Lester Sharp arbeitet im Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe und katalogisiert die Fundstücke, die in Bahnen, Bussen, Haltestellen oder Stationen gefunden wurden. Für die Registrierung muss er eine kurze Beschreibung vornehmen und die Daten in ein Computerprogramm eingeben. Über tausend Gegenstände kommen an einem durchschnittlichen Tag zusammen, die nach einer Frist von drei Monaten versteigert werden. Bei Handys, Taschen und Geldbörsen ist die Abholrate verhältnismäßig hoch, sehr persönliche Einzelstücke bleiben in der Obhut des Fundbüros. Im Laufe der Jahre hat jeder Angestellte eine gewisse Zuneigung zu bestimmten Einzelstücken entwickelt. Lester stuft sein persönliches Interesse an einem Fundstück auf einer Skala von null bis zehn ein. Er hat eine Schwäche für medizinische Instrumente und Hilfsmittel.
Als in die Nachbarwohnung die Tänzerin Erin Hunt einzieht, entwickelt Lester eine regelrechte Besessenheit für die junge Frau. Er belauscht sie und spioniert ihr nach, denn sie erinnert ihn an eine Frau, die ihn faszinierte und noch nie dagewesene Gefühle in ihm hervorgerufen hat.

In dem Roman 
Mit Anfang zwanzig studierte Jack Worrigang Betriebswirtschaftslehre an der Universität von Cambridge und promovierte mit fünfundzwanzig Jahren. Als seine Eltern Selma und Peter Worrigang bei einem Autounfall ums Leben kamen, vermachten sie ihm eine erfolgreiche Beraterfirma, deren Kunden Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt sind. Drei Jahre lang plante Jack eine Reise, auf der er erfolgreiche Menschen auf der ganzen Welt befragen will, um für sich selbst eine Antwort auf die Frage zu finden: „Was ist Erfolg im Leben?“. Als Unternehmer verfügt er über ausreichende finanzielle Mittel, um sich eine solche Reise leisten zu können. Eine innere Stimme sagt ihm, dass Frankreich das Land wäre, in dem er Antworten finden würde, und so fliegt er fast elf Stunden von New York nonstop nach Paris, um den Geheimnissen des Erfolgs auf die Spur zu kommen.
Unmittelbar nachdem Felicitas Branding, Fee genannt, ihren Job in der Bekleidungsabteilung eines Kaufhauses gekündigt hat, um mit dem Renteneintritt ihres Mannes Teddy im Ausland zu überwintern, erkrankt Teddy plötzlich an Lungenkrebs und verstirbt kurze Zeit darauf. Durch diesen unerwarteten Schicksalsschlag fällt die siebenundfünfzigjährige Fee in ein tiefes Loch. Völlig antriebslos lungert sie mehrere Wochen ungepflegt in Jogginghose und weitem Shirt auf dem Sofa herum, schaut sich Serien im Fernsehen an und stopft sich mit Karamelleis und reichlich Essen voll. Sie ist unfähig, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, seit dem Tod von Teddy hat sie fünfzehn Kilo zugenommen und findet nichts mehr in ihrem Kleiderschrank, das ihr noch passt.
Kurz nachdem die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth von einer Spritztour an die Adria mit ihrem Exmann, dem Hauptkommissar Joe Lederer, zurückgekehrt ist, liegt bereits der erste Tote auf ihrem Sektionstisch. Die Leiche des siebenundvierzig Jahre alten Manfred Groedinger hat die typischen Spuren einer Strangulation durch Erhängen, und auf den ersten Blick scheint es sich um einen Suizid ohne Fremdeinwirkung zu handeln. Doch die Ehefrau des toten Bauunternehmers glaubt nicht an einen Selbstmord und irgendetwas macht auch Sofie stutzig. Ihre Zweifel sind nicht unberechtigt, denn wie sich anhand der Untersuchungen im Labor herausstellt, wurde Groedinger mit Fentanyl, einem starken Schmerzmittel betäubt, weshalb er sich unmöglich selbst erhängt haben kann.
Im Januar 1945 flieht Rosa Lichtenberg mit ihren elfjährigen Töchtern, den Zwillingsschwestern Emma und Alice, aus Ostpreußen vor den herannahenden russischen Truppen. Doch in der eisigen Kälte bekommt Alice Fieber, und sie finden auf dem Hof von Berta Paschke Unterschlupf. Als Rosa mit Emma zu einem verlassenen Nachbarhof geht, um dort eventuell noch einige Lebensmittel zu finden, sehen sie auf dem Rückweg aus einiger Entfernung, wie das Dorf und Bertas Hof von russischen Soldaten niedergebrannt wird. Erst am nächsten Tag, nachdem die Soldaten abgezogen sind, wagen sie sich zurück auf den Hof, der bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist. In ihrer Verzweiflung hofft Rosa, dass Alice sich vielleicht in einem Keller oder Schuppen im Dorf verstecken konnte, doch Alice bleibt spurlos verschwunden. 
In der Mitte des 21. Jahrhunderts wurde der demokratische Staat von einem totalitären System abgelöst, das sich Methode nennt. Die Methode hat Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht gemacht und jeder Bürger ist gezwungen, täglich sportliche Aktivitäten auszuüben, um seinen Körper gesund zu erhalten, sowie verschiedene Maßnahmen wie Blutdruckmessung und Urintest durchzuführen. Im Rahmen einer Meldepflicht müssen Schlaf- und Ernährungsberichte eingereicht werden. Diese Bestimmungen werden vom Staat ständig überwacht und Verstöße werden bestraft. Die Ideologie, auf denen dieses System beruht, wurde von Heinrich Kramer mit seinem Werk „Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitimation“ geschaffen.