Aufgrund einer gegen sie gerichteten Intrige wird Dr. Samantha Goodwin, die alle nur Sam nennen, die Weiterarbeit an einem Projekt in Syrien vom Leiter des archäologischen Instituts in Oxford untersagt. Doch ihre Enttäuschung weicht schnell der Freude über einen neuen Auftrag in Wales, wo ihre Großmutter Gwen Morris zu Hause ist. Ein „Sturm über dem Meer“ hat dort einen vor 5000 Jahren existierenden, nunmehr versteinerten Wald freigelegt, wo die Reste einer Burganlage vermutet werden, die einer Legende zufolge auf ein versunkenes Königreich hindeuten.
Gwen, die auch nach Jahren noch darunter leidet, dass ihr geliebter Mann Arthur seit einer stürmischen Nacht auf See als verschollen gilt und sein Schicksal somit im Ungewissen bleibt, freut sich über den Besuch ihrer Enkelin Sam in ihrem Cottage. Sam trifft ihre alte Freundin Millie aus Kindheitstagen wieder und lernt Luke, einen Witwer und seinen Sohn Max kennen. Als der Junge bei Ebbe einen bedeutenden Fund macht, führt er Sam ebenfalls dorthin.
Während des ersten Elternsprechtags seines Lebens versucht der junge Lehrer Fabian Dreher, eine Aufstellung der besten Deutschen Fußball-Nationalmannschaft aller Zeiten zu Papier zu bringen, denn er hat mit seinem Kumpel Gibbel um einen Kasten Bier gewettet, dass er eine bessere Elf aufstellen kann als sein Freund. Die einschläfernde Langeweile des Elternsprechtags macht ihn müde, woran der vorherige Abend, an dem er sich mit seinem Lehrerkollegen Herbert zum „Komma-Saufen“ getroffen hat, nicht ganz unschuldig ist, denn sie müssen bei diesem Spiel die Deutsch-Diktate ihrer Schüler korrigieren und für jeden Komma-Fehler einen Sambuca trinken. Auch nach drei Aspirin-Tabletten ist Fabian Dreher mit seinen Kräften immer noch am Ende und folgt nur gelangweilt den Ausführungen der Eltern, die ihre Kinder für Intelligenzbestien halten.
Die neunundzwanzigjährige Anwältin Sophie Diehl arbeitet für die Kanzlei Traynor, Hand, Wyzanski in New Salem und ist auf Strafrecht spezialisiert. David Greaves, einer der Partner der Kanzlei, bittet sie, mit Mia Durkheim, einer potentiellen Mandantin für einen Scheidungsfall, ein Erstgespräch zu führen, obwohl Sophie noch nie eine Ehesache verhandelt hat. Denn an diesem Tag ist keiner der Scheidungsanwälte verfügbar, und Mia Durkheim ist die Tochter von Bruce Meiklejohn, eines wichtigen Mandanten der Kanzlei, der um einen Termin für sie gebeten hat. Da ihr Ehemann Dr. Daniel Durkheim nach sechzehn Jahren Ehe völlig überraschend die Scheidung eingereicht hat, die ihr ausgerechnet in einem noblen Restaurant bei einem Essen mit einer Freundin zugestellt wurde, möchte ihr Vater, dass die Kanzlei den Fall übernimmt.
Tina geht in ihrer Pause in die Bistro-Ecke einer Tankstelle, um sich etwas zum Essen zu holen. Plötzlich hört sie, wie ein Mann von der Kassiererin die Herausgabe des Geldes fordert. Als Tina einen Blick auf den Mann wirft, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen, denn es handelt sich bei dem Räuber um ihren Mann Markus. Noch bevor sie ihn zur Rede stellen kann, zerrt er sie in das nächstbeste Auto, wo er Tina ihre katastrophale finanzielle Lage gesteht. Erschrocken drehen sich beide um, als sie hinter sich eine Stimme hören und erst jetzt merken sie, dass sie einen Krankenwagen als Fluchtfahrzeug benutzen. Zu allem Überfluss haben sie ab jetzt „Oskar an Bord“, einen siebenundachtzigjährigen Mann im Rollstuhl, der in ein Pflegeheim gebracht werden sollte. Noch ahnen sie nichts von der kriminellen Vergangenheit des alten Mannes.
