Krieg – Stell dir vor, er wäre hier von Janne Teller

Krieg - Stell dir vor, er wäre hierIn Deutschland herrscht Krieg, weil unser Land nicht mehr der Europäischen Union angehören will. Demokratie ist zum Fremdwort geworden. An ihre Stelle ist eine Diktatur getreten. Hunger und Kälte setzen den Menschen zu und wenn sie Trinkwasser in Eimern heranschaffen, müssen sie sich vor Heckenschützen in Acht nehmen. Die Gleichschaltungspolizei verhaftet Freunde und Nachbarn.

In dieser Situation geht der Vater eines 14-jährigen Jungen das Wagnis einer Flucht nach Ägypten ein, obwohl die teuer und riskant ist. Jeder darf nur einen kleinen Rucksack mit seinen Habseligkeiten bei sich tragen. In Ägypten beantragt die Familie Asyl und wegen aufkommender Streitereien unter den Lagerinsassen müssen sie die Ausweisung fürchten. Es findet kein Schulunterricht statt und niemand wird in der fremden arabischen Sprache unterwiesen. Für den Vater gibt es keine Arbeitserlaubnis, aber immerhin leben sie noch, nur das zählt.

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Nikos Reise durch Raum und Zeit – Quantenphysik trifft Fantasie

Ein Jugendroman, der Wissenschaft verständlich und unterhaltsam vermittelt

Buchcover des Jugendromans Nikos Reise durch Raum und Zeit

Physik ist mehr als Strom aus der Steckdose

Wer bei „Physik“ nur an Schaltkreise aus dem Schulunterricht denkt oder glaubt, dass Naturwissenschaften lediglich mit dem „Saft“ aus der Steckdose zu tun haben, liegt falsch. Denn selbst das Lesen dieses Textes im Internet basiert auf physikalischen Prinzipien – etwa dem Datenaustausch über das World Wide Web, den der Physiker Tim Berners-Lee 1989 mit der Entwicklung von HTML am CERN ermöglichte.

Ein Abenteuer zwischen Urknall und Quantenwelt

In Nikos Reise durch Raum und Zeit* lässt Sonia Fernández-Vidal ihren jungen Protagonisten physikalische Phänomene auf fantasievolle Weise erleben.

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Nino und der Schul-Drache – Mut und Magie für Schulanfänger

Buchcover des Kinderbuchs >Nino und der Schul-Drache

Ein Umzug, ein Neuanfang – und ein schüchterner Held

Nach einem Umzug muss Nino eine neue Schule besuchen – zu seinem großen Missfallen. Dort kennt er weder die Mitschüler noch seine neue Klassenlehrerin. Am liebsten würde er einfach zu Hause bleiben. Doch seine Mutter begleitet ihn am ersten Schultag zur Klasse 2a, wo ihn Frau Hahn herzlich begrüßt und den anderen Kindern vorstellt. Statt sich jedoch auf den freien Platz neben Lara zu setzen, zieht sich der schüchterne Nino an einen hinteren Tisch zurück und setzt sich auf den Boden darunter. Mitschüler Ben macht sich sofort über ihn lustig: „Na, Tiefseetaucher – wo sind denn deine Flossen und dein Schnorchel?“

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Ella und das große Rennen von Timo Parvela

Ella und das große RennenElla besucht in Finnland eine zweite Schulklasse. Da von der Gemeinde einige Schulen geschlossen werden sollen, müssen alle Lehrer eine Erklärung ans Schulamt schreiben. Dummerweise verwechselt ihr Lehrer seinen Brief mit einem Aufsatz von Ella, der vom letzten Schulausflug zum Zoo handelt. In der Konsequenz führt das zu ungeahnten Verwicklungen und die Verantwortlichen im Schulamt glauben, dass sie die Schüler vor ihrem Lehrer schützen müssen. So muss Ella mit ihren Mitschülern Hanna, Tiina, Timo, Rambo, Mika und Pekka von nun an eine „Monsterschule“ besuchen, die viel zu groß und unübersichtlich ist.

