Max Frisch: Der Schriftsteller, der nie aufgehört hat zu hinterfragen

Buchcover: Jetzt nicht die Wut verlieren von Ingeborg Gleichauf

Vom Fußballtraum zur literarischen Karriere

Von einer Torwart-Karriere hat Max Frisch als Junge geträumt – gefeiert wurde er später jedoch nicht als Fußballstar, sondern als Schriftsteller. Die aufwändig recherchierte Biografie Jetzt nicht die Wut verlieren* von Ingeborg Gleichauf zeichnet anhand seiner Tagebucheintragungen und Briefe den Weg eines außergewöhnlichen Menschen nach, der trotz eines bürgerlichen Lebens unangepasst war und sich stets als Außenseiter fühlte.

Sprache als Spiegel der Erinnerung

Max Frisch, der die Großschreibung konsequent missachtete, verarbeitete in seinen Werken viele Kindheitserfahrungen. Gesammelte Erkenntnisse, Eindrücke und sämtliche Wahrnehmungen wurden für ihn zu Rohmaterial für neue Texte – seien es Theaterstücke oder Romane. Seine Protagonisten waren sein Sprachrohr.

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Kreuzworträtselmord – Zwischen journalistischer Neugier und moralischem Abgrund

Buchcover: Der Kreuzworträtselmord von Kerstin Apel

Ein Urlaub mit Folgen: Shiva stößt auf einen rätselhaften Fall

Endlich ist es Shiva, Journalistin einer Boulevardzeitung, nach zwei Jahren gelungen, der beruflichen Tretmühle zu entkommen, um ein paar Tage Urlaub in Oberhof zu verbringen. Kaum angekommen, zieht es sie mit ihren Langlaufskiern in die Loipe, wo sie auf Susanna trifft – eine Frau mit einem seltsamen Verhalten. Doch schnell freunden sich Shiva, Susanna und deren Freundin Judith an. Bevor Shiva den Hintergründen von Susannas Verhalten auf den Grund gehen kann, wird sie jedoch vom Chefredakteur nach Berlin zurückbeordert.

Alte Kriminalfälle – Neue Schlagzeilen?

Um die sinkenden Auflagen der Zeitung zu steigern, will die Redaktion alte Kriminalfälle neu aufrollen. Shiva soll den sogenannten Kreuzworträtselmord bearbeiten – ein über 30 Jahre zurückliegender Fall, der scheinbar restlos aufgeklärt wurde.

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Der seltsame Fremde – Zwischen Realität, Erinnerung und Paralleldasein

Eine literarische Analyse des Romans von Christian Haller

Buchcover: Der seltsame Fremde von Christian Haller

Einladung zu einer Reise ins Ungewisse

Der mit einer Astrophysikerin verheiratete Fotograf Clemens Lang erhält eine Einladung zu einem internationalen Kongress, bei dem er seine Arbeiten präsentieren und ein Portfolio zusammenstellen soll. Bereits am Flughafen begegnet ihm eine geheimnisvolle Figur, die sich selbst als „der seltsame Fremde“ bezeichnet und vorgibt, sein auserwählter Begleiter zu sein. Obwohl Clemens den Mann auf Mitte vierzig schätzt, behauptet dieser, bis 1916 Friedländer geheißen zu haben, von Beruf „Causeur“ gewesen zu sein und heute unter dem Namen Landers zu leben.

Der Fremde stellt Lang vor ein Rätsel: Er sagt zutreffend eine Flugverspätung voraus, erscheint immer wieder wie aus dem Nichts und verschwindet ebenso unbemerkt.

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