Die fünfzehnjährige Robie lebt mit ihren Eltern auf den Midway Inseln, einem Korallenatoll im pazifischen Ozean. Im Juni ist sie bei ihrer Tante Jilian in Honolulu zu Besuch und will mit dem Versorgungsflugzeug, das einmal im Monat fliegt, nach Hause. Robie versucht vergeblich, ihre Eltern von ihrer Ankunft zu informieren, doch leider funktioniert die telefonische Verbindung via Satellit wieder einmal nicht und ein Handyempfang ist dort wegen eines Funklochs sowieso nicht möglich.
Mit Larry und seinem Copilot Max besteigt sie für den sechsstündigen Flug eine Propellermaschine vom Typ G-1. Die Piloten wollen eine Gewitterfront umfliegen, geraten aber trotzdem in heftige Turbulenzen, ein Triebwerk fällt aus und sie müssen notwassern. Dann muss alles ganz schnell gehen, Max schubst Robie aus dem Fenster und kann ihr noch in ein aufblasbares Rettungsfloß helfen, bevor er stirbt. Noch bibbert Robie vor Kälte, doch schon bald brennt das Salz auf ihrer Haut, die Sonne scheint gnadenlos, sie leidet Hunger und noch schlimmeren Durst.
Der Kurzgeschichtenband „Das große Nöstlinger Lesebuch“ enthält ausschließlich Geschichten der Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Nöstlinger und behandelt die unterschiedlichsten Themen. Da gibt es beispielsweise den Jungen Jim, dem grüne Bohnen aus Nase, Mund und Ohr wachsen oder Schulkinder, für die ausgerechnet ein Hund der beste und liebste Lehrer ist. Das Mädchen Kathi muss für die Schule stricken lernen, Jo hat Kummer, den er in eine Kummerdose packt, und Anna trommelt ihre aufgestaute Wut weg. In weiteren Geschichten wird der Ausgang des Märchens „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ infrage gestellt, ein König erlässt Gesetze zum Schutz der Kinder, Hugo trennt sich aus Liebe zu seiner Lieserl von ihr, und Pinocchio landet im Spielzeugland.
Nicht nur viele Kinder haben ein mulmiges Gefühl, wenn sie in einem Gewässer mit dunklem Grund schwimmen und nicht sehen können, was sich unter ihnen befindet. Auch manchen Erwachsenen geht es nicht anders und sie ziehen einen hellen Untergrund wie weißen Sand vor. Dunkles Wasser wird mit Tiefe assoziiert und die Ängste davor, die sich bis zu Panikattacken steigern können, liegen vielleicht in unseren Urinstinkten begründet.
Das Detektivbüro „LasseMaja“ hat einen neuen Auftrag: Sie müssen das Rätsel um „Das Cafégeheimnis“ lösen, bei dem es um einen Ladendiebstahl geht. In dem kleinen schwedischen Ort Valleby ist das Café Marsaan von Besitzer Steve in diesem Jahr bereits zwei Mal überfallen worden. Auffällig daran ist, dass die Überfälle immer nur dann passiert sind, wenn viel Geld in der Kasse war. Schnell kommen der Polizeiinspektor sowie auch Lasse und Maja zu dem Ergebnis, dass ein Mitarbeiter des Cafés dem Räuber einen Hinweis geben muss. Bei ihren Recherchen stellen sie fest, dass jeder der Beschäftigten ein Motiv hätte, mit dem Räuber gemeinsame Sache zu machen: Ulla möchte sich selbstständig machen, ihre Tochter Sara will auf eigenen Füßen stehen und Dino braucht Geld für seine kranke Mutter. Sie stellen dem Räuber eine Falle um ihn auf frischer Tat zu ertappen.