
Ein Kind aus dem Sturm
Als ein heftiger Sturm ein westafrikanisches Dorf bedroht, versuchen die Bewohner, ihr zunehmend aufgewühltes Vieh zu retten. Inmitten der Unruhe wird ein Boot mit einem weißen Baby in der Lagune angespült. Madame Oumou, Vorsitzende des Ältestenrates, sieht darin die Wiederkehr traumatischer Erinnerungen an die „Weißen Soldaten“ aus dem Nordland, deren Ankunft einst eine Zeit des Schreckens brachte. Sie fordert, das Kind zurück ins Meer zu schicken – doch Mutter Fatou widersetzt sich mutig und nimmt das Mädchen, das fortan Zeyna heißt, bei sich und ihrer Familie auf.
Rückblicke unter dem Affenbrotbaum
Hundert Jahre zuvor erzählt die zwölfjährige Ava den anderen Kindern Geschichten unter ihrem geliebten Baobab-Baum.

Für Arthur Conan Doyle beginnt in dem Kinderbuch 


Arthur Conan Coyle lebt mit sechs Schwestern in ärmlichen Verhältnissen bei seinen Eltern in Edinburgh, die kaum alle Esser bei Tisch satt bekommen. Der Vater ist Kinderbuchillustrator, doch aufgrund seiner Alkoholsucht stellt er keine Arbeiten mehr fertig. Als Arthur für die Mutter die Einkäufe tätigt, kann er dank seiner Vorausschau einer jungen Mutter und ihrem Neugeborenen das Leben retten. Seine schnelle Reaktions- und Beobachtungsgabe fällt einem Mann auf, der ihn dafür lobt.
Der Reiseführer
Per Face-Time-Anruf telefoniert Julian aus New York City mit seiner Grandmère in Paris und bittet sie, für einen Schulaufsatz von ihrer Zeit als Mädchen im Krieg zu berichten. Obwohl die Erinnerungen schmerzen, beginnt sie damit, wie sie mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf in Frankreich aufwuchs: Sara war verwöhnt, hatte hübsche Kleidung, Spielzeug und sogar ein Klavier. Ihr Vater, ein berühmter Arzt, und die als Dozentin an der Universität lehrende Mutter führten ein sorgenfreies Leben, das mit der Kapitulation vor den Deutschen im Jahr 1940 ein jähes Ende nahm. Die Mutter verlor ihre Arbeit, und der gerade zwölfjährigen Tochter wurde der Besuch einer Eisdiele verwehrt.
Benjamin und Christine Knödler stellen in ihrem Jugendbuch