In der Fortsetzung des Romans I love you, Fräulein Lena* ist die zwanzigjährige Lena Buth, der mit ihrer Schwester Margot die Flucht aus Pommern nach Niebüll in Nordfriesland geglückt ist, in einem Pfarrhaus und Margot bei der Mutter des Apothekenhelfers Rainer untergekommen. Der Vater der beiden Schwestern ist als Pastor bei seiner Gemeinde in Greifenberg geblieben, während es die Mutter mit Schwester Lieselotte in ein Flüchtlingslager in Dänemark verschlagen hat. Wie vom Vater fehlt auch von den Brüdern jegliches Lebenszeichen. Um den Lebensunterhalt bestreiten zu können und für ihren Traum zu sparen, eines Tages als Ärztin zu praktizieren, arbeitet Lena für die britische Besatzungsregierung als Übersetzerin und hilft Fräulein Gerdes bei der Wäsche.
Doch nach Kriegsende sind die vielen Flüchtlinge, die einen seltsamen Dialekt sprechen, bei den Einheimischen nicht gern gesehen. Es hält sich das Gerücht, dass sie stehlen.
Die beiden Hauptkommissare Waldemar Flottmann und Gustav Hilgersen werden zu einer Nobelvilla im Ortsteil Schobüll von Husum gerufen, wo Caroline Voigt Blutspuren samt einem zurückgelassenen Messer entdeckt hat. Wie sie bei der Befragung aussagt, wäre sie mit Alexander befreundet, dem Sohn des Hausherrn Wilhelm Küster, der sie jedoch am Abend zuvor nach einem Streit aus dem Haus geworfen hätte. In der Hoffnung auf Versöhnung wollte sie mit Alexander sprechen. Für die Kommissare ist Eile geboten, da unklar ist, ob das Opfer noch lebt und Hilfe benötigt. Wie die weiteren Ermittlungen ergeben, kann ihnen weder Wilhelm Küster, der geschäftlich unterwegs war, noch Erik, der in Kiel studierende Bruder von Alexander weiterhelfen. Einzig und allein eine sichergestellte SD-Karte der Überwachungskameras könnte Hinweise auf den Täter ergeben.
Wer selbst schon in den Bergen unterwegs war, versteht nur zu gut die von Petra Bartoli y Eckert gemachte Aussage im ersten Absatz ihres Sachbuches
In ihrem Ratgeber
Die in London lebende Neurowissenschaftlerin Mara Lux forscht seit Jahren daran, dass unter posttraumatischen Belastungsstörungen und damit verbundenen Alpträumen leidende Menschen angstfrei einschlafen können. Sie selbst ist davon auch betroffen und hat Angst einzuschlafen. Eines Tages erhält sie von einem Notar aus Frankfurt eine E-Mail: Es handele sich um die Schenkung einer Immobilie. Doch bevor Mara ihn zurückrufen kann, muss sie noch zu einer Konferenz. In der Maske unterhält sie sich mit einem CEO, der ihr von digital erstellten Geistern berichtet, mit denen Verstorbene kommunizieren können. Mara, die schon seit ihrer Kindheit von Träumen verfolgt wird, die später Realität wurden, erzählt ihrer besten Freundin Roxane vom Selbstmord ihrer Nachbarin, die aus dem Fenster gesprungen ist. Mara hätte diesen Umstand in der Nacht davor quasi in einem Traum vorhergesehen, indem die Nachbarin fliegen konnte.
Michaela Küpper beschreibt in ihrem Roman
Arthur Conan Coyle lebt mit sechs Schwestern in ärmlichen Verhältnissen bei seinen Eltern in Edinburgh, die kaum alle Esser bei Tisch satt bekommen. Der Vater ist Kinderbuchillustrator, doch aufgrund seiner Alkoholsucht stellt er keine Arbeiten mehr fertig. Als Arthur für die Mutter die Einkäufe tätigt, kann er dank seiner Vorausschau einer jungen Mutter und ihrem Neugeborenen das Leben retten. Seine schnelle Reaktions- und Beobachtungsgabe fällt einem Mann auf, der ihn dafür lobt.
Bart Moeyaert beginnt sein Kinderbuch