In dem Kinderbuch Hast du Zeit?* hat sich Antje Bones mit der Frage auseinandergesetzt, wie man Zeit definieren kann. Mit wenigen Worten stehen auf den großformatigen Buchseiten jeweils eine Frage, auf die Nele Palmtag als Illustratorin schon mögliche Antworten in ihren Bildern gibt. So fragt sich ein im Bett liegendes Kind auf der ersten Seite, ob die Zeit während des Schlafes stillsteht, weil ja scheinbar alles ruht und nichts passiert. Was bedeutet es für ein Kleinkind, wenn es beispielsweise von den Eltern hört, dass sie keine Zeit haben. Überall wird gehetzt, Termine müssen eingehalten werden und Menschen fahren wütend aus der Haut, wenn sich ein Liebespaar voneinander verabschiedet und dabei den Verkehr aufhält.
Das Kind fragt sich weiter, warum die Zeit verschieden schnell vergeht. Auch das ist wieder eine Situation, die alle kleinen Betrachter des Buches ab fünf Jahren nachvollziehen können.
Erik und Elise Amdahl aus Tromsø haben den Tod ihrer Tochter Emilie, die bei einem Sturz in einem Kletterzentrum ums Leben kam, noch nicht verschmerzt. Um die Familie zusammenzuhalten, wollen sie mit ihrer Tochter Sofia in die Lyngenalpen zum Ausspannen. Anders als Erik, der sich über gemeinsame Stunden mit der Familie freut, steckt Elise viel Herzblut in ihre Arbeit und trifft sich mit ihrer Kollegin, der Klimaaktivistin Karine Helgeland. Auf deren Einladung verbringen die drei Amdahls einen Abend bei Karine und ihrem Ehemann Lars. Aus Anlass des dreizehnten Geburtstags von Sofia schenkt ihr Lars ein Stuorraniibi, ein mit einer langen Klinge versehenes Finnenmesser, mit dem sogar Rentierknochen gespaltet werden können.
Das Kinderbuch
Die neue Sachthemenreihe 
Mitunter bedient sich die Polizei eines Zeichners, der ein Phantombild eines mutmaßlichen Straftäters erstellt. Die im Wiesbadener Rheingauviertel beheimatete und beim LKA arbeitende Elisa Lowe ist in dem Kriminalroman
John Brenner wüsste nur zu gern, was in den Stunden einer Nacht geschah, denn als er auf dem Boden seines Wohnzimmers aufwacht, liegt neben ihm die Leiche einer unbekannten, ihm dennoch vertraut wirkenden Frau, die Waffe seines Vaters sowie eine Flasche Wodka, obwohl John trockener Alkoholiker ist. Jegliche Reanimationsversuche scheitern und das Schlimmste ist, dass er keinerlei Erinnerung hat. John beschließt, als erstes die Wodkaflasche zu entsorgen. In den Wäldern von New Hampshire schleudert er sie in einen See und entdeckt zu seiner Überraschung einen Van. Mutig pirscht er sich heran und erblickt im Innern einen Computer, dessen Bildschirm sein Wohnzimmer zeigt! John rennt zurück zu seinem Haus, doch die Leiche ist verschwunden und die Waffe liegt wieder an ihrem alten Platz.
Mit dem zweiten Fall ihrer Protagonistin Ida Rabe setzt Lea Stein mit dem Kriminalroman
Die Anwältin Barbara und ihr Ehemann, der Publizist Gernot Maienfeld, leben in einer großzügigen Eigentumswohnung in Stuttgart, die sie Ende der 1980er Jahre gekauft haben. Als Barbaras Eltern kurz nacheinander verstorben sind, hat sie völlig unerwartet einen Teil des Millionenvermögens aus deren Textilfabrik geerbt. Obwohl sie die Erbschaft zunächst ausschlagen wollte, hat Gernot sie überredet, mit einem Teil des Geldes einige Organisationen zu unterstützen. Doch das ausschlaggebende Argument für sie war, dass sie sich mit dem Geld eine kleine Wohnung in Stuttgart, Frankfurt oder München leisten könnten. Die Aussicht, aus dem alten Haus in Buchsweiler auszuziehen und wieder in einer Stadt zu leben, war zu verlockend.