Als Marlis Seeler eines Morgens erwacht, liegt ihr Ehemann Albert nicht neben ihr im Bett. In ihrem Wintergarten entdeckt sie ein totes Paar, das nackt in einem Nest aus Daunenfedern drapiert wurde. Die Fensterscheiben sind mit einem schwarzen Film aus Teer überzogen, und das Treppenhaus ist mit pechschwarzen Spuren übersät. Die unter Schock stehende Frau kann noch die Polizei informieren, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wird. Franka Janhsen, die erst seit kurzer Zeit zur Mordkommission in Rerrick gehört, ist froh, dass sich eine Kollegin um die beiden ebenfalls im Haus befindlichen Töchter kümmert, während sie mit dem Leiter der Spurensicherung spricht und neugierig auf die erste Einschätzung der Gerichtsmedizinerin ist. Denn wie ihr Chef Simon Ackermann will sie schnell eine Antwort darauf haben, ob es sich um Mord handelt und wenn ja, ob der Wintergarten auch der Tatort war.
Über den verschwundenen Ehemann finden die Ermittler heraus, dass er als Strafverteidiger für den perversen Millionärssohn Jan Felsberg aufgrund einer entlastenden Aussage durch Theresa Michaelis einen Freispruch erwirken konnte. Es wäre immerhin möglich, dass da ein Zusammenhang besteht, so dass Simon Ackermann, der Leiter der SOKO, den Kollegen Abel Messner in dieser Richtung ermitteln lässt.
Ada Santorini kommt auch noch nach zwei Jahren nicht über den Schmerz hinweg, ihren geliebten Mann James und ihre achtjährige Tochter Ella durch ein tragisches Unglück verloren zu haben. Als ihr Therapeut ihr von einem zu vermietenden Hausboot in Seattle erzählt, gibt die Dreiunddreißigjährige ihre Stelle als Chefredakteurin in New York auf. Sie will nur weit weg, um zu vergessen und mietet das Hausboot. Von ihrem Bootsnachbarn Alex, der als Kriegsfotograf im Sudan Schreckliches erlebt hat, hört sie zum ersten Mal von einer verschwundenen Lady, die auf ihrem Hausboot gelebt haben soll. Ada ist neugierig und möchte gerne wissen, was damals geschehen ist. Sie entdeckt auf dem Boot eine Truhe mit persönlichen Gegenständen und vermutet, dass sie der verschwundenen Frau gehörten. Mit Alex und einer Freundin von der Polizei will sie dem Geheimnis auf die Spur kommen, denn angeblich haben alle, die damit zu tun hatten, einen Pakt geschlossen und geschworen, ihr Geheimnis mit ins Grab zu nehmen. Auch Gene und Naomi, die Eltern ihres Nachbarn Jim, schweigen, obwohl sie als langjährige Bootsbesitzer etwas wissen müssten.
Eines Nachts erwartet Juliette Tolédano mit dem Pfleger Guillaume die Ankunft eines Schwerverletzten auf der Intensivstation. Der diensthabende Chirurg hat alles gegeben, um den Arm des erst 25-jährigen Feuerwehrmannes Roméo Fourcade zu retten, nachdem dieser durch den Druck einer explodierenden Gasflasche bei dem Versuch, ein Kind aus einer brennenden Wohnung zu retten, aus dem achten Stock von der Leiter geschleudert wurde. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, hat er zunächst keine Ahnung, wie es um ihn steht. Doch dann verfällt er in Selbstmitleid und sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr. Juliette kann ihn mit ihrer einfühlsamen Art aufbauen, und trotz knapper Zeit hält sie ihm immer wieder liebevoll die Hand. Roméo sehnt die Tage herbei, an denen sie Dienst hat.
Capitaine Nicolas Rousseau von der Police Nationale in Argelès wird zu einer Unfallstelle gerufen, an der ein Mann von einer Familie, die sich auf dem Heimweg nach Deutschland befand, angefahren wurde. Im Krankenhaus von Perpignan muss der Schwerverletzte in ein künstliches Koma versetzt werden, doch wird schnell deutlich, dass seine Verletzungen nicht nur von dem Aufprall stammen können. Ihm mussten schon vorher zahlreiche Messerstiche beigebracht worden sein, die ihn taumelnd und unter Schock stehend auf das Auto zulaufen ließen. Was Nicolas jedoch in äußerste Erregung versetzt, ist die Tatsache, dass der Angefahrene einen Zettel und ein Foto bei sich trug, auf dem Carine Mildner mit ihrer Tochter Sophia zu sehen ist.
