Das Schwert des Ostens von Manfred Rebhandl

Das Schwert des OstensRock lebt in Kleinanatolien und einer seiner besten Freunde ist Lemmy. Er hat das beste Gras, von dem er selbst auch oft und gerne konsumiert. Senef, die vorübergehend bei ihm einquartiert ist, berichtet von Schwanzverlängerungen so lang wie „Das Schwert des Ostens“. Als Rock sich auf den Weg zu einer Vorstellung im Pornhouse Kino macht, findet er den Pornokönig Willi übel zugerichtet vor. Gemeinsam mit dem tollpatschigen Bullen Guttmann will er herausfinden, wer Willi dermaßen mitgespielt hat.

Doch da geschieht ein Mord am Wursthändler Rott. Rock und Guttmann ermitteln auch in diesem Fall und stellen fest, dass es nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Die Zeitung „Gosse“ scheint mehr zu wissen und hat auch Fotos von dem Toten veröffentlicht. Im Auftrag der Polizei arbeitet Rock nun als Privatdetektiv und besucht die Witwe Rotts. Aber damit nicht genug: Rock soll auch im Auftrag von Herschel, eines Bekannten aus dem Pornhouse, seine Frau observieren, weil dieser vermutet, von ihr hintergangen zu werden.

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Ökologische Konflikte auf den Kanalinseln: Ein Roman über Naturschutz und Moral

Buchcover des Romans Wenn das Schlachten vorbei ist

Alma Boyd: Kampf für ein bedrohtes Ökosystem

Die promovierte Ökologin Alma Boyd verfolgt das Ziel, das empfindliche Ökosystem der kalifornischen Kanalinseln wiederherzustellen – ein Ort, mit dem ihre Familie seit Generationen verbunden ist. Auf der Insel Anacapa haben sich Ratten, die 1853 infolge eines Schiffsunglücks eingeschleppt wurden, stark vermehrt und bedrohen die heimische Tierwelt.

Unterstützt von ihrem Lebensgefährten Tim, einem leidenschaftlichen Vogelkundler, setzt Alma Brodifacoum ein – ein Gift, das durch innere Blutungen einen langsamen Tod verursacht. Ihr Ziel: bedrohten Arten ihren natürlichen Lebensraum zurückgeben.

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Mörderische Fracht von Lukas Erler

Mörderische FrachtEdiew Chasimikow hat durch Zufall ein Gespräch tschetschenischer Terroristen aufgeschnappt. Den Inhalt gibt er weiter, bis das „Geheimnis“, bei dem es sich um eine „Mörderische Fracht“ handelt, bei der Russin Elena Bakarova landet. Dabei geht es um einen Anschlag auf einen russischen Öltanker. Elena, die das verhindern will, schlägt sich zu ihrem alten Vertrauten, dem Neuropsychologen Dr. Thomas Nyström nach Deutschland durch und entgeht dabei nur knapp dem Tod. Denn der ehemalige Bosnienkämpfer Yves Morisaitte hat mit ihr noch eine alte Rechnung zu begleichen. Dr. Nyström hat vor zwei Jahren versucht, Morisaitte mit einer Überdosis Insulin zu töten, da dieser seine Geliebte Helen Jonas umgebracht hat. Morisaitte sinnt nun seit zwei Jahren auf Rache und hat es ebenfalls auf die Schwester von Helen, auf Anna Jonas abgesehen. Dr. Nyström wiederum plagen Schuldgefühle, da er sich seinerzeit der Künstlerin Jaqueline van t-Hoff bedient hat. Sie war die Geliebte von Morisaitte und hat ihn an Dr. Nyström verraten. Der konnte den Verrat allerdings nicht für sich behalten und hat damit den Mord an Jaqueline heraufbeschworen.

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Ich hartz dann mal ab von Robert Naumann

Bekenntnisse eines kleinen Schmarotzers!

