Mein Vater, der Mörder von Leo P. Ard

Mein Vater, der MörderMatthias Birchel liegt in einem kleinen Zimmer eines Sterbehospizes in Wattenscheid und hat nur noch eine Woche zu leben. In jungen Jahren war er Fremdenlegionär im französischen Indochina-Krieg und in den letzten Nächten waren die Menschen, denen er Leid zugefügt hatte, alle wieder aufgetaucht. Noch bevor er stirbt, will er der Schwester seines in Vietnam vermissten Kameraden Manfred Rosenbaum etwas über ihren Bruder erzählen.

Der wohlhabende ehemalige Unternehmer Günther Berger hat Birchel in den letzten Tagen täglich besucht, um ihm aus der Zeitung vorzulesen und mit ihm über alte Zeiten zu plaudern. Ausgerechnet auf seiner Geburtstagsfeier, zu der die gesamte Bochumer Lokalprominenz geladen ist, erfährt er vom plötzlichen Tod des alten Kameraden. Der nicht verstorben ist, sondern mit einem Kopfkissen erstickt wurde. Doch warum ermordet jemand einen Sterbenden? Diese Frage stellt sich auch die ermittelnde Hauptkommissarin Sonja Kruse.

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Das Streichelinstitut von Clemens Berger

Das StreichelinstitutWer möchte nicht gerne gestreichelt werden? Doch in Zeiten sozialer Kälte, in der alles zur Ware wird und der damit einhergehenden Isolierung der Menschen, nehmen sich viele nicht mehr die Zeit für die kleinen Gesten ihrer Zuneigung. Da erscheint die Idee eines Streichelinstituts gar nicht mehr so absurd.

Nach dem Philosophiestudium geht es für den orientierungslosen Sebastian mit der eigenen Promotion nicht voran, stattdessen verfasst er Dissertationen für andere. Während eines Sommerurlaubs ersinnt er mit seiner Freundin Anna die Idee das Streicheln professionell zu betreiben, denn für Anna ist Sebastian ein sensationeller Streichler, der damit reich werden könnte. Die Idee zu einem Streichelinstitut entsteht. Die erste Regel: Nicht unterhalb der Gürtellinie und kein Sex.

Unter dem klangvollen Namen Severin Horvath will Sebastian einige Monate später das bahnbrechende Geschäftskonzept in der Mondscheingasse in Wien umsetzen.

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Schlicht & Ergreifend von Arno Wilhelm

Schlicht & ErgreifendPoetry Slammer Arno Wilhelm hat seinen ersten Gedichtband veröffentlicht. „Schlicht & Ergreifend“ hat der Autor sein schmales Paperback-Büchlein genannt und mit Slamtexten und Gedichten aus Beobachtungen des Alltags gefüllt. Die er in fünf Kapitel aufgeteilt und mit einem Vorwort versehen hat.

„Ich bin ein Studierender.“ beginnt Arno Wilhelm sein Buch und setzt sich im Vorwort mit der Frage auseinander, warum ein heutiger Studierender kein Student mehr sein darf. Als Studierender hätte er nicht nur gerne eine Frauenquote für Informatik, sondern auch eine Kompetenzquote in unserer Regierung.

„Sie haben gewählt“ ist deshalb auch der Titel des ersten Kapitels in dem die Koalition, Angela und Guido, sowie der 1. Mai aufs Korn genommen werden. Im nächsten Gedichtzyklus zieht einer aus, um sich auf die Suche nach der Liebe zu begeben. Wonach er eine Reise tut und über sein Leben nachdenkt.

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Pech und Schwefel von Annette Eickert

Pech und SchwefelNichts kann sie trennen, die Zwillingsbrüder Nomarac und Ronor, denn sie halten zusammen wie Pech und Schwefel in Annette Eickerts Fantasywelt Zanthera, in der die Raukarii, Iyana und Menschen leben und der Feuergott Zevenaar verehrt wird.

