Am einfachsten lernt man eine Sprache, wenn sie praktisch angewendet wird, beispielsweise während eines längeren Auslandsaufenthaltes. Wem diese Möglichkeit nicht gegeben ist, kann sich entweder bei einer Volkshochschule für einen entsprechenden Kurs anmelden, oder den Sprachkalender Spanisch lernen leicht gemacht* von Alexandra Trigo Villarreal mit Übersetzungen von Maria Dettmers und Regina Weps studieren, wobei allerdings minimale Grundkenntnisse der spanischen Sprache vorhanden sein sollten.
In der Ausgabe 2018 führen die Eltern David und Susana mit ihren Kindern Manuel, 14 Jahre, und Alba, 9 Jahre, durch das Jahr, indem sie alltägliche Situationen vorstellen. Sie nehmen an gemeinsamen Aktivitäten teil, gehen beispielsweise Eislaufen und ins Theater, feiern Geburtstag oder genießen einen Fernsehabend. Sie fahren die Großeltern besuchen, arbeiten im Garten, kochen in der Küche und planen einen Urlaub. Passend zur jeweiligen Jahreszeit werden Themen wie der Karneval aufgegriffen, im Sommer steht der Besuch in einem Schwimmbad auf dem Programm und im Dezember werden Weihnachtseinkäufe getätigt.
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„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“, lautet ein bekanntes Sprichwort, und tatsächlich kann der Journalist Markus Huth einiges über seine Reise erzählen, die ihn „Ohne Plan durch Kirgisistan“ führt. Alles beginnt mit einer Nachricht über Facebook seines österreichischen Freundes Franz, mit dem er eine Studentenwohnung in Moskau teilte. Als Deutschlehrer unterrichtet dieser in der Ukraine und schlägt dem Hamburger eine Tour in die kirgisische Republik nach Zentralasien vor. Markus muss nicht lange überlegen, denn Sprachprobleme sind nicht zu erwarten, er selbst ist gerade arbeitslos geworden und außerdem hat ihn seine Partnerin Rita verlassen.
Bei einem Staatsbesuch des russischen Präsidenten wird während der Fahrt vom Flughafen Tegel zum Kanzleramt ein Anschlag auf die Fahrzeugkolonne verübt. Eine Bombe verfehlt den Mercedes Guard, in dem sich die deutsche Bundeskanzlerin und der russische Präsident befinden, um nur „Zwei Sekunden“ und hat das nachfolgende Fahrzeug mit Chauffeur, Personenschützern und einem Assistenten der Kanzlerin erwischt. In den Medien wird spekuliert, ob eine islamistische Terrorgruppe, Tschetschenen oder ukrainische Terroristen dahinter stecken. Der russische Präsident hat sich viele Feinde gemacht, und auch für einen Anschlag auf die Kanzlerin gibt es einige Motive. Die Öffentlichkeit erwartet eine zügige Aufklärung des Falls, und in den Medien werden schnelle Ermittlungsergebnisse gefordert. Doch geht weder ein Bekennerschreiben ein, noch gibt es verwertbare Spuren, und die Kriminalbeamten der eilig einberufenen Taskforce tappen im Dunkeln.
Valentina fährt nach einem Besuch bei ihren Eltern, wo sie ihren dreißigsten Geburtstag gefeiert hat, mit dem Zug nach Hause. Aus dem Fenster beobachtet sie einen Mann auf dem Bahnsteig, dessen Blicke sie treffen. Weil ihr dieser Mann nicht mehr aus dem Kopf geht, steigt sie an der nächsten Station aus und kehrt zurück. Doch der Unbekannte ist nicht mehr da. Auf der Suche nach ihm spricht sie eine Frau an und zeigt ihr eine Portraitzeichnung, die sie während der Zugfahrt von dem Mann angefertigt hat. Schnell freundet sie sich mit Vanessa an, die den Mann wiedererkannt hat und Valentina bei der Suche behilflich ist.
