„Der weise Hase Isopo“ von Hisakazu Fujimura erfreut sich seines Lebens und ist übermütig. Er genießt die Früchte der Jahreszeiten und lässt es sich gut gehen. Als er älter wird, verspürt er immer mehr eine Müdigkeit, doch die Schneeberge in der Ferne locken ihn zu sehr und er macht sich auf den Weg dorthin. Der Hase Isopo erreicht das Meer und ist von dem Spiel der Wellen fasziniert. Am Strand glaubt er einen Walfisch zu sehen, der von Menschen zerlegt wird. Doch bei näherer Betrachtung muss er feststellen, dass ihn seine Augen getäuscht haben. So gibt es für ihn auch nicht eine erhoffte Mahlzeit und er macht sich auf in den Wald. Erst wenn der letzte Schnee geschmolzen sein wird, dann gibt es wieder reichlich Nahrung für ihn. Dann folgt der Hase Isopo einem Bachlauf und erliegt wieder einer Täuschung. Er glaubt, zwei Streitenden im Wasser zu Hilfe eilen zu müssen doch kommt er nur nass und zitternd aus dem Wasser. Sein einziger Wunsch ist es nur noch, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
Bilderbuch
Bilderbücher erzählen Geschichten durch das Zusammenspiel von Illustrationen und kurzen Texten. Sie richten sich vor allem an Kinder, eignen sich aber ebenso für Erwachsene, die visuelle Erzählkunst schätzen. Unter diesem Tag finden sich Werke, die mit Farben, Formen und Bildsequenzen Emotionen wecken, Fantasie anregen und Themen leicht verständlich vermitteln. Ob humorvoll, poetisch oder lehrreich – Bilderbücher eröffnen eine Welt, die man nicht nur liest, sondern erlebt.
Gut so, Hexe Pollonia von Angelika Diem
oder Warum beim schönsten Fest nur die gute Laune zählt.
Das Kinderbuch „Gut so, Hexe Pollonia“ handelt von einer besorgten Hexe, die ihr Haus mal so richtig verzaubert und sich am Ende doch für ihr gemütliches altes Hexenhaus entscheidet. Die Geschichte wurde von Angelika Diem verfasst und von Susanne Szesny illustriert.
Hexe Pollonia lebt mit ihrem Haustier Camillo in einem kleinen Häuschen, als sie ein Hexelegramm von der Chefhexe bekommt. Sie soll das nächste Hexenfest ausrichten. Es soll schön und auch festlich sein. Zunächst freut sich Pollonia sehr, doch dann kommt ihre Kusine Hiberia Majoran vorbeigeflogen und verunsichert die kleine Hexe.
Doch Pollonia war kurz zuvor in der Hexenstadt um eine Schriftrolle mit drei Zaubersprüchen für Hexenhäuser zu kaufen und probiert auch gleich den ersten Zauberspruch aus. Das kleine Haus verschwindet hinter einer dicken Rauchwolke, die nach einem kurzen Moment wieder verflogen ist und Pollonias Haus besteht aus vielen leckeren Süßigkeiten.
Welches Bett ist das richtige für den Bären?

Ein unbequemes Bett und ein guter Rat
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob dein Bett wirklich bequem genug ist – oder ob du dir vielleicht ein neues anschaffen solltest? Der Bär jedenfalls denkt darüber nach! Genau davon handelt das Bilderbuch Das beste Bärenbett von Brigitte Weninger, das mit sehr schönen Illustrationen von Barbara Connell ausgestattet ist.
Der Bär bekommt Besuch von Hilda Hase, der es bei ihm eigentlich ganz gut gefällt. Doch dann fällt ihr sein Bett auf, und sie ist der Meinung, dass der Bär ein ganz schreckliches Bett hat und darauf unmöglich gut schlafen kann. Er weiß darauf kaum etwas zu sagen und verspricht der Häsin, sich gleich am nächsten Tag ein neues Bett zu suchen. In dieser Nacht bemerkt er zum ersten Mal, dass er tatsächlich nicht besonders gut schläft.
Mut, Freundschaft und ein großes Rennen
Warum „Gracie Goats großes Radrennen“ mehr ist als ein Bilderbuch

Die Geschichte einer kleinen Ziege mit großer Angst
Das Bilderbuch Gracie Goats großes Radrennen wurde von Erin Mirabella verfasst und von Lisa Horstman illustriert. Es erschien 2008 im Sportwelt Verlag, die deutsche Übersetzung stammt von Nicole Luzar. Im Mittelpunkt steht Gracie Goat, die große Angst vor dem Fahrradfahren hat – eine Angst, die sie mit Unterstützung ihrer Großmutter schließlich überwindet.
Ein Radrennen wirbelt alles durcheinander
Gracie spielt mit ihren Freunden im Park, als Howard Horse vorbeikommt und vom Radrennen beim Summer Corn Festival berichtet. Begeistert melden sich alle an – auch Gracie. Doch niemand weiß, dass sie gar nicht Fahrrad fahren kann. Während sich alles nur noch um das Rennen dreht, wird Gracie immer trauriger. Sie bereut ihre Anmeldung, denn sie fürchtet, sich zu blamieren.