Vom Übergewicht zur Ziellinie: Wie Jayne Williams den Triathlon für sich entdeckte

Cover von So kommen Sie in Schwung von Jayne Williams

Der erste Schritt: Eine Entscheidung, die alles verändert

Jayne Williams spricht in So kommen Sie in Schwung aus ihren eigenen Erfahrungen. Ende Juni 1999 fasst die 1,75 m große und 269 Pfund schwere Frau den Entschluss, dass sich an ihrem Aussehen etwas ändern muss. Sie beginnt zunächst damit, kurze Strecken zu laufen. Langsam steigert sie sich und startet im Juli 2001 mit der Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen – dem Triathlon.

Bereits im Mai 2002 nimmt sie am Wildflower teil, der zweitgrößten Triathlon-Veranstaltung der Welt. Sie fühlt sich als Missionarin, die auch andere übergewichtige Menschen „bekehren“ möchte, und schätzt besonders die starke Gemeinschaft unter den Sportlern. Im September 2003 startet sie schon beim Half-Ironman, bei dem – im Vergleich zum Ironman mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen – jeweils nur die Hälfte der Distanzen absolviert wird.

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Übersetzt du noch oder verstehst du schon? von Bernd M. Samland

Werbe-Englisch für Anfänger!

Übersetzt du noch oder verstehst du schon?„Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, dann sag es in Englisch!“, dieses Phänomen in der deutschen Werbelandschaft hat der Markenberater Bernd M. Samland beobachtet. In seinem Buch „Übersetzt du noch oder verstehst du schon?“ hat er seine erstaunlichen Erkenntnisse über die 75 kuriosesten englischen Werbesprüche in Deutschland zusammengefasst.

Mit dem Spruch „We fly for your Smile“ wirbt die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines, was zu der Fehlinterpretation „Wir fliegen (dich) für ein Lächeln“ führen kann, denn bezahlt werden müssen die Tickets, auch wenn man lächelt. Und warum der Fernsehsender SAT.1 über vierzig Jahre nach Einführung des Farbfernsehens mit dem Slogan „Colour your life“ wirbt, ist genauso unverständlich wie der Hinweis eines Mobilfunkanbieters „O2 can do“, der zu so merkwürdigen Interpretationen wie „Mit Sauerstoff kann man arbeiten“ führte.

In kleinen Zwischenkapiteln zeigt der Autor weitere Abgründe in unserer Werbesprache auf. So bietet die Firma Biotherm unter der Bezeichnung „Aquasource Fluid“ Wasser an, dass man sich zur Erfrischung ins Gesicht sprühen kann und ohne diese klangvolle Bezeichnung wohl kaum für 40,- Euro (50 ml) verkauft werden könnte.

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Tantra neu entdecken: Ein moderner Weg zu Energie, Bewusstsein und innerer Freiheit

Cover von Tantra von Leila Bust und Bjørn Thorsten Leimbach

Ein Lehrgang mit jahrzehntelanger Erfahrung

Leila Bust und Bjørn Thorsten Leimbach bieten seit 1995 Partnerschaftsseminare sowie ein Liebes- und Beziehungstraining für Singles an. In ihrem praxisorientierten Buch Tantra beschreiben sie grundlegende tantrische Techniken, die zu erhöhter Lebensenergie und erweitertem Bewusstsein führen.

Tantra als spiritueller Erfahrungsweg

Tantra ist – ähnlich wie Yoga – ein Erfahrungsweg zu spirituellem Wachstum mit dem Ziel der Erleuchtung. Einige der verwendeten Techniken, etwa Atemlenkung und Asanas (körperliche Übungen), ähneln dem Yoga. Doch während Yoga häufig mit Disziplin und Askese verbunden wird, geht Tantra den Weg der Befreiung und der bewussten Lenkung sexueller Energie.