Ich hartz dann mal abRobert Naumann lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern Hannah und Emma in Berlin. Die Familie bezieht Hartz IV und Robert hat längst gemerkt, dass es sich innerhalb dieser Bedarfsgemeinschaft, so die offizielle Bezeichnung, nicht lohnt, wenn einer berufstätig ist. So bleibt er lieber arbeitslos und wird regelmäßig im Jobcenter bei Frau Steputat im Zimmer 211 vorstellig. Als er nicht die vorgeschriebenen Bewerbungen vorweisen kann, werden ihm die Leistungen gekürzt. Ihm wird ein Job bei der Post angeboten, was bei ihm Erinnerungen an eine frühere Tätigkeit dort weckt. Doch schlecht bezahlte und sinnlose Arbeit lehnt er entschieden ab und stößt auf Unverständnis bei seiner persönlichen Ansprechpartnerin. Robert Naumann versucht sich als Spargelstecher und Hüpfburgbeauftragter und möchte eigentlich lieber Popstar werden.

Für ein bevorstehendes Bewerbungsgespräch will er sich vorbereiten und spielt die Situation in einem Rollenspiel mit seiner Frau durch. Auf Fragen seiner Töchter, warum er sich mit Abitur und Studium nicht eine Arbeit aussuchen kann, die ihm Spaß macht, gerät er ins Straucheln.

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Zerrissene Wege – Ein Leben zwischen Pflicht und Verlust

Buchcover des Kriminalromans Der Bund

Familiäre Prägung und berufliche Entscheidung

Leo Leutzinger hat das Ingenieurbüro mit acht Angestellten von seinem Vater übernommen. Auf dessen Drängen holte er sich Marc, einen unermüdlichen Auftragsjäger mit dem Fokus aufs Geldverdienen, als Geschäftspartner ins Boot. Obwohl Leo das Unternehmen bereits seit sieben Jahren leitet, haftet ihm noch immer das Etikett des „Juniorchefs“ an. Eigentlich hätte Leo lieber eine Schreinerei gegründet, doch nach dem Tod der Mutter konnte er sich gegen den autoritären Vater nicht durchsetzen und entschied sich für ein Ingenieurstudium. Nun, mit fast siebenunddreißig Jahren, steht er an einem Wendepunkt: Er muss das Büro verkaufen, bevor er zu alt ist, um beruflich noch einmal neu anzufangen.

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Mörderischer Feldzug von Andrea Gerecke

Mörderischer FeldzugDie 8-jährige Karla Becker aus Minden-Hahlen will am Sonntag bei ihrer Freundin Mirijam übernachten. Am Montag wartet ihre Mutter Katharina nach der Schule vergeblich auf sie und macht sich Sorgen. Von der Freundin erfährt die Mutter, dass sich die Mädchen gestritten und getrennt haben. Bald wird auch zur Gewissheit, dass Karla auch nicht in der Schule war. Denn der Paketbote Horst Engelmann hat Karla aufgegriffen und es folgt sein „Mörderischer Feldzug“.

Kriminalhauptkommissar Alexander Rosenbaum, gerade von Berlin nach Minden versetzt, hat den Eltern der kleinen Karla eine schlimme Nachricht zu überbringen. Ihre Tochter wurde tot aufgefunden, nachdem sie sexuell missbraucht wurde. Karla war zuletzt im Pferdestall bei Paul Mertens, dem stotternden Dorftrottel. Alle Indizien sprechen gegen ihn und das langt für Rosenbaum und seine Kollegin Heike Langenkämpfer von der Spurensicherung aus, Paul in Untersuchungshaft zu nehmen.

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Mörder im Zug von Frank Goyke

Mörder im ZugDie Mordkommission in Rostock sieht sich vor eine neue Herausforderung gestellt: Während einer nächtlichen S-Bahn-Fahrt wird der Lette Andriejus Medanauskas laut Obduktionsbericht mit acht Messerstichen getötet. Da sich der „Mörder im Zug“ befunden haben muss, konzentrieren sich die Vernehmungen der ermittelnden Beamten Jonas Uplegger und Barbara Riedbiester auf eben diese Personen, die mit im Zug gesessen haben. Rüdiger Sokolowski vom Bahnschutz kann ihnen glücklicherweise ziemlich präzise Angaben darüber machen, welche Fahrgäste wo hinzu- bzw. ausgestiegen sind. Und immerhin sind ihm zwei Rocker aufgefallen, die das Rauchverbot missachtet haben.

Von der Familie des Toten erfahren Uplegger und Riedbiester, dass der auf einer Störfarm als Produktionsleiter Beschäftigte einen Betriebsrat gründen wollte und sich damit kaum bei seinem Chef beliebt gemacht haben dürfte. Die Eltern des Ermordeten betreiben zwei nicht gut gehende Restaurants und die Gerüchteküche weiß von Geldwäsche und Mafia zu berichten.

