Nach einer Online-Studie der Universität Koblenz-Landau sollen über die Hälfte der rund zweitausend befragten Schüler der Klassen eins bis dreizehn bereits direkt von Mobbing betroffen gewesen sein, wobei es eher die schwächlich wirkenden, übergewichtigen oder schüchternen Kinder trifft. So werden auch Lise und Paul in dem Kinderbuch „Ksss! – Lise, Paul und das Garderobenmonster“ von ihren Klassenkameraden ausgegrenzt. Paul, weil er einen Sprachfehler hat, für sein Alter zu viel wiegt, sich nur langsam bewegt und nicht gerne Fußball spielt. Und Lise wegen ihrer roten Lederlatzhose, die Marlen, Nina und Suki doof finden, weshalb sie Lise nicht mitspielen lassen.
Eines Tages entdeckt Lise in der Umkleidegarderobe ein hellgrünes „Ding“ in der Größe eines Tennisballs. Zunächst hält sie es für eine Fluse, doch dann hört sie, wie es „Ksss“ sagt. Lise vertraut dem Außenseiter Paul, dass sie offensichtlich ein Monster gesehen hat.
weiterlesenKsss! – Lise, Paul und das Garderobenmonster von Daniele Meocci
Hannes verkündet eines Tages seiner Mutter, dass er in die Welt hinaus ziehen will. Doch selbst jetzt, als er schon seinen Rucksack zu packen beginnt, glaubt ihm seine Mutter nicht so recht, geht ihrer Arbeit nach und telefoniert schließlich. So kann Hannes sie nicht einmal nach dem Proviant fragen und steckt sich ein, was er in der Küche findet. Um die Mutter nicht beim Telefonat zu stören, winkt er nur und macht sich auf den Weg.
Einem kleinen Affen ist es im Zoo langweilig geworden, denn es geschieht nichts Aufregendes. Weil auch die anderen Tiere nur noch einen gelangweilten Eindruck hinterlassen, bleiben die Besucher aus. Doch dann bittet der große Löwe den kleinen Affen, ihn in seinem Gehege zu vertreten, weil er zur Hochzeit seiner Schwester nach Afrika reisen möchte. Der kleine Affe ist begeistert, denn wie der Löwe nur herumliegen und brüllen, das kann er auch!
Jedes Kind hat sich schon einmal mit Geschwistern, einem Nachbarkind, mit Kindern auf dem Spielplatz oder im Kindergarten gestritten. Meistens ist der Streit schnell beigelegt und vergessen. Doch was empfinden Kinder, wenn sich die Erwachsenen, ihre Eltern, streiten? Obwohl die Mutter eines kleinen Mädchens in dem Buch Was meine Eltern von mir lernen können behauptet, mit dem Vater gerne zu streiten, ist die Kleine davon absolut nicht überzeugt. Denn wenn sie abends im Bett liegt, hört sie ihre Mutter weinen. Während die ihrem Mann vorhält, dem Alkohol zuzusprechen, flüchtet er in sein Zimmer und sie sitzt alleine im Wohnzimmer.
Für sein Alter ist Frank Einstein ein Genie. Während seine Eltern in der Antarktis weilen, experimentiert er mit seinem langjährigen Freund Watson in der von seinem Großvater Grampa Al zu einem Wissenschaftslabor umfunktionierten Garage in Midville. Frank will unbedingt den diesjährigen Wissenschaftspreis gewinnen. Aus einem Sammelsurium ausrangierter Sachen baut er einen Roboter zusammen, der jedoch durch einen Blitz zerstört wird. Plötzlich hört Frank die Stimme eines Roboters, der sich Klink nennt und der sich selbst neu zusammengesetzt hätte. Kurz darauf gesellt sich Klank, ein weiterer Roboter mit künstlicher Intelligenz zu ihnen. Und natürlich kommt auch Watson aus dem Staunen über die Roboter nicht mehr heraus.
Tim Köhler hat gerade seinen zehnten Geburtstag gefeiert und lebt mit seinen Großeltern in Niederrhode, nachdem er seine Eltern als Kleinkind vorzeitig verloren hat. In dem kleinen Dorf kann Das Kaninchenrennen auf eine alte Tradition blicken, die auf eine Sage aus dem Jahr 1628 mit strengen Regeln zurückgeht. Alle zehnjährigen Jungen und Mädchen nehmen an dem Rennen teil, und auch Tim trainiert dafür fleißig mit seinem Opa. Für Tim steht besonders viel auf dem Spiel, weil sein Vater nicht an dem Rennen teilnahm und deshalb nur der „Kneifer“ genannt wurde. Opa Köhler hat diese Beschimpfung bis heute nicht verschmerzt und will Tim unbedingt als Sieger sehen.
Für das Kinderbuch 
Der kleine Juri wendet sich ausgerechnet mit der Bitte „Pass auf mich auf!“ an Herrn Schnippel, der überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit Kindern hat. Obwohl Herr Schnippel eigentlich zufrieden in seiner Hängematte liegt, lässt er sich zum Aufpassen überreden. Als Juri hoch auf einen Apfelbaum klettert, lobt ihn Herr Schnippel für seine Kletterkünste und wird von dem Kind darüber belehrt, dass er ihm so etwas verbieten müsste. Den nächsten Fauxpas begeht Herr Schnippel, indem er Juri zum Sprung vom Baum auffordert, wobei ihm der Kleine wieder begreiflich macht, wie er sich als Aufsichtsperson richtig verhalten müsste.