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Der Japaner im Kofferraum – Frank Fischers unterhaltsamer Einblick in die Welt des Taxifahrens

Buchcover von Der Japaner im Kofferraum – Mein Leben als Taxifahrer

Kuriose Geschichten und alltägliche Herausforderungen im Taxi

In Der Japaner im Kofferraum* nimmt uns Frank Fischer mit auf eine humorvolle und zugleich informative Reise durch den Alltag eines Taxifahrers. Aus der Perspektive des Fahrers erfahren wir, welche kleinen Dramen sich auf den Straßen abspielen: Das Wechselgeld ist nie passend, der perfekte Tankzeitpunkt wurde wieder einmal verpasst, die benötigte Seite im Straßenatlas fehlt – und natürlich ist der Bahnübergang gesperrt, sobald man sich für diesen Weg entschieden hat.

Typen von Fahrgästen und Eigenheiten von Kollegen

Fischer listet die unterschiedlichen Fahrgast-Typen auf – vom Dauernörgler bis zum stillen Genießer – und beleuchtet auch die Charaktere seiner Kollegen. Besonders hervorgehoben werden die Vorzüge von Stammkunden und Geschäftsreisenden, bei denen der Fahrverlauf meist klar und angenehm ist.

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Wie Vertrauen neu entsteht – Ein Blick in Andrew G. Marshalls Ratgeber

Cover von Kann ich dir jemals wieder vertrauen? von Andrew G. Marshall

Ein Einstieg in die Mechanik von Krisen

Andrew G. Marshall eröffnet seinen Ratgeber Kann ich dir jemals wieder vertrauen? mit einer prägnanten Einführung und einigen statistischen Daten. Er betont, dass die Bewältigung einer Krise nicht in Wochen, sondern in Monaten geschieht – und dass jede Krise nicht nur Gefahr, sondern auch Chance birgt. Anschuldigungen seien wenig hilfreich; stattdessen empfiehlt er, Fragen zu stellen, um ein echtes Gespräch zu ermöglichen. Zudem erläutert er, wie Körpersprache Hinweise auf Unwahrheiten geben kann, und definiert, was eine Affäre überhaupt ist und wo die Grenzen einer echten Freundschaft verlaufen.

Ehrlichkeit, Vertuschung und die Rolle von Sexualität

Marshall plädiert entschieden für Ehrlichkeit, denn häufig sei nicht die Verfehlung selbst das größte Problem, sondern deren Vertuschung. Er beleuchtet die Bedeutung von Sexualität im Kontext von Untreue und widmet sich anschließend den Ursachen, die zu einer Affäre führen können: ein bestehendes Problem, mangelnde Kommunikation und schließlich die Versuchung.

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Zwischen Idealismus und Amtsschlange – Wie ein Akademiker im Hartz-IV-System strandet

Cover von In der Schlange von Thomas Mahler

Der steinige Weg vom Studium in die Realität

Nach seinem Philosophiestudium findet Mahler – wie viele junge Geisteswissenschaftler – keine reguläre Arbeit. Ein schlecht bezahltes Praktikum kann er sich finanziell nicht leisten, und eine Promotion würde seinen beruflichen Showdown lediglich um ein paar Jahre verschieben. Also arbeitet er als Barmann in einem Neuköllner Biergarten. Doch der Job bringt ihm kaum mehr als die Beiträge zur Krankenversicherung und eine wachsende Niedriglohnfrustration ein. Schließlich kündigt er sein befristetes Arbeitsverhältnis und reiht sich in die Schlange beim Arbeitsamt ein, um Arbeitslosengeld II zu beantragen.

Vom Übergangszustand zur lähmenden Routine

Als Akademiker mit abgeschlossenem Studium sieht Mahler sich nicht als „gewöhnlichen“ Arbeitslosen. Hartz IV soll für ihn nur eine kurze Episode sein – eine finanzielle Überbrückung.

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Eine späte Befreiung – und ihre Grenzen

Wie Elfriede Vavrik in „Nacktbadestrand“ über Sexualität im Alter schreibt

Cover von Nacktbadestrand von Elfriede Vavrik

Ein neues Sexualleben mit 79 Jahren

In Nacktbadestrand beschreibt Elfriede Vavrik, wie sie erst im Alter von 79 Jahren zu einem erfüllten Sexualleben findet. Nachdem sie rund vier Jahrzehnte keinen Partner mehr hatte und sich allein behelfen musste, entscheidet sie sich, ein Inserat aufzugeben. Mit deutlich jüngeren Männern – einer soll erst etwa 20 Jahre alt gewesen sein – erlebt sie ihren ersten Orgasmus.

