
Geologische Ursprünge und landschaftliche Besonderheiten
Hansjörg Küster beschreibt in seinem Bildband Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns* die geologischen Entwicklungen der Region seit der Vorzeit. Vorgeschichtliche Gletscher breiteten sich von Nordeuropa aus und formten die Landschaft. Eine Moränenwelle trennte die Ostsee von der Nordsee, und Hebungen in Nordskandinavien dauern bis heute an.
Im Gegensatz zur Nordsee gedeihen an der salzarmen Ostseeküste verschiedene Getreidesorten. Die Gezeiten fehlen, doch durch Wind verursachte Sturmfluten können auftreten und mehrere Wochen andauern. Im Laufe der Geschichte wechselte die Region mehrfach ihre politische Zugehörigkeit – nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Vertreibung von Gutsbesitzern, nach dem Ende der DDR zur Reprivatisierung.
Erst seit Juni 2009, so schreibt Georg Quedens in seinem Buch „Weltnaturerbe Wattenmeer“, ist das Wattenmeer von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Unzählige Kleinstlebewesen bevölkern das Wattenmeer, das durch den Wechsel der Gezeiten einem steten Wandel unterliegt. Der Autor belegt anhand früherer Kartenausschnitte, wie sich die Inseln und die Wattenströme immer wieder verlagert haben. Er macht in einem Rückblick auf das Ende der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren deutlich, wie das uns heute bekannte Wattenmeer mit seinen Prielen und Wattenströmen entstanden ist und wie sich Inseln, Marscheninseln und Halligen gebildet haben. Dem Leser zeigt er nicht nur die Ursache von Ebbe und Flut auf, sondern geht auch auf die Auswirkungen, was die Gezeiten beeinflusst sowie auf die mit einer Sturmflut verbundenen Gefahren ein.
Eythra, im südlichen Raum von Leipzig gelegen, war bereits mehr als tausend Jahre alt, als die beiden Orte Eythra und Bösdorf der Zerstörung durch die Braunkohlebagger zum Opfer vielen. Der aufwändig gestaltete Textbildband „Eythra – Am Rande der Großstadt“ von Werner Klötzer und seinem Autorenteam möchte den Leser auf eine Zeitreise in vergangene Jahrzehnte mitnehmen und Erinnerungen bei all denen wecken, die Eythra und Bösdorf noch aus eigenem Erleben kennen. Aber auch der jüngeren Generation soll ein Stück Heimatgeschichte vermittelt werden.
Das aufwändig gestaltete und reich bebilderte Cabrio-Buch wurde ohne Zweifel für eine besondere Spezies Autofahrer, den Cabrio-Liebhaber, geschrieben. Die fantastischen Fotos in dem Band „Wem der Himmel offen steht“ lassen sicherlich die Herzen vieler Autoliebhaber höher schlagen und könnten den Blick für die Realität verklären.