Sarah Pauli, Herausgeberin und Chefredakteurin vom Wiener Bote, hört morgens im Radio von einem Doppelmord im Stadtpark, woraufhin sie sich sofort dorthin begibt. Chefermittler Martin Stein vom Landeskriminalamt Wien, mit dem sie sich gut versteht, verrät ihr, dass es sich bei den durch Messerstiche getöteten und auf einer Parkbank drapierten Toten um den bekannten Dirigenten Marko Teufel und seine wesentlich jüngere Geliebte Jasmin handelt. Nun liegt es an Martin Stein, Ruth die Nachricht vom Tod ihres Ehemannes zu überbringen, wobei bekannt ist, dass sie vor dreizehn Jahren ihren ersten Ehemann durch einen Fenstersturz verloren hat. Martin Stein ist überrascht, dass Ruth von dem Verhältnis ihres Mannes Kenntnis hatte und ihr sogar anonym Fotos dieser Liaison zugegangen sind. Ohnehin, so bekennt sie, hätte er ständig eine Affäre gehabt.
Unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit erzählt Martin Stein der Redakteurin, was er von der Witwe, die einem vermögenden Adelsgeschlecht entstammt und die er durchaus in den Kreis der möglichen Täter einbezieht, erfahren hat.

Der Poniente, oder Ponentá, wie ihn Daniel Izquierdo-Hänni in seinem Kriminalroman Mörderische Hitze in korrektem Spanisch nennt, ist ein für die an der spanischen Atlantikküste lebenden Andalusier ein willkommener, die Sommertemperaturen abkühlender Wind. Für die an der Mittelmeerküste gelegenen Orte bedeutet das jedoch, dass das Thermometer nicht selten auf vierzig Grad oder darüber steigt. So leidet auch der Protagonist Vicente Alapont, der seinen Job als Inspektor der Policía Nacional aufgrund einer nicht verarbeiteten Niederlage aufgegeben hat, unter dieser Hitze. Seit seiner Dienstquittierung ist der geschiedene Vater zweier Kinder als Taxifahrer in Valencia unterwegs. Nachdem Alapont einen seiner Fahrgäste im Hotel Del Sol abgesetzt hat, stellt er fest, dass dieser ein Motorola-Handy im Taxi zurückgelassen hat. Zum Dank für die Rückgabe lädt dieser Alapont auf einen Drink in die Hotelbar ein. In zwei Tagen soll er ihn wieder abholen und zur Fähre nach Mallorca bringen.
Im Jahr 1868 wurden von behördlicher Seite die ehemaligen Wald-, Wein-, Most- und Industrieviertel im nordwestlichen Teil von Niederösterreich durch politische Bezirke ersetzt, und obwohl sie heute keine administrative Bedeutung mehr haben, werden die historischen Regionalbezeichnungen von den Bewohnern bis heute so verwendet. Im Waldviertel will auch die aus Wien angereiste Protagonistin Walli Winzer, Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit, im Roman Stille Nacht, keiner wacht bei der Familie ihrer besten Freundin Lena Breitenecker das Weihnachtsfest verbringen. Dort besitzt sie in Großlichten einen Reiterhof, an dessen Stelle ein Wellnesshotel gebaut werden sollte und dessen Verhinderung ihr der Journalist Harry Kain auch zum Vorwurf macht.
Margit Kruse stellt in ihrem Buch Karpfen, Kerzen, Kohleofen 24 Weihnachtskrimis aus dem Ruhrpott vor, wobei die Handlungsorte Bad Sassendorf und Meschede schon außerhalb des Ruhrgebietes liegen. Ansonsten sind die Kurzkrimis über den gesamten Ruhrpott, wie die Region von den Einheimischen genannt wird, angesiedelt. Und zwar nicht nur in den großen Metropolen Gelsenkirchen, Dortmund, Bochum oder Essen, sondern auch in Buer, Westerholt, Erle, Scholven und Horst, wobei Margit Kruse natürlich auch vom Leben in den alten Bergbausiedlungen zu berichten weiß. Wer ihre Romane kennt, freut sich in einigen der Geschichten auf ein Wiedersehen mit der privaten Ermittlerin Margareta und ihrem Freund Kriminalhauptkommisar Thomas Scheffel in Buer, der zu Margaretas Seelenfrieden in einer getrennten Wohnung lebt.
Am Abend des 25. August kommt in der Ortschaft Kungshamm, an der schwedischen Westküste gelegen, ein Unwetter auf. Die Lehrerin Agnes Eriksson verlässt kurz vor sechs das Haus, um im Ort am Steg zu kontrollieren, ob das Boot auch ordentlich vertaut ist. Währenddessen kümmert sich ihr Ehemann Fredrik um das Abendessen. Als Agnes nach einer Stunde noch nicht zurück ist und auch nicht an ihr Handy geht, macht sich Fredrik Sorgen. Nachdem er und Sohn Isak anderthalb Stunden vergeblich nach ihr gesucht haben, verständigen sie die Polizei. Doch trotz intensiver Suche bleibt Agnes spurlos verschwunden. Kriminalkommissarin Maria Martinsson und ihr Kollege Ray-Ray nehmen die Ermittlungen auf.
Die Protagonistin des zum Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelten Kriminalromans Der Würger von der Cater Street Charlotte Ellison lebt in einem von ihrem Vater Edward patriarchalisch geführten Haus, das zur gehobenen Mittelschicht in London zählt. Als eine junge Frau ermordet wird, verbietet Edward, dass seine Töchter Charlotte, Sarah und Emily sowie Ehefrau Caroline davon erfahren. Doch die dreiundzwanzigjährige Charlotte liest heimlich die Zeitung. Wenig später wird ebenfalls in der Cater Street ein Hausmädchen tot aufgefunden. Dessen ungeachtet geht Emily auf einen Ball, auf dem ihr Lord George Ashworth vorgestellt wird. Fortan zählt für sie nur noch, wie sie den aus höherem Hause und gutaussehenden jungen Mann für sich gewinnen kann.
Vor zwei Jahren zog Adam Wegebauer wieder in sein Heimatdorf Talberg, nachdem er in München als Kommissar tätig war und nun als Dorfpolizist für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Während eines schweren Unwetters wird er telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Wurzeln eines umgestürzten Baumes ein Skelett freigelegt haben. Die Zeit drängt, da der Hang komplett abzustürzen droht und das Skelett damit unter den Geröllmassen verschüttet würde. Immerhin gelingt es Adam, den Schädel zu bergen und er denkt im alten Schulhaus, das nunmehr sein Dienstzimmer beherbergt, über die weiteren Schritte nach. Da die Zufahrtstraßen wegen umgestürzter Bäume blockiert sind und vorerst keine Gerichtsmediziner aus Passau nach Talberg gelangen, schickt Adam über sein Handy Fotos an das Revier. Doch als ihn sein Vorgesetzter Ascher daraufhin anruft, bricht die Verbindung plötzlich ab. 