Unter einem Podcast versteht man einen Audiobeitrag, den man sich aus dem Internet herunterladen kann. In dem Roman „Schläfst du noch?“ von Kathleen Barber bedient sich die Enthüllungsjournalistin Poppy Parnell dieses Mediums, um eine Wiederaufnahme des Mordes an Prof. Charles Buhrmann anzuregen, der in seiner Küche erschossen wurde. Zu dem Zeitpunkt waren seine beiden Töchter, die Zwillinge Josie und Lanie im Hause, wobei Lanie als Augenzeugin den siebzehnjährigen Nachbarn Warren Cave gesehen haben will. In dem folgenden Indizienprozess wurde er zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, obwohl er immer wieder seine Unschuld beteuerte.
Nina Altmann ist eine gefeierte Pianistin, doch kann sie sich nicht verzeihen, ihre Freundin und Professorin, der sie ihre Karriere zu verdanken hat, mit dessen Ehemann Johannes betrogen zu haben. Seit jener Nacht verkrampfen sich ihre Finger beim Anblick eines Klaviers und sie kann nicht mehr spielen. Umso dankbarer ist sie, ihrem Wohnort Dortmund entfliehen zu können, als sie das Landhaus Stone Abbey in England von ihrer Urgroßtante Ernestine erbt. Doch mit diesem Erbe ist die Verpflichtung verknüpft, dass sie die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweist, die vor einhundertachtundfünfzig Jahren vier Menschen ermordet haben soll und gehängt wurde.
Im Januar 1860 begibt sich Jakob Wyssler auf die Suche nach einer Wohnung für seine schwangere Frau Verena und die drei Kinder. In seiner Not erbittet er bei Res Schlatter eine Unterkunft, der bei allen als mürrischer Geizkragen gilt, mit dem niemand auskommt und der seine drei Schwestern, wie auch seinen Vater aus dem Haus getrieben haben soll. Widerwillig stimmt Res, ein Vetter von Verena, zu und gibt Jakob Geld für den Kauf von zwei Ziegen mit. Erst Wochen später kommt dieser mit seiner Familie auf dem Schafberg im Emmental an, jedoch ohne die Ziegen, da er das Geld zum Begleichen seiner Schulden brauchte. Obwohl alle hungrig sind, wird ihnen in der vernachlässigten und verdreckten Stube nichts angeboten.
Anais und ihr Bruder Bruno leben zwar bei ihrer Mutter, doch verbringt Maria, die als Tänzerin in der Bar von Fred arbeitet, wo sie von Männern an der Stange bewundert wird, nur wenig Zeit mit ihren beiden Kindern. Bei Bedarf kümmert sich die Nachbarin Frau Wendeburg um sie. Während Anais, die für ihren Mitschüler Peter schwärmt, alles hinterfragt, führt Bruno dauernd ein großes Buch über die Brücken der Welt mit sich, ist wortkarg und antwortet nur einsilbig. Von Zeit zu Zeit erkundigt sich ein Mitarbeiter des Jugendamtes, ob es ihnen gut geht und sich ihre Mutter um sie kümmert. Denn in der Schule macht man sich Sorgen, weil die Kinder nicht zum Unterricht erscheinen.
In dem schweizerischen Uhrendorf Saint-Imier schließen sich „Zehn unbekümmerte Anarchistinnen“ zusammen, die von der Hoffnung auf den Sieg einer proletarisch-sozialistischen Revolution getragen werden, wie sie von der Pariser Kommune propagiert wird. Sie kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben, das sie nicht so weiterführen wollen, wie es die Veränderungen des industriellen Aufschwungs vorsehen. Zunächst wandern nur Colette und Juliette nach Amerika aus, von deren Tod die Zurückgebliebenen jedoch bald erfahren. Trotz aller Zweifel glauben Valentíne und ihre Schwester Blandine, Jeanne, Lison, Émilie, Adèle, Mathilde und Germaine den Versprechungen der Werber und gehen 1873 mit ihren neun Kindern an Bord eines Schiffes, das sie nach Punta Arenas in den Süden von Chile bringen soll.