In der Stadt Mayonta kommt es zu einem Aufstand einiger Raukarii und viele wohlhabenden Familien werden getötet und ihre Häuser niedergebrannt. Auch der Hohepriester Josias, seine Frau und alle Bediensteten fallen dem Mob zum Opfer. Nur die beiden achtjährigen Zwillingsbrüder Nomarac und Ronor überleben den brutalen Überfall. Niemand glaubt ihnen, dass sie die überlebenden Söhne des Hohepriesters Josias sind. Sie sind verzweifelt und hungrig. In ihrer Not schließen sie sich einer Gruppe von Dieben an und landen im Gefängnis. Doch dem Bordellbetreiber Yaentas, der ihre wahre Identität kennt, gelingt es, durch Bestechung und einem gefälschten Dokument sie zu befreien.

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Die Naht von Christina Casanova

Die NahtNach einer Routineuntersuchung bei ihrem Gynäkologen erfährt Simone, dass sie mit dem tödlichen Virus Skar infiziert ist. Das Virus kann weder vom Körper abgewehrt werden, noch gibt es ein wirksames Medikament dagegen. Da das Virus beim Geschlechtsverkehr vom Mann auf die Frau übertragen wird, verdächtigt Simone ihren Freund Paul, mit dem sie seit einigen Jahren zusammenlebt, sie infiziert zu haben. Es kommt zu Spannungen in ihrer Beziehung, und ihre Liebe scheint zu zerbrechen. Als Simone von einem Virologen erfährt, dass Skar ausschließlich von nekrophil veranlagten Männern übertragen werden kann, trennt sie sich endgültig von Paul.

Der Arzt und Wissenschaftler Robert fühlt sich aus einem unerklärlichen Grund sofort zu Simone hingezogen, als er sie das erste Mal sieht. Bei einer Begegnung in einer Kellerbar spricht er sie an. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Vertrautheit. Simone erzählt ihm, dass ihre Beziehung und ihre Karriere gescheitert sind, weil sie Skar hat und bald sterben wird. Doch Robert ist fasziniert von Simone und will sie unbedingt wiedersehen.

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Zehnkampf von Bernd Franzinger

Zehnkampf„Sport ist Mord“ sagt der Volksmund und in Bernd Franzingers neuem Kriminalroman „Zehnkampf“ wird dieses Motto für einige Sportler zur Realität.

Während eines Zehnkampfes, an dem auch Kommissar Tannenbergs Neffe teilnimmt, wird beim Hundertmeterlauf ein Läufer durch einen Schuss direkt ins Herz getötet. Dem Kaiserslauterer Ermittler und seinem Team ist klar, dass für eine solche Tat nur ein Scharfschütze in Betracht kommt. Doch warum sollte ein Profikiller einen 18-jährigen Schüler hinrichten? Die ersten Ermittlungen ergeben noch keine konkrete Spur, da wird bereits im Sand einer Weitsprunganlage ein weiterer Sportler entdeckt, der ebenfalls durch einen Präzisionsschuss getötet wurde. Wodurch erste Vermutungen, es könne sich um einen psychopathischen Serienkiller handeln, bestätigt werden.

Da die Staatsanwaltschaft an einen terroristischen Hintergrund der Mordanschläge glaubt, wird Tannenberg ein BKA-Beamter als Verstärkung zur Seite gestellt, der eine frappierende Ähnlichkeit mit George Clooney hat.

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Teppichporsche von Sonja Ullrich

TeppichporscheEsther Rudloff wäre gerne Polizistin geworden, eine Kripobeamtin in Zivil mit einer respekteinflößenden Knarre. Doch bei der Sportprüfung versagt sie kläglich, und so macht sie eine Ausbildung zur Sozialversicherungsangestellten. Nach der Ausbildung arbeitet sie vierzehn Jahre bei einer Krankenkasse. Als sich die Gelegenheit bietet, kündigt sie ihren sicheren Job, um als Versicherungsdetektivin auf Probe für die dubiose Detektei Tozduman Securities in Wattenscheid zu arbeiten. Sie träumt davon, irgendwann einmal einen Mörder zu überführen.