Erst vor zwei Wochen hat Björn eine neue Stelle bei einer Behörde in Stockholm angetreten. Mit dreiundzwanzig Kollegen ist er in einem Großraumbüro untergebracht. Sein Schreibtischnachbar Håkan verhält sich ihm gegenüber eher abweisend, und auch das Verhältnis zur Empfangsdame Margareta kühlt nach kurzer Zeit ab. Björns Kollegen wundern sich wie auch sein Chef Karl darüber, dass er gelegentlich einfach so, völlig still und in sich gekehrt, an der Wand zwischen dem Aufzug und der Toilettentür steht. Doch Björn behauptet, dort ein kleines Zimmer mit einem Computer und Aktenordnern im Regal entdeckt zu haben.
Henri, zur Hälfte ein Mops, lebt mit den Möpsen Viktor und Wilma, sowie mit ihrer Rudelführerin Josi, einer Scheidungsanwältin, und deren Freund Florian in einem Loft mit Blick auf die Elbe. Seit ihrem letzten Fall hat sich für die drei Spürhunde nichts mehr ereignet und Henri ist es langweilig. Das ändert sich, als Josis Mutter Christa völlig überraschend aus der Toskana zu Besuch kommt, weil sie unbedingt die Blumen im Kleingarten ihrer Freundin Hilde bewässern müsste. Vorerst zieht sie ins Loft ein, was Josi und Florian jedoch gar nicht gefällt. Deshalb wechselt sie direkt in die Kleingartenkolonie „Alte Ziegenwiese“ und nimmt Henri, Viktor und Wilma gleich mit.
Karola bangt um ihren Arbeitsplatz als Dekorateurin, hat ihr Konto überzogen und zahlt noch einen Kredit ab. Um an Geld zu kommen, gibt sie ein Inserat auf, und tatsächlich meldet sich daraufhin ausgerechnet an einem Sonntagmorgen ein Anrufer: Für tausend Euro soll sie ein Auto von der Schweiz nach Mannheim überführen, das allerdings noch am selben Abend in der Garage seiner Eltern stehen muss. Karola überlegt nicht lange und sagt zu. Auf dem Weg zu ihrem Auftraggeber wird sie von ihrer Freundin Regine begleitet, und als die beiden Frauen den Zug nach Zürich besteigen, schließt sich ihnen Giulia an, eine Italienerin, die Regine von ihrer Tätigkeit als Arzthelferin kennt.
Nach dem Tod ihres Mannes vor vier Jahren lebt die Anwältin Nikola Petersen alleine mit ihren beiden Kindern Tessa und Max in Hamburg. Auf ihre Schwiegermutter Gisela, die sich spontan zu einer Kreuzfahrt entschlossen hat, kann sie ausgerechnet während der zähen Scheidungsverhandlung ihrer Freundin Florentine nicht zählen. Die wurde nämlich von ihrem Mann Ulf mit drei kleinen Kindern im Stich gelassen, und obwohl die Eheleute erst vier Monate getrennt leben, behauptet er vor Gericht, dass das Trennungsjahr bereits verstrichen ist. Sein Anwalt Dr. Schleitheimer ruft dazu eine Zeugin auf, die das bestätigt, was wiederum für Florentine den Wegfall des Trennungsunterhaltes bedeuten und sie vor große finanzielle Probleme stellen würde.
Sigmund Seiler hält in der Siegerlandklinik jeden Freitag eine Lesereihe für die Patienten ab, in der er ihnen aus einem Buch über seine eigene Leidensgeschichte vorliest: Ihn, den achtundfünfzigjährigen Sigmund Seiler plagen Schmerzen, die von seiner Bandscheibe ausgehen und ihn quält der Ischiasnerv, weswegen er zur Physiotherapie in die Rehaklinik kam. In seiner Freizeit rezitiert er literarische Texte, teilt er seinen Zuhörern mit und lebt seit der Scheidung von seiner Frau Margot mit seiner sechzehnjährigen Tochter Susi zusammen. Eines Tages vernimmt er an der Theke im Casino des Media Centers der Klinik eine Stimme einer gutaussehenden Dame, die eine Bestellung aufgibt. Von nun an ist er von dem Gedanken besessen, ihren Namen ausfindig zu machen und mit ihr ins Gespräch zu kommen.