Sie schildert offen, wie sie erstmals verschiedene sexuelle Praktiken ausprobiert, welche Erfahrungen sie dabei macht und wie sich ihr Körper dabei anfühlt. Auch berichtet sie, dass sie Analverkehr ausprobiert habe und Männer über 50 für anspruchsvoll halte, da sie ihrer Ansicht nach viel erwarteten, aber körperlich weniger leisten könnten. Zudem ist sie überzeugt, dass ein kleiner Teil der Männer eine Vorliebe für ältere Frauen habe.

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Im Herzen der Strahlung: Ein Bericht, der unter die Haut geht

Cover von Ich war im Sarkophag von Tschernobyl von Anatoly N. Tkachuk

Ein Einstieg in die Schatten des Kalten Krieges

Ich war im Sarkophag von Tschernobyl von Anatoly N. Tkachuk beginnt mit düsteren Szenarien eines möglichen Atomkrieges. Der Autor schildert Spionagetätigkeiten zwischen der UdSSR und den USA – Tätigkeiten, an denen er selbst als KGB-Agent beteiligt war und die er in der Figur Andrey verarbeitet. Berichte über Inspektionen von Testgeländen nach Atomwaffenerprobungen verdeutlichen das Ausmaß und die verheerenden Schrecken nuklearer Bedrohungen.

Der 24. April 1986: Der Tag, an dem alles eskalierte

Am denkwürdigen 24. April 1986 kommt es zur Reaktorkatastrophe. Um die unsichtbare Gefahr begreifbar zu machen, erläutert Tkachuk die Eigenschaften von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung und betont die fatale Tatsache, dass man Strahlung weder hören noch sehen kann.

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Wenn ein Leben aus den Fugen gerät – und neu beginnt

Cover von Der Lauf meines Lebens von Ruth Heidrich

Der Schock, der alles veränderte

Den schlimmsten Moment ihres Lebens erlebte sie, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Wie konnte das passieren? Sie ging regelmäßig zur Vorsorge, ernährte sich ausgewogen, hatte rotes Fleisch längst vom Speiseplan gestrichen, trieb viel Sport und war bereits mehrere Marathons gelaufen. Dieses vermeintliche Todesurteil wollte sie nicht akzeptieren. Sie wollte leben – und so begann der Lauf ihres Lebens.

Ein Kampf gegen Angst, Zweifel und medizinische Grenzen

Nach einer ersten Operation, bei der ein Tumor entfernt wurde, ergaben weitere Tests, dass der Krebs bereits gestreut hatte. Beide Brüste mussten vollständig entfernt werden. Sie durchlebte Phasen tiefer Angst und quälender Unsicherheit.

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Zwischen Himmel, Angst und Politik: Warum Flugzeugentführungen unsere Fantasie bis heute fesseln

Cover von Flugzeugentführungen von Annette Vowinckel

Eine Kulturgeschichte der Entführungen

Annette Vowinckel beschreibt in ihrem Prolog zu Flugzeugentführungen, dass aus dem Phänomen der Flugzeugentführung im Laufe der Jahrzehnte eine Geschichte der Kulturen geworden ist. Im Zentrum stehen meist politische Forderungen, mit denen Entführer die Weltöffentlichkeit auf Missstände aufmerksam machen wollen. Manche Fälle haben jedoch militärische oder kriminelle Hintergründe.

Die erste dokumentierte Flugzeugentführung fand 1931 statt, doch bis 1958 blieb die Zahl gering. Ab 1959 setzte – vor allem im Kontext der kubanischen Revolution – eine Welle von Entführungen ein. Ihren Höhepunkt erreichten sie in den 1970er‑Jahren. Erst in diesem Jahrzehnt traten auch kriminelle Geiselnahmen mit Lösegeldforderungen auf. Seit den 1980er‑Jahren ist ein deutlicher Rückgang zu beobachten, bedingt durch die in den 70ern eingeführten Sicherheitskontrollen und Detektoren.

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