Ich kam mit dem Wüstenwind von Michaela und Elaine DePrince

Wie mein Traum vom Tanzen wahr wurde!

Ich kam mit dem WuestenwindMichaela DePrince kommt als Mabinty Bangura 1995 zur Welt. Ihr Vater arbeitet hart und schürft Diamanten, um eines Tages für die Schulgebühren seiner Tochter aufkommen zu können. Doch er wird im Bürgerkrieg von Rebellen umgebracht, als Mabinty vier Jahre alt ist. Mit ihrer Mutter muss sie fortan bei dem ungeliebten Onkel Abdullah wohnen, der die Ersparnisse einbehält und ihnen kaum genug zu Essen gibt. Kurz darauf verstirbt auch die Mutter. Da Mabinty seit ihrer Geburt an der Weißfleckenkrankheit leidet und Abdullah sie deshalb hässlich findet, liefert der herzlose Onkel das Kind in einem Waisenhaus ab, wo die Kinder von der Dorffrau Fatmata gequält werden. Mabinty schließt Freundschaft mit einem Mädchen, das denselben Vornamen hat und sie freut sich, weiter unterrichtet zu werden, wie es zuvor ihr Vater tat.

Durch den Hamattan-Wind weht Mabinty ein Bild mit einer Ballerina aus einer Zeitschrift zu und als das Kinderheim Besuch von Ärzten aus Amerika erhält, hofft auch sie, von einer amerikanischen Familie adoptiert zu werden, um ihren Traum von einer Ballerina verwirklichen zu können.

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Schockdiagnose ALS von Burkhard Linke, Silke Dörries-Linke und Lucie Flebbe

Schockdiagnose ALSHinter der Amyotrophen Lateralsklerose, kurz ALS, verbirgt sich eine Krankheit, die das Nervensystem befällt und in der Regel innerhalb weniger Jahre zum Tod führt. Männer erkranken überdurchschnittlich oft an ALS und auffällig ist die häufige Erkrankung von Fußballspielern. Da über die Ursachen kaum etwas bekannt ist, wurde eine Stiftung zur Bekämpfung der Krankheit ins Leben gerufen. Prominente Personen wie Justin Bieber, Mark Zuckerberg und Bill Gates haben sich zu diesem Zweck bereits medienwirksam mit Eiswasser übergossen. Selbst Angela Merkel und Barack Obama sind aufgerufen, bei der Aktion „Ice Bucket Challenge“ mitzumachen.

Burkhard Linke ist einer der an ALS Erkrankten und gemeinsam mit seiner Frau musste er erfahren, wie sehr auch Ärzte irren können. Eine Betreuung mit einer künstlichen Beatmung in den eigenen vier Wänden wäre unmöglich, doch seit über vier Jahren beweist er, dass es geht. Angeblich hätte er nie wieder ohne einen Blasenkatheter leben können, was auch nicht zutraf und bezüglich der multiresistenten Keime, die sich in seiner Lunge festgesetzt hatten, straft er die Ärzte ebenfalls Lügen.

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Albtraum Erziehungsheim von Dietmar Krone

Die Geschichte einer Jugend!

Albtraum ErziehungsheimDietmar Krone ist eines von unzähligen Heimkindern, für die der in unserem Grundgesetz verankerte Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ offensichtlich keine Geltung hatte. Nachdem er als unerwünschtes Kind 1954 zur Welt kam, hat er schon als Kleinkind eine vernünftige Mahlzeit vermisst, musste Wäsche waschen, putzen und in den Geschäften die Einkäufe anschreiben lassen. Als er mit zehn Jahren nach der Schule auch noch schwere körperliche Arbeit leisten musste, brach er zusammen. Es folgten ein Klinikaufenthalt und weitere Arbeitsstellen im Anschluss an den Schulunterricht. Mit knapp zwölf Jahren wurde er für mehrere Monate in eine Nervenklinik eingewiesen. Er besaß keine Turnschuhe und bekam deshalb in dem Fach Sport eine schlechte Note. Weil er auch keine Schulbücher hatte, konnte er seine Hausaufgaben nicht machen. Sein Vater, der ihn prügelte und von der Treppe stieß, verstarb, als er dreizehn Jahre alt war. Später prügelten ihn die Liebhaber seiner Mutter und sie selbst brach ihrem Sohn einmal das Nasenbein, was eine Bluttransfusion erforderlich machte. Daraufhin verbrachte er zwei schöne Wochen im Krankenhaus, doch selbst ein wissender Arzt hat nichts gegen sein trauriges Schicksal unternommen.