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Das Matratzenhaus von Paulus Hochgatterer

Das MatratzenhausMit einem Epilog „Wie es gewesen sein muss“ beginnt Paulus Hochgatterer seinen Roman „Das Matratzenhaus“. Eine Frau geht mit einem Mädchen eine flache Anhöhe empor. Bevor sie das Haus betreten, ergreift das Mädchen ihre Hand. Zwei Männer und eine Frau unterhalten sich in einer fremden Sprache in der Halle. Sie bekommt von einem der Männer einen Umschlag und lässt das Mädchen los. Sie zählt das Geld aus dem Umschlag und verlässt das Haus, ohne sich umzublicken. Vielleicht lacht sie, vielleicht schreit sie auch.

Raffael Horn ist Psychiater im örtlichen Krankenhaus der fiktiven österreichischen Kleinstadt Furth am See. Seine Frau Irene arbeitet als Lehrerin, spielt leidenschaftlich Cello und hat ein Verhältnis mit einem durchgeknallten Benedektinermönch. Er befasst sich mit einer früh gestörten Selbstverletzerin und scheitert an dem Versuch die Zuneigung zu seinem Sohn Tobias zu finden. Nur der Sex mit seiner Ehefrau ist für ihn noch immer das Beste, was es gibt.

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Engel des Vergessens von Maja Haderlap

Engel des VergessensDas Mädchen lebt mit ihren Eltern, Geschwistern und der Großmutter in Kärnten, nahe der slowenischen Grenze. Ihre Großmutter erzählt oft von früher, vom Krieg und vom KZ in Ravensbrück. Sie hat ihr Lagerheft noch aufbewahrt und blättert darin. Der Enkelin erzählt sie von ihrer Heimkehr und den vielen verhafteten Nachbarn, die in den Tod geschickt wurden. Auf Spaziergängen kommen sie an unbewirt- schafteten Höfen vorbei, deren Bewohner im Krieg geblieben sind. Die Enkelin hört, dass auch andere von ihrer Flucht berichten, wie sie im Lager überlebt haben und von Internierungslagern für Kinder ist die Rede. Sie besucht ein ehemaliges KZ und sieht dort den Vater zum ersten Mal weinen. Von einem Tonband hört sie die Schreie von Kindern, die nach der Mutter rufen.

Maja Haderlap lässt in „Engel des Vergessens“ ein Mädchen in der Ich-Form von ihrer Kindheit berichten, wie sie mit der Großmutter für den Vater Zigaretten schmuggeln soll, wie sie mit einer Kindergruppe nach Bibione fährt und wegen eines traumatischen Erlebnisses Angst hat schwimmen zu lernen. Das Verhältnis der Eltern ist gespannt und manchmal sieht sie die Mutter weinen.

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Parasiten von Marina Heib

ParasitenIn dem Thriller „Parasiten“ von Marina Heib ist Christian Beyer der Chef der Soko, einer Sondereinheit, die zum Zweck der Jagd nach Serienkillern gegründet wurde. Die auf ungewöhnliche Weise zugerichtete Leiche von Henning Petersen, eines jungen Volontärs der Hamburger Morgenpost, gibt nicht nur ihm Rätsel auf. Wenn er an einem brisanten Fall gearbeitet hätte, müsste sein Kollege Walter Raumsauer davon gehört haben, was aber augenscheinlich nicht der Fall war. Zusammen mit seinen Kollegen Eberhard Koch, einem Spezialisten in der Spurensicherung, Daniel Meyer-Grüne, der sich als ehemaliger Hacker unverzichtbar gemacht hat, Volker Jung, einem Verhörspezialisten und Pete Altmann, einem Sprachgenie, führen ihn die Ermittlungen zum Lover des Ermordeten: Danylo Savchenko.

Psychologie-Dozentin Anna Maybach ist mit Kommissar Beyer liiert. Sie liebt klassische Musik und hat erst kürzlich ein Konzert besucht. Danylo Savchenko sollte mit Sofia Suworow auftreten, die er schon seit seinen Kindheitstagen aus Moskau kennt.

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