An der neuen Schule treffen sie auf Anna, die ihnen von einem Schüler erzählt, den niemand berühren darf und vor dem sich alle fürchten. Denn sein einflussreicher Vater hat viel Geld und will genau auf dem Platz, auf dem ihre alte Schule steht, eine Formel-1-Rennstrecke für seinen Sohn Kimi errichten lassen.

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Helden von Jutta Richter

HeldenDie Sommerferien ziehen sich hin, es ist heiß und dem elfjährigen Felix sowie den beiden zehnjährigen Mädchen Mia und Corinna ist langweilig. Am Bahndamm zündeln sie mit Feuer und plötzlich greifen die Flammen um sich. Vergeblich versuchen sie, das Feuer mit den Füßen auszutreten und unter Kontrolle zu bringen, was Fräulein Fontana beobachtet und so werden sie zwei Tage später in der Zeitung als die Helden gefeiert.

Die Kinder leben von nun an ständig mit der Angst, dass die Wahrheit herauskommen könnte. Sie gründen einen Club der Meisterdetektive und halten Ausschau nach dem „Unheimlichen“, das ihnen überall begegnet: In Form von drei Erwachsenen, die alle kleinen Katzen ertränken wollen oder in Gestalt des Trinkers Herrn Brüning, den sie stützend nach Hause begleiten. Wenn es auch niemand ausspricht, so halten ihn alle für den Feuerteufel und ausgerechnet Felix, der eine Einweisung in ein Kinderheim fürchten muss, entbindet Mia und Corinna von dem Schwur, ihn niemals zu verraten und beichtet Herrn Brüning die Wahrheit.

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Erst ich ein Stück, dann du – Delfine von Bettina Obrecht

Erst ich ein Stück, dann du – DelfineFür die Buchreihe „Erst ich ein Stück, dann du“ hat Bettina Obrecht ein Kinderbuch über „Delfine“ geschrieben. Darin fährt Marvin mit seinen Eltern auf eine italienische Insel im Mittelmeer und ist ganz unglücklich, weil sein älterer Bruder Till nicht mit ihnen fahren wollte. Das ändert sich schlagartig, als er Pauline trifft, die ihre Ferien immer in dem Küstenort bei ihren Großeltern verbringt. Pauline kennt nämlich eine Bucht, in der ein Delfin einen Hund zum Spielkameraden hat. Marvin will das erst gar nicht glauben, doch kann er sich bei einem Besuch an einer traumhaft schönen Bucht davon überzeugen, wie der Hund zu dem Delfin ins Wasser stürmt und sie gemeinsam schwimmen.

Eines Tages stehen die Kinder jedoch enttäuscht vor einem Bauzaun. Von den Arbeitern erfahren sie, dass an der Bucht eine große Ferienanlage entstehen soll. Nicht nur Marvin und Pauline sind entsetzt, sondern auch die Wissenschaftlerin Regina Wagner, die ihnen viel über das Leben der Delfine erzählen kann. Sie nimmt die Kinder mit zu einem Besuch in einem Delfinarium, wo sie das Verhalten der Tiere erforscht.

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Du liebst mich nicht von Edeet Ravel

Du liebst mich nichtEdeet Ravel hat in dem Jugendroman „Du liebst mich nicht“ einen Entführungsfall beschrieben, der sich über vier lange Monate hinzog: Die 17-jährige Chloe Mills fliegt mit ihrer Freundin Angie von Washington nach Athen. Als sie alleine den Nemesis-Tempel besichtigen will, wird sie plötzlich in ein Auto gezerrt. Ein Mann erklärt ihr, dass sie als Geisel für einen Häftling dienen soll. Ein Flugzeug bringt sie in ein unbekanntes Land und Chloe macht sich Gedanken darüber, ob man sie verkaufen oder einem perversen Milliardär als Sexsklavin überlassen will. Nach einer Weiterfahrt in einem Auto wird sie in eine Lagerhalle zu Kakerlaken gesperrt, doch zu ihrer Überraschung erstaunlich gut mit Lebensmitteln und Getränken versorgt. Chloe schreibt vergeblich Hilferufe auf Blätter, die sie unter die Tür nach draußen schiebt und vergeht vor Heimweh nach ihrer Mutter.

