10 Minuten am Tag für mehr Energie und Ausgeglichenheit!
Bereits vor zweitausendfünfhundert Jahren wurde Yoga in alten Sanskrit-Schriften erwähnt und über dreihundert Millionen Menschen in der ganzen Welt praktizieren heutzutage Yoga. Dazu muss man weder sportlich, noch dünn sein, und auch besondere Beweglichkeit ist nicht erforderlich. Lucy Lucas gibt in ihrem Ratgeber Das kleine Buch vom Yoga* dem Leser nach einer Einführung einen Überblick über die Praxis, die Atmung sowie Meditation und Achtsamkeit. Im zweiten Teil beschreibt sie einige Yoga-Stellungen und tägliche Übungen, die in zehn Minuten am Tag für mehr Energie und Ausgeglichenheit sorgen sollen.
Tatsächlich handelt es sich bei dem Werk Das kleine Buch vom Yoga* von Lucy Lucas um ein dünnes Buch, das alleine schon aufgrund der geringen Seitenzahl den Leser nicht umfangreich informieren kann. Nach einer Einführung „Was ist eigentlich Yoga?“ geht die Autorin kurz auf die Geschichte und die Yoga-Philosophie ein. Sie beschreibt verschiedene Stile des modernen Yoga und klärt über häufige Missverständnisse auf, bevor sie in den Praxisteil übergeht.
Im 22. Jahrhundert existieren nach weltweiten Naturkatastrophen und Kriegen nicht mehr viele Staaten. Australien, China, Japan und Teile Nordamerikas sind durch Naturkatastrophen vollständig ausgelöscht worden. Die USA, und später auch Kanada, wurden durch Armut und Verwüstung fast völlig zerstört. Die afrikanischen und arabischen Länder haben mit Hungernöten und Seuchen zu kämpfen und sind im islamistischen Terrorismus versunken. Außer Europa bestimmen Brasilien, Chile, Indien und Russland, mit denen immer mal wieder Krieg geführt wird, das Weltgeschehen.
In ihrem Buch
Oberst a.D. Friedbert Hartmann hatte eine außergewöhnliche Karriere beim Ministerium für Staatssicherheit gemacht, die mit dem Zusammenbruch der DDR ein jähes Ende nahm. Damals wurde ihm mehrfach der Prozess gemacht, doch nun hat er seine früheren Weggefährten aus der Zeit des kalten Krieges zu einem Treffen in seine imposante Villa in einem Nobelviertel von Dresden eingeladen. Die alten Kameraden, allesamt ehemalige Geheimdienstler aus befreundeten Ostblockstaaten, wollen dem Niedergang der moralischen Werte nicht weiter tatenlos zusehen und aus dem Untergrund die Tyrannei von Waffenschiebern, Menschenhändlern und Drogenbossen beenden. Deshalb finanzieren sie seit vielen Jahren die geheimen Forschungen von Henry, dem Sohn des Oberst. Der Biochemiker ist ein genialer Wissenschaftler und es ist ihm gelungen, eine Wunderwaffe mit geschlechtsspezifischer Gefährlichkeit zu entwickeln.
Die fast fünfzigjährige Eleanor Flood ist seit zehn Jahren mit dem Chirurgen Joe verheiratet. Obwohl sie zu den wohlhabenden Leuten zählen, ist sie mit der Bilanz ihres Lebens unzufrieden und hat sich deshalb vorgenommen, mehr Struktur in ihren chaotischen Alltag zu bringen. Sie beschließt: „Ab heute wird alles anders“. Schließlich kann es doch nicht so schwer sein, ihren Sohn, den achtjährigen Timby, zur Schule zu bringen, zur Poesie-Stunde zu gehen, am Yoga-Kurs teilzunehmen, sich mit einer Freundin, obwohl man sie nicht mag, zum Mittagessen zu treffen, Timby abzuholen und Joe, der den ganzen Überfluss finanziert, etwas zurückzugeben. Doch trotz ihrer guten Vorsätze macht ihr das Leben einen Strich durch die Rechnung, denn ausgerechnet heute hat Timby wieder einmal Bauchschmerzen und muss vorzeitig von der Schule abgeholt werden. Nach dem Besuch bei der Kinderärztin wollen die beiden bei Joe in der Praxis vorbeischauen.

Wie an jedem Morgen seit der Scheidung von seiner Frau Marguerite vor zwei Jahren besucht Juste Simon das Bistro von Blanche Martin und bestellt ein Croissant sowie einen Kaffee, bevor er ins Rathaus geht. Der Stadtbuchhalter hat kein gutes Gefühl, denn für heute ist eine Ratssitzung anberaumt. Bürgermeister Laval, der noch zwei Jahre im Amt ist, muss den Haushalt ausgleichen, bevor er in den Ruhestand geht. Deshalb will er den Kindergarten schließen, wodurch nicht nur Marguerite ihren Job verlieren würde, sondern auch viele Eltern müssten ihre Kinder in den Kindergarten im Nachbarort bringen. Außerdem soll die baufällige Kirche Sainte Catherine geschlossen und direkt gegenüber ein Bordell eröffnet werden, das Einnahmen für die Stadtkasse bringen würde. Bürgermeister Laval leistet ganze Arbeit, denn die Ratsentscheidung fällt einstimmig aus. Eine falsche Entscheidung, wie Juste findet, und kein guter Tag für die Zukunft von Arnaud.
Brandon hat zehn Jugendfreunde aus seiner Highschoolzeit in einen Bungalow auf einem Felsplateau, hoch oben über den Wäldern von New Jericho, zu einer Halloween Revival Party eingeladen. Es soll eine Reise in das Jahr 1986 werden, in dem sie sich vor über dreißig Jahren am 31. Oktober zu Halloween das letzte Mal getroffen haben. Die ehemaligen Mitschüler sind in ihren Kostümen angereist und freuen sich auf ein Wiedersehen. Bereitwillig überlassen sie den Hausangestellten im Pförtnerhaus ihre Handys, die sie zur Aufbewahrung in einen Safe packen. Oben im Bergbungalow angekommen, warten sie in einer mächtigen Halle auf ihren Gastgeber, der kurze Zeit später auf der Galerie an der Längsseite des Hauses erscheint, um die Anwesenden, wie damals in den Achtzigern, mit einer Showeinlage zu begrüßen. Mit einem Seil ergreift er den riesigen Kronleuchter in der Mitte der Halle und schwingt bei ohrenbetäubender Musik mit Flammeneffekten über ihre Köpfe hinweg. Langsam schwebt er mit dem Leuchter zum Boden und wird im gleichen Augenblick von einem schweren Kasten erschlagen, der aus der Decke bricht.