Auf dem Rad durch Deutschland – mit wenig Geld und viel Gepäck!
Susanne Storck hat sich eine Radtour durch Deutschland als Ziel gesetzt und schildert ihre Erlebnisse und Erfahrungen in ihrem Buch „Abgefahren“. Im Juni 2007 geht es los. Mit nur 400,00 Euro im Gepäck will sie von Mülheim an der Ruhr bis zum Bodensee und muss sich daher immer wieder unterwegs etwas Essbares erbetteln. Oftmals wird ihr eine kostenlose Übernachtung angeboten und wenn gar nichts geht, übernachtet sie im Freien. Im Kloster Tiefenthal wird Susanne Storck freundlich aufgenommen und genießt den Luxus. Ebenso gut aufgehoben fühlt sie sich im Naturfreundehaus, das zu den schönsten Naturcampingplätzen zählt. Doch auch schlechte Erfahrungen bleiben nicht aus: So wird sie in der Domstadt Speyer von Orden zu Orden geschickt und wird schließlich abgewiesen. Um ihren Geldbeutel zwischendurch auffüllen zu können, hilft sie bei der Zucchini-Ernte, bügelt Hotelwäsche und lernt beim Obstpflücken die reifen und unreifen Früchte zu unterscheiden. Ebenso wird sie in die Geheimnisse des Melkens einer Ziege eingewiesen.
Endlich muss man nicht mehr lange bei Google nach einer Internet Adresse suchen. Für jedes interessante Thema bietet „Das Web-Adressbuch für Deutschland 2012“ eine Auswahl der besten Web-Seiten. Insgesamt enthält das Web-Adressbuch die 6000 besten und wichtigsten Internet-Seiten für Deutschland. Hier steht so manche Seite an oberster Stelle, die bei der Suchmaschine gar nicht oder vielleicht nur ganz weit hinten aufgelistet wird. Denn hier geht Qualität über die Häufigkeit der Keywords. Mit den entsprechenden Keywords werden die erzielten Suchergebnisse bei den Suchmaschinen stetig beeinflusst, um dort die ersten Plätze im Ranking zu ergattern. Im Web-Adressbuch hingegen ist die Auswahl nicht von einer Suchmaschine erstellt worden, sondern handverlesen von einem Menschen geprüft worden. Dennoch versteht sich das Buch eher als eine Ergänzung zu den üblichen Suchmaschinen Google und Co, die gewisse Aspekte einer Suche einfach durch ihren maschinellen Suchvorgang nicht leisten können.
In seinem Buch „Experiment Mensch“ stellt Daniel Knop die Frage, ob der Mensch selbst seine Lebensgrundlage zerstört. Um das zu erklären, holt er weit aus und führt zunächst die Pest an, eine der großen Seuchen. Dann leitet er zu den verschiedenen Korallenarten über, die an vielen Stellen immer wieder zum besseren Verständnis herangezogen werden. Der Autor gibt Beispiele von Pflanzen und Tieren, die eine Symbiosegemeinschaft eingegangen sind, obwohl es sich auf den ersten Blick um einen Parasiten zu handeln scheint. Um die Notwendigkeit für ein soziales Miteinander zu begründen, führt er exemplarisch Versuche an Rentieren und Affen an und erklärt schließlich, zu welchem Zweck Sprache dient. Sie war für unsere Verständigung eine grundlegende Voraussetzung und macht uns unsere eigene Existenz bewusst. Woraus wiederum die Angst vor dem Tod erwächst und die Frage nach dem Sinn des Lebens resultiert.
Urmila Chaudhary schreibt in ihrer Autobiografie „Sklavenkind“ über ihr Schicksal, das sie als Kind erleiden musste. Gemäß der Tradition in Nepal wird sie als 6-jährige von ihrem Bruder als Kamalari, als Sklavenkind, verkauft. Ausgerechnet an einem Feiertag, an dem sie ihre Eltern besuchen darf. Denn wegen der ärmlichen Verhältnisse muss sie bei ihrer Schwester in einem Nachbardorf wohnen. Der Bruder begleitet sie noch ein Stück, dann muss Urmila alleine mit den Männern gehen, die sie abholen. Sie ist von nun an die Leibeigene von Sita, der sie als Geschenk überreicht wird. Urmila muss für Sita und ihre Familie in Kathmandu arbeiten, wo sie von Heimweh geplagt wird: Statt des Vogelgezwitschers hört sie nur Motorenbrummen. Für eine aus sechs Erwachsenen und sechs Kindern bestehende Familie muss sie von fünf Uhr morgens bis spät nachts putzen, waschen und kochen – einfach alle in einem Haushalt anfallenden Arbeiten verrichten. Das Versprechen, sie zur Schule zu schicken, wird nicht eingelöst und sie weint viel. Als sie nach vier Jahren endlich für einen Tag nach Hause zu ihrer Familie darf, erkennt ihre Mutter sie nicht einmal mehr.