Ihr Entführer ist ausgesprochen freundlich zu ihr, verhält sich tadellos, sieht gut aus und in Gesprächen stellt Chloe fest, dass er darüber hinaus intelligent ist. Wenn er ihr auch bestätigt, sie nicht töten zu wollen, so befallen sie immer wieder große Ängste und sie beruhigt sich damit, dass sie Karate kann.

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Young Sherlock Holmes – Eiskalter Tod von Andrew Lane

Young Sherlock Holmes – Eiskalter TodBereits im Jahr 1851 zählte London über zweieinhalb Millionen Einwohner und war die größte Stadt Europas. In dieser Stadt wohnt der erst vierzehnjährige Sherlock in dem Roman „Young Sherlock Holmes – Eiskalter Tod“ von Andrew Lane mit der Hauswirtschafterin Mrs. Eglantine auf Holmes Manor. Sein Bruder Mycroft, der für das Außenministerium arbeitet, ist für ihn verantwortlich, weil der Vater in Indien und die Mutter krank ist. Der ehemalige Kopfgeldjäger Amyus Crowe unterrichtet Sherlock, der schnell lernt eine Beute zu fangen, Spuren zu lesen und wie er sich ohne Kompass orientieren kann. Sherlock ist mit Mycroft im Diogenes Club verabredet, doch als er dort zusammen mit Amyus eintrifft, finden sie dort einen Toten vor, während Mycroft ein Messer in der Hand hält. Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er verhaftet.

Amyus und Sherlock, die von seiner Unschuld überzeugt sind, suchen am Tatort nach verdächtigen Spuren und stoßen dabei auf ein Visitenkärtchen. Sherlock soll herausfinden, aus welcher Druckerei die Karte stammt und gerät dabei in einen Hinterhalt.

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Die Kinder des Dschinn – Die Kristalle des Khan von P. B. Kerr

Die Kinder des Dschinn – Die Kristalle des KhanUm die Grabstätte des legendären Mongolenfürsten Dschingis Khan ranken sich auch noch fast 800 Jahre nach seinem Tod Legenden. Tatsächlich soll der Mongolenfürst testamentarisch bestimmt haben, dass seine Grabstätte geheim gehalten werden soll und vermutlich wurden 1800 Soldaten und Arbeiter getötet, nur um dieses Geheimnis zu wahren. Um die wahrscheinlich von einem seiner Söhne verfasste Schrift „Geheime Geschichte der Mongolen“ geht es in dem Buch „Die Kinder des Dschinn – Die Kristalle des Khan“ von P. B. Kerr.

Dschinn Nimrod, Onkel der 14-jährigen Zwillinge John und Philippa, folgt mit Butler Groanin einer Einladung ins Grandhotel Excelsior Vittoria nach Sorrent. Unerwartet kommt es zum Ausbruch des Vesuvs und Nimrod eilt als Vulkanologe seinem Kollegen Prof. Stürlüson, der sich zu Forschungszwecken mit Axel Heimskringla am Krater aufhält, zu Hilfe.

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33 Cent – um ein Leben zu retten von Louis Jensen

33 Cent – um ein Leben zu rettenLouis Jensen schreibt in dem Jugendroman „33 Cent – um ein Leben zu retten“ von einem 14-jährigen Jungen, der mit seiner Familie in Dänemark lebt. Um den hungernden Kindern in Afrika zu helfen, besucht er nur noch jeden zweiten Tag die Schule, damit er an den freien Tagen Geld verdienen kann. Als ihm das auch noch zu wenig ist, beginnt er Kleidung zu stehlen, die er an einen Hehler weiterverkauft. Natürlich stellt er sich die Frage, ob das erlaubt ist. Immerhin ist sein Vater Richter und sagt ihm, dass man nicht stehlen darf. Doch er kann nicht verstehen, dass er etwas Unrechtes tut, denn schließlich nimmt er wie sein Vorbild „Robin Hood“ den Reichen und gibt den Armen.

Er sammelt mit seiner Freundin Anne, die ihm viel bedeutet, Geld bei den Bürgern und trifft dabei auf eine Frau, die ihren Geldschein in einen Gullideckel, anstatt in die Sammelbüchse wirft. Sie ist davon überzeugt, dass alle Hilfen den Hungernden nichts nutzen und sie für sich selbst sorgen müssten.

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