Was man auf Hochzeiten alles erleben kann.
Wenn die Gäste während der Hochzeitsfeierlichkeiten „Verdammt, wo ist der Bräutigam?“ rufen, ist das sicher tragisch. In ihrem Buch hat Nicola Holzapfel solche und andere Peinlichkeiten beschrieben, der sie zumeist selbst als Zeugin beiwohnte. Zu vierundvierzig Stichworten schreibt sie nicht immer ganz ernst gemeint, wie ein Brautkleid ausgewählt werden sollte, über Sinn und Unsinn eines Junggesellenabschiedes und welch tieferen Sinn ihrer Meinung nach Einladungskarten haben. Sie führt Gründe an, die gegen eine Ehe sprechen und stellt ungewöhnliche Hochzeitsanträge vor. Als Gast kann man mit dem falschen Geschenk und der unpassenden Kleidung ins Fettnäpfchen treten und ganz besonders mit einer Diashow, in die versehentlich ein Foto vom Bräutigam mit seiner Ex gerutscht ist. Die Autorin deckt Wirrungen in der Namensgebung auf, zitiert Studien über die gesundheitlichen Auswirkungen der Ehe und lässt auch das Thema Scheidung nicht aus.
Allein der provozierende Titel „Verdammt, wo ist der Bräutigam?“ und das ansprechende Cover verheißen schon Lesespaß. Spätestens die Inhaltsangabe weckt beim Leser eine Erwartung, die das Buch allerdings nicht hält.
weiterlesenVerdammt, wo ist der Bräutigam? von Nicola Holzapfel

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Die Spitze wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht und im Jahr 2010 hat sich die Anzahl wieder auf 140.000 verringert. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch „Kann denn Fado fade sein?“ ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.
Über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unwissenheit vieler Bundesbürger über die Geschichte der DDR erschreckend und mit jedem Jahr seit ihrem Untergang scheint sie schöner zu werden. Darum ist das Wissen über das Alltagsleben in der DDR wichtig für das Verständnis dieser Epoche. Der „DDR-Führer“ des DDR-Museums in Berlin lädt den Leser zu einer spannenden Reise in einen vergangenen Staat ein.
Mark Boyle hat sich dazu entschlossen, ein Jahr ohne Geld auszukommen. Seine Erfahrungen hat er in „Der Mann ohne Geld“ niedergeschrieben. Dabei handelt es sich nicht um einen Mann, der es ohnehin in seinem Leben zu nichts gebracht hat. Sondern Mark Boyle ist studierter Betriebs- und Volkswirtschaftler! Seine vorausschauende Planung für das bevorstehende Jahr hat ihn detaillierte Regeln aufstellen lassen, um ohne Mietzahlungen wohnen zu können und weder Strom, noch Wasser bezahlen zu müssen. Ihm wurde bewusst, dass nicht einmal das Laufen umsonst ist, weil man dazu Schuhe benötigt. Und besonders schwer hat er sich mit der Entscheidung für oder gegen ein Mobiltelefon und Laptop getan.
Schon von jeher haben Philosophen erkannt, wie maßgeblich vor allem ein menschliches Miteinander für das Lebensglück ist. In ihrem allgemeinverständlichen Buch „Glück kommt von Denken“ schreibt Heidemarie Bennent-Vahle über die Bedeutung philosophischer Reflexionen. Mit ihren Ausführungen versucht sie auch den philosophisch unerfahrenen Leser mit einer Reihe philosophischer Gedanken in Berührung zu bringen.