Wer die hügelige Gegend um Jena kennt, kann sich eine Vorstellung davon machen, was es heißt, „100 Kilometer zu Fuß um Jena“ zurück zu legen. Das genau hat nämlich Sven Müller getan und seine gesammelten Eindrücke in seinem Erlebnisbericht niedergeschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Ultralangstrecke, bei der das Ziel in maximal 26 Stunden erreicht sein muss und es werden nicht mehr als 850 Teilnehmer zugelassen.
Dr. Michael Nehls wagt in seinem Buch „Die Methusalem-Strategie“ zu behaupten, dass wir nicht nur 70 oder 80 Jahre alt werden sollten, sondern bei bester Gesundheit auch 120 Jahre werden könnten. Schon in seiner Einführung provoziert er mit der Aussage, dass es für die vielen neuen Therapien eigentlich keine Patienten geben dürfte. Zum Verständnis holt er weit aus und geht zurück zu der Zeit, als der Mensch noch Jäger und Sammler war. Die natürliche Selektion erklärt er am Beispiel der mittelalterlich grassierenden Pest und heutiger AIDS-Erkrankungen. Der Autor wirft die Frage auf, ob wir dank Antibiotika und guter Akutmedizin nur älter werden, um länger krank zu sein. Die Bestätigung sieht er in den vielen chronisch Kranken.
Schon von jeher haben Philosophen erkannt, wie maßgeblich vor allem ein menschliches Miteinander für das Lebensglück ist. In ihrem allgemeinverständlichen Buch „Glück kommt von Denken“ schreibt Heidemarie Bennent-Vahle über die Bedeutung philosophischer Reflexionen. Mit ihren Ausführungen versucht sie auch den philosophisch unerfahrenen Leser mit einer Reihe philosophischer Gedanken in Berührung zu bringen.
In dem Buch „Jahre des Donners – Mein Leben mit dem Starfighter“ hat Hannsdieter Loy seine eigenen Erfahrungen und die seiner Fliegerkameraden mit dem Kampfflugzeug niedergeschrieben. Die vielen Abstürze mit der F-104G, die liebevoll nur Hundertvier genannt wurde, führt er u.a. darauf zurück, dass die Maschinen immer ungeschützt im Freien standen und die Feuchtigkeit so die empfindliche Elektronik angreifen konnte. Allein 1965 gab es 26 Abstürze, die 17 Piloten das Leben gekostet hat. Der Autor selbst hat so vierzig seiner Kameraden zu Grabe getragen. Erst mit dem Bau von Sheltern (Flugzeuggaragen) sank die Unfallrate. An dem herrschenden Mangel von geeignetem Fachpersonal und dem stagnierenden Erfahrungsstand der Piloten änderte das freilich nichts. Der sich daraus ergebende Teufelskreis wäre nach Meinung des Autors mit jedem anderen Flugzeugtyp auch entstanden.
Carolina Teleuca, selbst Stripperin, gibt in ihrem Buch „Was Frauen von Stripperinnen lernen können“ ihre Erfahrungen an Frauen weiter und erklärt, wie sie begehrenswert für ihren Mann werden oder bleiben können. Das fängt damit an, dass sich keine Frau für die Familie opfern und ihre eigenen Wünsche vernachlässigen sollte. Die Frau sollte dem Mann nicht nachspionieren und da er von Natur aus „Jäger und Krieger“ ist, muss sie für ihren Mann attraktiv erscheinen. Sie sollte ihren Körper so akzeptieren, wie er ist. Ebenso sollten Frauen keine Intrigen schmieden, zu viel Alkohol meiden und am Mann nicht herum meckern oder nörgeln. Hat sie einen jüngeren Partner, sollte sie zu ihrem Alter stehen und den Spaß am Sex genießen. Denn den Alterungsprozess kann jeder steuern, indem die Selbstwahrnehmung eine positive ist. Wenn alles positiv formuliert wird, können damit sogar Krankheiten verhindert werden, denn Männer mögen keine kranken Frauen. Eine Krankheit darf man sich nur nicht einreden, dann bleibt man auch gesund, so lehrt uns die Autorin.