Die fast fünfzigjährige und geschiedene Schweizerin Tereza Berger hat von ihrer Tante Annie Gisler ein Haus in Camaret-sur-Mer auf der Halbinsel Crozon geerbt, dass sie verkaufen will. Bevor sie der Maler Severin Lukesch zum Haus führt, macht sie die Bekanntschaft der Surflehrerin Ayala Ngkachana, die ihr von der gefährlichen Strömung im Atlantik erzählt und auch von den zwei Toten in diesem Frühjahr: Bruno und Ronan. Einer alten bretonischen Sage nach fordert die Strömung „Morwen“ alle einhundert Jahre drei Tote, so dass in diesem Jahr noch ein weiteres Opfer im Meer ertrinken wird. Das, so erfährt Tereza, würde sich in einem geringeren Verkaufspreis niederschlagen. Als sie endlich an der „Villa Wunderblau“ ankommt, ist sie von dem verfallenen Haus mit morschen Treppenstufen und nicht funktionierendem Wasser einerseits enttäuscht, findet es andererseits aber auf „schäbige Weise grandios“.
Schon nach der ersten Nacht, die Tereza in der Villa verbracht hat, erhält sie Drohungen in Form von Schmierereien, die am Fenster der zum Haus gehörenden Bibliothek ihrer Tante angebracht wurden. Zudem hat sie das Gefühl, von einem „Kapuzenmann“ beobachtet zu werden, was ihr Angst bereitet.
Friedrich Graber ist Wirtschaftsredakteur bei der Neuen Frankfurter Zeitung und hat, wie sein Idol Steve McQueen, ein Faible für schnelle Autos, insbesondere für Modelle aus der Filmgeschichte. Auf der Website crashtag.com, die von ausgebrannten Luxusautos berichtet, liest er von dem Unfall eines Lamborghini Miura, der sich in Bangkok ereignet hat. Wenig später wird ein weiterer Unfall vermeldet: Sebastian Wirt, Geschäftsführer der Wirt AG, die auf autonomes Fahren setzt, kommt mit seinem Porsche 911 Carrera 2.7 RS in Nizza von der Fahrbahn ab, der Wagen fängt Feuer und der Fahrer verstirbt. Auf der Website ist weiterhin zu lesen, dass Klaus Polanski den Porsche, der offensichtlich nur Schrott war, an Wirt verkauft hat, was Friedrich Graber aufhorchen lässt.
Erst vor zehn Wochen ist die ehemalige Hobbydetektivin Margareta Sommerfeld zu einer staatlich geprüften Ermittlerin aufgestiegen und muss noch die für ihre Ausbildung aufgenommenen Schulden abtragen. Da bittet sie ihr Bruder Gisbert um Hilfe: Im Picksmühlenteich in Gelsenkirchen-Buer-Hassel wurde der Makler Fritz Stalewski erdrosselt aufgefunden. Gisbert räumt zwar ein, dem Makler das Nasenbein gebrochen zu haben, aber nur, weil der die Leute aus den Zechenhäusern vertreiben wollte. Obwohl er ein Alibi hat, zur Tatzeit war er bei seinem Nachbarn Norbert Koslowski, befürchtet er verdächtigt zu werden. Notgedrungen verspricht Margareta sich umzuhören, auch wenn er sie nicht bezahlen kann. Da kommt ihr die lukrative Vermittlung ihres Freundes Henry, mit dem sie zuvor in einer Detektei gearbeitet hat, gerade recht. Sie soll Dr. Klaus von Koschnitz im Auftrag seiner Ehefrau Dietlinde beobachten.
Am Abend soll zu Ehren der Sterneköchin Bianca Veh eine Feier stattfinden, an der auch Richter Klaus-Dieter Reichelt, ein gern gesehener Stammgast, teilnehmen soll. Als Bianca gerade eine Sauce zubereitet, wird sie von ihrem Oberkellner ins Lokal gerufen, wo sich Reichelt übergibt und schließlich bewusstlos zusammenbricht. Der herbeigerufene Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. Für Katharina Wiesenbach, die von allen nur Katta genannte Managerin von Bianca, gibt es nur einen, der ihnen in dieser Situation noch helfen kann: PR-Berater Mats Holm mit seiner Partnerin, die Ex-Polizistin Laura May.
Im Atrium des Internats Rabeneck wird die Leiche der Lehrkraft Susanne Schaller aufgefunden. Nachdem auch noch eine Schülerin spurlos verschwindet, bitten Hauptkommissar Hannes Bremer und seine Kollegin Pia Wagner die ehemalige Leiterin des Polizeiarchivs, Charlotte Stern, um Unterstützung. Mit neuer Identität unter ihrem Mädchennamen Charlotte Arndt ausgestattet, soll sie als Vertretungskraft für einen Fotoworkshop sowie für Fitness- und Tenniskurse in das Internat eingeschleust werden. Professor Philipp Thaler verlangt, ihr als forensischer Psychologe zur Seite gestellt zu werden, da er ein Verhältnis mit Charlotte hat und als Beschützer in ihrer Nähe sein will.
Melia Khalid, beim Verfassungsschutz verantwortlich für Linksextremismus, erhält Kenntnis von der Existenz eines brisanten Strategiepapiers, das sie über ihren Kollegen Konstantin Pfeifer, Leiter des neuen Sonderdezernats, erhalten hat. In seine Hände gelangte es wiederum über seine Informantin Rebecca Schulmeister. Das Pamphlet hat die Formierung einer vierten Generation von RAF-Terroristen durch alte Genossen zum Inhalt. Immerhin hat es zuvor schon in Bremen einen Überfall auf einen Geldtransporter gegeben, bei dem eindeutig die Beteiligung eines „RAF-Rentners“ nachgewiesen wurde. Von Walter Jakobs, Leiter des Verfassungsschutzes, erhält Melia den Auftrag, sich mit Buchhändler Nickel, dessen Deckname Jens Buchmann lautet, in Verbindung zu setzen. Sein Laden soll Treffpunkt der linksautonomen Szene werden. Auf einer Party ihres V-Mannes Stefan Brunswicker, der sich zurückziehen will, lernt Melia den Dozenten Fabian Perscheid kennen und verliebt sich in ihn. Als jedoch ein Brandanschlag auf das Büro der AfD in Düsseldorf verübt wird, fürchtet Melia, dass Fabian daran beteiligt sein könnte. 
Andi und Fipsi kennen sich seit der Schulzeit und arbeiten beide als Aushilfen bei den Bestattern Macho, Gustl und Hubsi in Friedberg. Als Andi bei einer Beerdigung stutzig wird, weil der Sarg des Toten, den er kannte, viel zu schwer ist, kommt ihm ein ungeheuerlicher Verdacht: Irgendjemand scheint etwas in dem Sarg verschwinden lassen zu wollen?