Eine Familiengeschichte voller Sehnsucht, Geheimnisse und zweiter Chancen

Abigails Verschwinden und Vickys Neubeginn
Die siebzehnjährige Vicky und ihre frisch volljährig gewordene Schwester Abigail leben mit ihrem Vater Anthony Lloyd auf einer Walnussfarm in Riverside. Eines Nachts verschwindet Abigail – sie verabschiedet sich lediglich von Vicky, um in Hollywood ihr Glück zu suchen.
Zehn Jahre später hat sich Abigails Traum in Luft aufgelöst. Ein Kameramann hat sie mit einem Kind sitzen lassen, und ihrer sechsjährigen Tochter Bella kann sie kaum etwas bieten. Schweren Herzens muss sie sich eingestehen, dass sie gescheitert ist.
Ein Autor auf Recherche und ein erster Funke
Währenddessen recherchiert der bekannte Autor Liam für seinen neuen Roman über Walnüsse. Zufällig stößt er auf einen Zeitungsartikel über eine Walnussfarm und nimmt Kontakt auf. Mit seinem Mustang macht er sich auf den Weg nach Kalifornien.



Die Historikerin Dr. Katharina Adler ist Dozentin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Sie ist Expertin für Sozial-, Alltags- und Frauengeschichte und hat ein mehrmonatiges Stipendium in den USA erhalten, um neue wissenschaftliche Impulse nach Österreich zu bringen. Doch um die neu geschaffene Stelle einer Assistenzprofessur, die eigentlich an sie gehen sollte, zu bekommen, muss sie im nächsten Semester eine Übung abhalten. Aus dem Institut für Osteuropäische Geschichte wurde beim Bildungsministerium Einspruch gegen die Vergabe erhoben, denn Dr. Florian Bruckmann, der ebenfalls an der Assistenzprofessur interessiert ist, will mit einer eigenen Lehrveranstaltung die Professoren von seiner Kompetenz überzeugen.
Die Anwältin Barbara und ihr Ehemann, der Publizist Gernot Maienfeld, leben in einer großzügigen Eigentumswohnung in Stuttgart, die sie Ende der 1980er Jahre gekauft haben. Als Barbaras Eltern kurz nacheinander verstorben sind, hat sie völlig unerwartet einen Teil des Millionenvermögens aus deren Textilfabrik geerbt. Obwohl sie die Erbschaft zunächst ausschlagen wollte, hat Gernot sie überredet, mit einem Teil des Geldes einige Organisationen zu unterstützen. Doch das ausschlaggebende Argument für sie war, dass sie sich mit dem Geld eine kleine Wohnung in Stuttgart, Frankfurt oder München leisten könnten. Die Aussicht, aus dem alten Haus in Buchsweiler auszuziehen und wieder in einer Stadt zu leben, war zu verlockend.
Nach Erinnerungen ihres Vaters hat Simona Wernicke den Roman
Bettina Scheiflinger stellt in ihrem Debütroman
Aufbruch in eine neue Zeit lautet der Untertitel des Romans
In dem Roman