wird, und sein Assistent Ferdinand Winter, der seit einem schweren Unfall den linken Arm nicht mehr belasten darf, langweilige Schreibarbeiten erledigen. Nachdem Emmerich und sein Assistent für ihren Vorgesetzten Oberinspektor Gonska einen abstrusen Fall, in dem angeblich die Dreharbeiten zu einem neuen Film mit einem Fluch belegt wurden, zu dessen Zufriedenheit erledigt haben, erlaubt er ihnen im Fall Richard Fürst verdeckte Ermittlungen anzustellen, obwohl die Kollegen inzwischen einen Tatverdächtigen verhaftet haben. Emmerich ist sicher, dass der Kriegsveteran Josef Navratil nicht der Mörder des Stadtrats sein kann, doch ihm bleiben nur zweiundsiebzig Stunden Zeit, den Mordfall aufzuklären.