Nach zwei gescheiterten Beziehungen lebt Victoria, die vom Land nach Düsseldorf gezogen ist, seit fast drei Jahren wieder als Single. Als Vorstandsmitglied einer Privatbank muss sie sich aktuell um neue Geschäftspartner aus Russland kümmern, da ein Vertragsabschluss unmittelbar bevorsteht. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erwartet ihre noch im Dorf lebende Mutter von ihr, dass sie an einer Beerdigung eines entfernten Verwandten teilnimmt, weil das auf dem Land so üblich ist. Und wenn Victoria schon mal zu Besuch kommt, so könnte sie doch auch gleich zu dem Klassentreffen gehen, das am selben Wochenende stattfindet. Obwohl sie bereits abgesagt hat, ändert sie ihre Meinung während des Aufenthaltes bei ihrer Mutter, nachdem sie überraschend auf Michael trifft, für den sie schon in der Schule geschwärmt hat.
Philipp ist nun schon seit drei Jahren mit seiner Nina zusammen, die vor drei Monaten bei ihm in Köln eingezogen ist. Er ahnt nicht, dass sie bereits seit einem Jahr auf seinen Heiratsantrag wartet. Unverhofft fragt sie ihn nach dem Besuch einer Sauna in einem Entspannungsbad, als seine Gedanken gerade um Sex kreisen, ob er sie heiraten möchte, und prompt gibt Philipp die falsche Antwort. Enttäuscht zieht Nina daraufhin zu ihrer besten Freundin Simone, während sich Philipp von Chris, seinem besten Freund, Hilfe erhofft. Wenn er Nina nicht für immer verlieren will, ist guter Rat teuer, denn eine Idee für einen ganz besonderen Heiratsantrag muss her.
Der Psychotherapeut Jakob Jakobi will sich mit seiner Exfrau Ellen auf einem Weihnachtsmarkt treffen. Auf dem Weg dorthin wird er in einer Seitengasse von zwei Ganoven, die sich als Nikolaus und Knecht Ruprecht verkleidet haben, ausgeraubt. Sie nehmen ihm seine Brieftasche, das Handy und eine teure Uhr ab, die ein Geschenk von Ellen war. Kurz nach dem Überfall trifft er auf den Obdachlosen Franz, der die Tat beobachtet hat, aber niemanden verpfeifen will. Aus Mitleid schenkt ihm Jakob seine Mütze, einen Schal und seine Handschuhe und kommt zu spät zu seiner Verabredung mit Ellen. Sie überzeugt Jakob, den Diebstahl sofort bei der Polizei zu melden, da die wertvolle Uhr registriert ist. Währenddessen erblickt Jakob seinen ehemaligen Patienten Abel Baumann, der sich höchstpersönlich für Gott gehalten hat, in einer vorbeifahrenden Straßenbahn. Doch wie ist das möglich? Denn Abel Baumann ist seit mehr als vier Jahren tot.
Die Enthüllungen durch Edward Snowden im Zusammenhang mit den Ausspähaktionen der NSA lassen vermuten, dass streng vertrauliche Mitteilungen von einigen Staaten nur noch in analoger Form weitergereicht werden. Hinter vorgehaltener Hand, so wird gemunkelt, soll der russische Geheimdienst bereits Schreibmaschinen geordert haben, damit im Internet keine Spuren brisanter Dokumente gefunden werden. Um etwaigen Hackern die Möglichkeit einer Entschlüsselung zu nehmen, ist der bei IBT im Vorstand arbeitende Richard Westermann in dem Roman „Westermann & Fräulein Gabriele“ mit der Entwicklung einer ausspähsicheren Krypto-Box beauftragt. Sein Leben ist beherrscht von der digitalen Welt, die Teilnehmer bei Videokonferenzen nur noch zuschaltet. Doch als er durch ein Versehen an der Beerdigung des Schriftstellers Rupertus Höfer teilnimmt, sieht er auf dessen Sarg eine Schreibmaschine der Marke Olympia. Da er sie unbedingt in seinen Besitz bringen will, wendet er sich an Matthias Höfer, den Sohn des Verstorbenen.
Als Frida ihrem Bruder Ole auf dem Totenbett verspricht, für seine Frau Luise zu sorgen, ahnt sie noch nicht, worauf sie sich einlässt. Nur unwillig gibt Frida dem Drängen ihrer Schwägerin nach, auf ihr Landgut zu ziehen, obwohl ihr die Lehrerkollegen davon abraten und sie ihre Möbel gar nicht alle unterbringen kann. Auch für einen Webstuhl ist kein Platz, so dass auch er zwischengelagert werden muss. Beim Transport kann ihr glücklicherweise Fritz, der Bruder von Luise, helfen. Ein gemütlich ausklingender Abend weckt bei ihm Hoffnungen, so dass er wenig erfreut ist, als er Frida in Begleitung von Tom, einem Untermieter auf dem Landgut, sieht.
Nachdem Torsten Brettschneider, der Protagonist aus den beiden Romanen