Kleiner großer Henry von Linda Urban

Kleiner großer HenryEs liegt in der Natur eines Kleinkindes, alles auszuprobieren und möglichst früh selbstständig Handlungsabläufe des täglichen Lebens zu meistern. Da bildet auch Henry keine Ausnahme. Nur in den Augen seiner Eltern sowie Geschwister Linn und Sven bleibt er deren Kleiner großer Henry , den sie den ganzen Tag betüddeln wollen. Alle möchten ihm das Müsli zubereiten und beim Zähneputzen behilflich sein, obwohl Henry das längst alleine kann. Und er besteht auch darauf! Er will selbst entscheiden, was er anziehen wird, und er verbringt einen herrlichen Tag mit seinem Freund Lennard, den er ganz alleine besucht hat.

Die Familie ist über die Selbstständigkeit ihres Jüngsten erstaunt. Jetzt, wo sie nichts mehr für ihn tun können, ist allen langweilig. Erst, als Henry sich für die Nacht alleine fertig gemacht hat und allein in seinem Bett liegt, vermisst er, von jemandem zugedeckt zu werden. Natürlich muss er nicht lange bitten, da kommen Mama, Papa, Linn und Sven, so dass Henry beruhigt einschlafen kann.

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Ksss! – Lisa, Paul und das Garderobenmonster von Daniele Meocci

Ksss! – Lisa, Paul und das GarderobenmonsterNach einer Online-Studie der Universität Koblenz-Landau sollen über die Hälfte der rund zweitausend befragten Schüler der Klassen eins bis dreizehn bereits direkt von Mobbing betroffen gewesen sein, wobei es eher die schwächlich wirkenden, übergewichtigen oder schüchternen Kinder trifft. So werden auch Lise und Paul in dem Kinderbuch Ksss! – Lise, Paul und das Garderobenmonster von ihren Klassenkameraden ausgegrenzt. Paul, weil er einen Sprachfehler hat, für sein Alter zu viel wiegt, sich nur langsam bewegt und nicht gerne Fußball spielt. Und Lise wegen ihrer roten Lederlatzhose, die Marlen, Nina und Suki doof finden, weshalb sie Lise nicht mitspielen lassen.

Eines Tages entdeckt Lise in der Umkleidegarderobe ein hellgrünes „Ding“ in der Größe eines Tennisballs. Zunächst hält sie es für eine Fluse, doch dann hört sie, wie es „Ksss“ sagt. Lise vertraut dem Außenseiter Paul, dass sie offensichtlich ein Monster gesehen hat. Heimlich schleichen die beiden durch ein geöffnetes Fenster in die Garderobenräume und fürchten sich zunächst vor den vielen spitzen Zähnen und den Angst einflößenden gelben Augen. Sie sehen zu, wie das hungrige Monster sich über Erdnussflips freut, die es hastig verschlingt und sind erstaunt, dass es sogar sprechen kann. Weil sich Paul unbedingt mit Vollkornbrot, Salat und Obst gesund ernähren soll, füttern die Kinder „Ksss“ in den nächsten Tagen mit allem, was sie dabei haben. Doch der Hausmeister Herr Scheurer kommt ihnen auf die Schliche. Neben der Lehrerin Frau Blume, die sich sehr verärgert über das Verhalten der Mitschüler von Lise und Paul zeigt, haben die beiden in dem Monster „Ksss“ einen Freund gefunden, der dem Hausmeister seine Gemeinheiten heimzahlt.

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Die Biene, die sprechen konnte von Al MacCuish

Die Biene, die sprechen konnte
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Belle lebt in Paris und fährt jedes Jahr im Sommer mit ihren Eltern zu den Großeltern aufs Land. In ihren Rucksack packt sie auch ein Tagebuch, in das sie die wichtigen Erlebnisse notiert. In diesem Jahr bekommt sie von ihrem Großvater ein Fahrrad geschenkt. Ihr erster Ausflug endet jäh, als sie über eine Baumwurzel stürzt. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass sie sich verirrt hat. Zu ihrer Überraschung nähert sich ihr eine Biene, die lesen und sprechen kann. Belle folgt ihr auf eine Blumenwiese, wo ihr die Biene erklärt, wie sie die Blütenblätter einer Arnika zerdrücken muss. Mit dem so gewonnenen Öl reibt sich Belle die wunden Knie ein.