Bei einem Haftpflichtfall, in dem ein Terrier mit nur einem Zahn ein Wasserbett zerbissen haben soll, entdeckt sie Blutspuren in den Fugen des Parketts. Als sie erfährt, dass der Ehemann der Geschädigten vor einigen Tagen angeblich verschwunden ist, wittert sie einen Mordfall. Worüber ihr Chef Metin Tozduman nicht erfreut ist, denn auch der zuständige Kommissar Ansmann ist von ihrer Vermutung nicht begeistert und lehnt eine Zusammenarbeit mit Detekteien grundsätzlich ab. Doch ihr Ehrgeiz ist geweckt und so ermittelt sie auf eigene Faust.

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Liebling, ich kann auch anders von Annette Kast-Riedlinger

Liebling, ich kann auch andersBereits vor zehn Jahren haben die drei Freundinnen Eva, Eliza und Sibylle während ihres Studiums festgelegt, welche Kriterien ein Mann erfüllen muss. Doch inzwischen haben sie sich damit abgefunden, dass sie Kompromisse eingehen müssen. Sibylle konnte sich bereits von zwei Ehemännern zu günstigen Konditionen scheiden lassen. So steht sie ihren Klienten nicht nur als Image- und Stilberaterin, sondern auch in Scheidungsangelegenheiten zur Seite. Während Sibylle in einem luxuriösen Penthouse wohnt, können sich Eva, mit dem Schreiben einer Kolumne, und Eliza, als freiberufliche Übersetzerin, gerade über Wasser halten.

Nach mehreren enttäuschenden Erfahrungen in einer Singelbörse im Internet möchte Evas schwuler Freund Leonardo einen Verhaltenskodex für die Partnersuche im Internet entwickeln. Dazu sollen die Erfahrungen anderer Studenten zu einer Seminarstudie zusammengefasst werden.

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Schleichender Wahnsinn von Mario Lenz

Schleichender WahnsinnEin Geheimtipp unter den wohlhabenden Berlinern ist der kleine Ort Tannenwalde am Pfauensee in der Nähe von Wandlitz, der nur zwanzig Autominuten von der Berliner City entfernt ist. Wer genug Geld hat, kann hier ein Grundstück am See erwerben und lässt sich einen Prachtbau errichten. Die Fabrikantin Marlene Bernshausen hat eine Menge Geld und so zieht sie mit ihrem Mann Manuel und ihren zwei Kindern in dieses Kleinod.

Sie führen ein harmonisches Leben an dem idyllischen See. Während die millionenschwere Erbin einer Schuhputzfabrik erfolgreich das Unternehmen führt, hat ihr Mann Manuel seinen Job als Lehrer aufgegeben, um Bücher zu schreiben. Doch leider ohne Erfolg. Um das Anwesen in Ordnung zu halten, hat Marlene einen ehemaligen Mitarbeiter der Schuhputzfabrik eingestellt, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt. Paul Klawitter, der inzwischen zum Freund der Familie geworden ist, hält Haus und Hof in Ordnung und wohnt in einem kleinen Gartenhaus auf dem Grundstück.

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Couchgeflüster von Mira Becker

CouchgeflüsterDie 29-jährige Nelly Nitsche betreibt in Berlin ein Yogastudio für Frauen. Vor kurzem wurde sie von ihrem Freund verlassen und auch beruflich läuft es momentan nicht gut. Viele ihrer Kundinnen haben gekündigt und zu einem Fitnessclub in ihrer Nachbarschaft gewechselt, der inzwischen auch Yoga anbietet. Bei einer peinlichen Situation in einem Supermarkt lernt Nelly ihren Traummann Ben kennen, der ihr aus der Klemme hilft. Die beiden verabreden sich und verbringen zusammen einen wundervollen Abend, an dem sie sich verlieben und zum Abschluss leidenschaftlich küssen. Doch am nächsten Tag erscheint Ben nicht zu der Verabredung mit Nelly.

Ein paar Wochen später erhält Nelly einen verzweifelten Anruf von ihrem Bruder Phillip. Ihre Mutter Ella, die als Therapeutin arbeitet und in ihrer Wohnung eine eigene Praxis betreibt, hat einen Nervenzusammenbruch. Tante Tessa, eine Studienkollegin von Ella, verschafft ihr einen Platz in einem Sanatorium für eine Auszeit.

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