Der amtierende Außenminister ist jeweils Leiter des Auswärtigen Amtes. Aktuell umfasst das Stammpersonal 6750 Stellen, die die deutschen Interessen in der Welt vertreten. Ulrich Brinkhoff, Autor des Buches „Träume in der Morgenstille“, war als Mitarbeiter zehn Jahre für dieses Amt tätig. Im Jahr 2011 macht er sich als 72-jähriger mit seiner Ehefrau Monika nach Südkorea auf, wo er in Seoul eingesetzt war. Er findet heute eine ihm fremde Welt vor und kann das Hotel, an dem viele alte Erinnerungen hängen, kaum ausmachen.
Als Ulrich Brinkhoff im Jahr 1964 nach Korea kam und vorerst weder ein Auto, noch eine Wohnung besaß, lernte er die erst 18-jährige Schülerin Kim Hyung-Sook kennen. So wie er selbst in die Wirren des 2. Weltkrieges geboren wurde, wuchs auch sie als Kind während des Korea-Krieges auf. Als er sie in einem Gespräch mit einem amerikanischen Soldaten sah, war er unsicher, ob sie eine Spionin sein könnte, worüber er natürlich seinen Vorgesetzten hätte informieren müssen. Doch erwies sich sein Verdacht zum Glück als unbegründet.
Philip J. Dingeldey hat in seinem Buch „Aufgewachsen in Nürnberg in den 40er & 50er Jahren“ natürlich in erster Linie von den Gegebenheiten in Nürnberg erzählt, doch dürfte sich die Situation in jeder anderen vom Krieg gebeutelten Stadt in Deutschland nicht anders dargestellt haben. Er erinnert an die Zeit rationierter Lebensmittel, die es nur mit Lebensmittelmarken gab und an den Bau von Luftschutzbunkern. Überall hat Juden das gleiche, grausige Schicksal ereilt. Die Bevölkerung war Großangriffen mit Brand- und Phosphorbomben ausgesetzt. Das Alltagsbild der Kinder war geprägt durch Tote auf den Straßen und sie hörten von Vätern, die auf Heimaturlaub von der Front kamen und neben einem zerstörten Haus nur noch die Gräber ihrer Familie vorfanden.
Durch das Buch „Das sieht aber gar nicht gut aus“ von Werner Bartens erfährt der Leser unmissverständlich, wie es zwischen Arzt und Patient schnell zu Missverständnissen kommen kann und was ein Arzt mit seiner Aussage wirklich ausdrücken will. Ganz entscheidend für einen Krankheitsverlauf sind ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis sowie eine positive Erwartungshaltung. So muss es nicht zwangsläufig bei jedem mit erhöhten Cholesterinwerten zu gesundheitlichen Problemen kommen. Durch Rationalisierungen in den Krankenhäusern ist vieles auf der Strecke geblieben und der Arzt befindet sich oft in einem Dilemma, wenn er ein vorgeschriebenes Aufklärungsgespräch führen muss. Zu den Tumormarkern führt der Autor aus, dass einige überhaupt keinen Sinn machen und nicht aussagekräftig sind. Kritisch sieht er, wenn beispielsweise eine Studie über das Brustkrebsgen BRCA1 in der Fachliteratur mehr als eintausend mal zitiert wird, hingegen eine spätere, relativierende Studie nur sechsundzwanzig mal.
Die Griechen haben den Feta-Käse kreiert, die Italiener den Mozzarella und die Schweizer den Emmentaler. In Deutschland dürfte wohl, allein schon aus Kostengründen, der junge Gouda den größten Absatz bieten. In dem Praxisbuch „Käsen Leichtgemacht“ stellen Lotte Hanreich und Edith Zeltner 120 Rezepte für die Milchverarbeitung vor.
Laut einem von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vorgelegten Stressreport sind im Jahr 2011 wegen psychischer Erkrankungen 59 Millionen Arbeitsstunden ausgefallen, zu denen noch Kosten in Höhe von sechs Milliarden Euro für die medizinische Behandlung hinzugerechnet werden müssen, was einer Steigerung von 80 Prozent innerhalb von fünfzehn Jahren entspricht. Zunehmender Termin- und Leistungsdruck ist für das unter dem Namen Burnout-Syndrom bekannt gewordenen psychischen Erschöpfungszustand verantwortlich.
Lisa Lam stellt in ihrem Buch zwölf „Taschen für alle Gelegenheiten“ vor, wobei sie gleich zu Beginn die dazu notwendige Grundausstattung angibt. So erhält der Leser, falls er noch keine Nähmaschine besitzt, wertvolle Tipps, auf die er beim Kauf achten sollte. Sie erklärt weitere Werkzeuge, welche die Arbeit enorm erleichtern können. Ausführlich geht sie auf Begriffe ein, die üblicherweise in allen Schnittmustern verwendet werden, womit sie auch unerfahrene Näherinnen anspricht. Ganz wichtig sind die Hinweise betreffend der Zuschnitte, denn wer es damit nicht genau nimmt, wird später von einem enttäuschenden Ergebnis nicht verschont bleiben.
Im alltäglichen Leben sind wir überall von Zahlen umgeben und es macht durchaus Sinn, wenn wir bei einem Einkauf schnell im Kopf die einzelnen Positionen zumindest überschlagen können. Um das Kopfrechnen zu perfektionieren, gibt der mehrfache Rechenweltmeister Dr. Dr. Gert Mittring in seinem Buch „Fit im Kopf“ dem Leser einige wertvolle Tipps. Er demonstriert an Beispielen, wie Zahlenreihen sinnvoll zusammengefasst werden können, womit sowohl Additionen als auch Subtraktionen vereinfacht werden.
Aus eigener Erfahrung schildert Petra Habermehl das Leben mit einem Asperger-Autisten. Sie ist selbst Mutter eines an diesem Syndrom erkrankten Kindes und beginnt mit dem Verlauf der Schwangerschaft und Geburt von Nikolas im Februar 1998. Schon frühzeitig stellen die Eltern eine hohe Schmerztoleranz ihres Sohnes fest. Es gibt Auffälligkeiten in seiner Motorik und im Kindergarten hält er sich nicht an Regeln. Die Mutter stellt das Kind unter anderem einem Orthopäden, einem Psychologen und einem HNO-Arzt vor. Nach der Diagnose ADHS wird Nikolas mit Ritalin behandelt und bekommt ein Hörgerät. Später wird deutlich, dass es sich bei seiner Entwicklungsstörung um das Asperger-Syndrom innerhalb des Autismusspektrums handelt und er wird ab Mai 2005 therapiert.