Danach führt die Biene das Mädchen zu ihren Freunden in den Wald und Belle bestaunt die fleißigen Ameisen. Sie erfährt, welche Aufgaben die Bienen erfüllen und dass ohne diese Insekten nicht nur der Honig auf dem Frühstückstisch, sondern unzählige Obst- und Gemüsesorten fehlen würden. Schließlich klettert Belle auf einen Baum und entdeckt das Haus der Großeltern. Belle notiert alles in ihrem Tagebuch, was sie bei der Biene gelernt hat. Jeden Tag treffen sie sich und für Belle ist es der schönste Sommer.

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Beatles vs. Stones von John McMillian

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John McMillian versucht in seiner Gegenüberstellung Beatles vs. Stones eine Antwort auf die Frage des Mythos zu geben, der sich um die Rivalität der beiden Bands rankt, die mittlerweile Kultstatus erzielt haben. Tatsächlich haben sich die aus unterschiedlichsten Verhältnissen stammenden Bandmitglieder, wie die Zitate belegen, über viele Jahre sowohl gegenseitig gelobt, als auch negativ über die anderen geäußert. Während die Beatles, und ganz besonders Ringo, in Armut aufgewachsen sind, konnten sich die Eltern von Mick bereits Urlaube unter südlicher Sonne leisten.

John und Paul kannten sich bereits aus Schultagen und bei den ersten Auftritten im Jahr 1960 in Hamburg, wo sie auch erste sexuelle Erfahrungen sammeln konnten, traten die Beatles entweder in schwarzem Leder oder nachlässiger Kleidung auf. Erst ihr damaliger Manager, Brian Epstein, polierte ihr Image auf und verordnete ihnen die zu ihrem Markenzeichen gewordenen Anzüge, die sie jedoch nur widerwillig trugen. So änderten die als Schläger gefürchteten Beatles ihr Erscheinungsbild und avancierten zu den Fab Four. Dagegen gaben die aus gutem Hause stammenden Rolling Stones ihre ersten Konzerte im Sitzen, wobei sie Stücke coverten, die ihren Ursprung im afroamerikanischen Rhythm und Blues haben. Das Image, durch abscheuliches Benehmen aufzufallen, oktroyierte ihnen wiederum ihr Managerteam Oldham und Easton.

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Aldo und der Schnee von Magali Bonniol

Aldo und der Schnee
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In einer ersten Geschichte des Kinderbuches Aldo und der Schnee freut sich Aldo mit seiner Freundin Josette darauf, endlich eine Schneeballschlacht machen zu können. Gemeinsam mit den Schneckenkindern wollen sie Schlitten fahren. Doch der erste Schnee lässt leider auf sich warten. Zum Glück hat Josette einen rettenden Einfall und zusammen machen sie eine Blätterschlacht. Erst als Aldo zu Hause ankommt, erreicht ihn eine Schneeflocke.

In der zweiten Geschichte findet diese Erzählung eine Fortsetzung, denn als die beiden am nächsten Morgen in ihren Behausungen aufwachen, sind sie komplett eingeschneit. So, wie sich Aldo um Josette sorgt, gelten ihre Sorgen Aldo. Beide greifen unabhängig voneinander zu einer Schaufel und wollen den jeweils anderen von der Schneelast befreien. Doch überraschend kommt jeder an einem leeren Haus an. Aber das macht nichts, denn sie wissen jetzt, dass sich der andere selbst befreien konnte, und jeder macht es sich im Haus seines Freundes gemütlich.

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Aldo und der Sommer von Magali Bonniol

Aldo und der Sommer
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Das Kinderbuch Aldo und der Sommer vereint drei gefühlvolle Geschichten. In der ersten beschließt Aldo an einem sonnigen Tag ein Sonnenbad zu nehmen. Als er einen ruhigen Platz gefunden hat, breitet er sein Badetuch aus und wird prompt von einer Ameise gezwickt. Daraufhin zieht er weiter und landet ausgerechnet vor einem Maulwurfshügel. Nachdem er am Strand von einer Libelle gestört wird, gibt er am Abend sein Vorhaben traurig auf. Doch seine Freundin Josette muntert ihn auf und beide nehmen zufrieden ein Mondbad.

In einer weiteren Episode will Aldo als Überraschung für Josette einen Johannisbeerkuchen backen. Mit einem Korb macht er sich auf den Weg um Johannisbeeren zu pflücken. Obwohl er reichlich Beeren gesammelt hat, bleibt ihm am Ende nur eine übrig, weil er auf dem Heimweg die Früchte an eine traurige Maus und an eine Schneckenfamilie verteilt hat. Wieder ist Aldo traurig. Aber dann kommt er an Josettes Haus vorbei, wo es köstlich duftet, denn die hat einen Fliegenkuchen gebacken, der mit der übrig gebliebenen Johannisbeere dekoriert wird.

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