Die Sommerferien ziehen sich hin, es ist heiß und dem elfjährigen Felix sowie den beiden zehnjährigen Mädchen Mia und Corinna ist langweilig. Am Bahndamm zündeln sie mit Feuer und plötzlich greifen die Flammen um sich. Vergeblich versuchen sie, das Feuer mit den Füßen auszutreten und unter Kontrolle zu bringen, was Fräulein Fontana beobachtet und so werden sie zwei Tage später in der Zeitung als die Helden gefeiert.
Die Kinder leben von nun an ständig mit der Angst, dass die Wahrheit herauskommen könnte. Sie gründen einen Club der Meisterdetektive und halten Ausschau nach dem „Unheimlichen“, das ihnen überall begegnet: In Form von drei Erwachsenen, die alle kleinen Katzen ertränken wollen oder in Gestalt des Trinkers Herrn Brüning, den sie stützend nach Hause begleiten. Wenn es auch niemand ausspricht, so halten ihn alle für den Feuerteufel und ausgerechnet Felix, der eine Einweisung in ein Kinderheim fürchten muss, entbindet Mia und Corinna von dem Schwur, ihn niemals zu verraten und beichtet Herrn Brüning die Wahrheit.
Louis Jensen schreibt in dem Jugendroman „33 Cent – um ein Leben zu retten“ von einem 14-jährigen Jungen, der mit seiner Familie in Dänemark lebt. Um den hungernden Kindern in Afrika zu helfen, besucht er nur noch jeden zweiten Tag die Schule, damit er an den freien Tagen Geld verdienen kann. Als ihm das auch noch zu wenig ist, beginnt er Kleidung zu stehlen, die er an einen Hehler weiterverkauft. Natürlich stellt er sich die Frage, ob das erlaubt ist. Immerhin ist sein Vater Richter und sagt ihm, dass man nicht stehlen darf. Doch er kann nicht verstehen, dass er etwas Unrechtes tut, denn schließlich nimmt er wie sein Vorbild „Robin Hood“ den Reichen und gibt den Armen.