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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden von Andreas Marquart und Philipp Bagus

… und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen!

Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werdenDie Autoren Andreas Marquart und Philipp Bagus beginnen ihr Sachbuch „Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden“ mit einem geschichtlichen Rückblick auf erste direkte Tauschgeschäfte. Später haben die Menschen zum Tausch wertgeschätzte Edelmetalle eingeführt und da die Geldmenge stets der Goldmenge entsprach, besaßen die Bürger „gutes“ Geld. Erst seit 1971 unterliegt das Geld weltweit nicht mehr der Goldbindung, es ist nicht mehr gedeckt und somit „schlechtes“ Geld. Die Geldvermehrung unseres Papiergeldsystems, erklären die Autoren, geschieht nicht durch Förderung weiterer Edelmetalle, sondern durch einfaches Verleihen, wobei die Notenbanken im Zeitalter von elektronischem Geld nicht einmal mehr Geldscheine drucken müssen.

Am Beispiel einer kleinen imaginären Stadt wird dem Leser verdeutlicht, wie eine Umverteilung von Vermögen stattfindet, die leider nicht gerecht vonstatten geht. Gewinner sind immer nur die Erstempfänger wie der Staat sowie Banken und Großunternehmer.

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Das unbekannte Ruhrgebiet von Hans-Peter Noll und Rolf Kiesendahl

Das unbekannte RuhrgebietDie Autoren Hans-Peter Noll und Rolf Kiesendahl stimmen den Leser in ihrem Bildband mit einem historischen Rückblick in die Anfänge des Bergbaus, der damit einhergehenden aufstrebenden Stahlindustrie und einer beispiellosen Zuwanderungswelle Hunderttausender auf eine Reise durch Das unbekannte Ruhrgebiet* ein. Erst die Erfindung der Dampfmaschine ermöglichte einen Vorstoß durch das Deckgebirge und die Nordwanderung des Bergbaus konnte einsetzen. Die Autoren räumen mit der Vorstellung vieler außerhalb dieser Region lebenden Menschen auf, die beim Ruhrgebiet immer noch an rauchende Schlote und verpestete Luft denken. Selbst von den im Ruhrgebiet lebenden Menschen dürfte nur wenigen bekannt sein, dass der ursprüngliche Hellweg, der heute teilweise zu einer stark befahrenen Autobahn ausgebaut ist, eine mittelalterliche Handelsstraße war.

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Albträume am Saigon-Fluss von Ulrich Brinkhoff

Albträume am Saigon-FlussUlrich Brinkhoff bereist im Jahr 2012 mit seiner zweiten Frau Monika Südvietnam, wo er in den Jahren von 1965 bis 1968 als Botschafter für das deutsche Außenministerium tätig war. Er ist über die stets gratis zu benutzenden und sauberen öffentlichen Toiletten überrascht und wundert sich im Zug, dass die Sitzreihen durch eine Drehung immer der Fahrtrichtung angepasst werden. In seinem Reisebericht „Albträume am Saigon-Fluss“ schreibt er von seinen über vier Jahrzehnte zurückliegenden Erinnerungen. Damals hat er gerade die junge Koreanerin Soo geheiratet und eine Versetzungsreise führt das junge Paar von Seoul nach Saigon.

Während der Kriegswirren in Vietnam werden sie eines Morgens durch die Detonation einer Autobombe aus dem Schlaf gerissen, aber trotzdem glauben noch alle an ein baldiges Kriegsende. Über einen Journalisten, für den Ulrich Brinkhoff illegal arbeitet, wird er mit den neuesten Kriegsmeldungen versorgt.

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Ein Erfahrungsbericht über Autismus: „Mami, ich habe eine Anguckallergie“

Buchcover der Autobiografie Mami, ich habe eine Anguckallergie

Frühe Anzeichen und erste Zweifel

Als betroffene Mutter eines autistischen Kindes hat sich Inez Maus dazu entschlossen, anhand ihrer Aufzeichnungen das Buch Mami, ich habe eine Anguckallergie* zu schreiben, um anderen betroffenen Eltern Mut zu machen. Schon wenige Tage nach der Geburt ihres zweiten Sohnes Benjamin stellt sie fest, dass er auf Stoffe, Windeln und Pflegeprodukte mit Hautirritationen reagiert. Auffällig ist auch seine Abneigung gegenüber jeglichen Veränderungen. Sein Schlafbedürfnis ist gering, und er fremdelt selbst gegenüber vertrauten Personen. Benjamin zeigt eine verzögerte Sprachentwicklung und befolgt keine Aufforderungen, sodass die Eltern erstmals an Autismus denken, als er etwa zwei Jahre alt ist.

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Der Crash ist die Lösung von Matthias Weik und Marc Friedrich

Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten!

Der Crash ist die LösungGleich auf den ersten Seiten zeichnen die beiden Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich in ihrem Sachbuch „Der Crash ist die Lösung“ ein düsteres Bild bezüglich der Finanzkrise und ihre Prognosen aus dem ersten Buch Der größte Raubzug der Geschichte wurden zu ihrer eigenen Überraschung noch übertroffen. Den Leser schocken sie, indem sie von einem Währungs- und Notenbankexperiment, einer schleichenden Enteignung in Europa oder von einem endgültigen Kollaps sprechen. Die Lehmann-Pleite im Herbst 2008 soll im Gegensatz zu dem, was uns bevorsteht, nur ein Kindergeburtstag gewesen sein. Lediglich der Zeitpunkt kann wegen des fehlenden realwirtschaftlichen Bezugs auch von ihnen nicht vorhergesagt werden. Die Autoren erklären, was es mit der Eigenkapitalquote der Banken auf sich hat und dass die Summe, die bisher laut EU-Kommission zur Rettung ausgegeben wurde, höher ist, als alles Gold dieser Welt zusammen. Sie führen Beispiele von Banken an, die Unsummen „verzockt“ haben und obwohl die Verantwortlichen unseren Staat abgezockt haben, droht ihnen am Ende kein Knast, sondern sie erhalten noch eine saftige Abfindung. Anhand von Tabellen, die der Webseite Querschuesse entnommen wurden, führen sie die Gewinne der Banken auf und die horrenden Einkommen einzelner, namentlich genannter Banker.

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Satirischer Sprachkurs für Bewerber: Françoise Hausers Blick auf „Bewerbisch“

Buchcover des Ratgebers Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?

Einstieg in die Welt der Bewerbungssprache

Gleich zu Beginn erfährt der Leser, was das Ziel des Buches ist: Die Lektüre soll ihn in die Lage versetzen, die Fremdsprache „Bewerbisch“ zu erlernen – jene Sprache, die jeder Personalchef und Headhunter bereits perfekt beherrscht. Françoise Hauser macht deutlich, welche Redewendungen Bewerber unbedingt vermeiden sollten, und liefert konkrete Verbesserungsvorschläge. In Tabellenform präsentiert sie entsprechende Übersetzungen, wie man sie vom Erlernen einer Fremdsprache kennt. Initiativbewerbungen bezeichnet die Autorin als „Blindbewerbungen“, da sie ihrer Meinung nach ins „blinde Verderben“ führen.

Stellenausschreibungen als sprachliche Mogelpackung

Anhand einiger Beispiele von Stellenausschreibungen zeigt Hauser, was stilvolle Umschreibungen tatsächlich bedeuten. Denn auch hier bedienen sich Unternehmen einer Sprache, die an Reiseprospekte erinnert und viel Raum für Interpretation lässt.

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Yin Yoga des Herzens von Tanja Seehofer und Doris Iding

Geschmeidiger Körper. Offener Geist.

Yin Yoga des HerzensWährend Ashtanga-Yoga, welches hauptsächlich Körperhaltungen und Atemkontrolle beinhaltet und Bikram-Yoga, dessen Übungen in einem heißen Raum bei etwa 35 bis 40 Grad praktiziert werden, zu den dynamischen Yogastilen gehören, ist Yin-Yoga ein passiver Übungsstil, der sich zum Ausgleich anbietet. Dabei werden die Stellungen ohne, oder mit nur geringer Muskelanspannung ausgeführt und drei bis fünf Minuten gehalten. Durch das Verweilen in einer Haltung ist Yin-Yoga ideal, um den Körper zu entspannen.

Das Buch „Yin Yoga des Herzens“ der beiden Autorinnen Tanja Seehofer und Doris Iding ist eine Einführung in die Grundlagen des Yin-Yoga, die über die reine Praxis hinausgeht. Neben Hintergrundwissen über die Ursprünge des klassischen Yoga sowie des modernen Yin-Yoga erhält der Leser Informationen über die Bedeutung der Lebensenergie Chi, wichtige Meridiane und lernt das Bindegewebe, die Faszien kennen.

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