Es ist der Sommer 1914 vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Die fast 17-jährige Mila Pigeon ist auf dem Weg zu alten Bekannten in Berlin-Köpenick. Im Zug lernt sie die selbstbewusste und aus reichem Hause stammende Sheena Gilges kennen, die von ihrer Familie zu einer Verlobung mit Ottokar Zopp gedrängt wird. Er ist der neue Besitzer einer Villa am Müggelsee, zu der die Klasse des Unterprimaners Fritz Wanlo einen Ausflug macht. Mila, die mit Fritz seit einem halben Jahr befreundet ist, will ihn dort treffen. Doch Differenzen unter den Schulkollegen führen dazu, dass der Ausflug nicht zum ersehnten Badespaß wird. Zudem macht ihnen Oberlehrer Janota im Gegensatz zu seinem Kollegen Leibhold das Leben schwer. Unter den Jugendlichen kommt es zwischen Rasmus Bloemacher, Wieland Hassel, Titus Engel und Emil Goes, den alle nur Hottentott nennen, zu immer neuen Anfeindungen, während Fritz Wanlo außerdem noch ganz andere Sorgen quälen.
Während in Sarajevo ein Attentat auf den österreichischen Thronfolger verübt wird, geschieht in der Villa am See ein Unglück, in das Mila verstrickt ist. Wegen ihres französischen Nachnamens sieht sie sich einem immer weiter um sich greifenden Hass ausgesetzt.
Die Liste der bekannt gewordenen Entführungen reißt nicht ab und immer neue Schreckensmeldungen erreichen uns. Für Entsetzen hat die Entführung von Natascha Kampusch nach ihrer Entlassung gesorgt, die als 10-Jährige in einem Kleintransporter verschleppt und über acht Jahre von ihrem Peiniger gefangen gehalten wurde. Marc Dutroux hat gleich mehrere Kinder im Alter von 8-19 Jahren entführt. Nicht anders ergeht es der 13-jährigen Maren, dem 16-jährigen Conrad, der 14-jährigen Sophia, dem erst 11-jährigen Eike und dem 12-jährigen Leon in dem Jugendroman „Die unterirdische Sonne“ von Friedrich Ani. Auch sie wurden von zwei Männern und einer Frau in einen Lieferwagen gezerrt und auf eine Insel verschleppt. Sie leben in einem Kellerraum ohne Fenster, in dem lediglich tagsüber eine Deckenlampe für Licht sorgt. Dreimal in der Woche wird kurz frische Luft eingelassen, das einzige Bad müssen die Kinder selber putzen. In dem immerhin warmen Kellerraum können sie fernsehen und bekommen zu essen und trinken, nur reden dürfen sie nicht über das, was oben geschieht. Nach oben werden sie fast täglich einzeln oder zu zweit geholt.
Für den sechzehnjährigen Andi und seine Mitschüler dreht sich alles nur noch um Mädchen und das Hormon Testosteron hat sie voll im Griff. Andi hat es besonders Katja aus der Parallelklasse angetan und um den enormen sexuellen Druck aushalten zu können, muss er häufig masturbieren. Selbst der Anblick seiner zwei Jahre älteren Schwester Christine in Unterwäsche stimuliert ihn so, dass er davon einen „Ständer“ bekommt. Wegen einer Auslandsreise ihrer Eltern soll die gleichaltrige Lilli für zwei Wochen während der Ferien bei Andis Familie aufgenommen werden. Für Andi ist der Gedanke daran der blanke Horror, denn mit ihr hat er als Siebenjähriger „Doktorspiele“ veranstaltet und sie wollte damals von ihm wissen, ob alle so einen Kleinen haben wie er. Seitdem hat ihn die Sorge um sein bestes Stück nicht mehr losgelassen. Ausgerechnet diese Lilli soll nun zu ihnen kommen und er fiebert dem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen. 
Edeet Ravel hat in dem Jugendroman „Du liebst mich nicht“ einen Entführungsfall beschrieben, der sich über vier lange Monate hinzog: Die 17-jährige Chloe Mills fliegt mit ihrer Freundin Angie von Washington nach Athen. Als sie alleine den Nemesis-Tempel besichtigen will, wird sie plötzlich in ein Auto gezerrt. Ein Mann erklärt ihr, dass sie als Geisel für einen Häftling dienen soll. Ein Flugzeug bringt sie in ein unbekanntes Land und Chloe macht sich Gedanken darüber, ob man sie verkaufen oder einem perversen Milliardär als Sexsklavin überlassen will. Nach einer Weiterfahrt in einem Auto wird sie in eine Lagerhalle zu Kakerlaken gesperrt, doch zu ihrer Überraschung erstaunlich gut mit Lebensmitteln und Getränken versorgt. Chloe schreibt vergeblich Hilferufe auf Blätter, die sie unter die Tür nach draußen schiebt und vergeht vor Heimweh nach ihrer Mutter.
Bereits im Jahr 1851 zählte London über zweieinhalb Millionen Einwohner und war die größte Stadt Europas. In dieser Stadt wohnt der erst vierzehnjährige Sherlock in dem Roman „Young Sherlock Holmes – Eiskalter Tod“ von Andrew Lane mit der Hauswirtschafterin Mrs. Eglantine auf Holmes Manor. Sein Bruder Mycroft, der für das Außenministerium arbeitet, ist für ihn verantwortlich, weil der Vater in Indien und die Mutter krank ist. Der ehemalige Kopfgeldjäger Amyus Crowe unterrichtet Sherlock, der schnell lernt eine Beute zu fangen, Spuren zu lesen und wie er sich ohne Kompass orientieren kann. Sherlock ist mit Mycroft im Diogenes Club verabredet, doch als er dort zusammen mit Amyus eintrifft, finden sie dort einen Toten vor, während Mycroft ein Messer in der Hand hält. Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er verhaftet.
Um die Grabstätte des legendären Mongolenfürsten Dschingis Khan ranken sich auch noch fast 800 Jahre nach seinem Tod Legenden. Tatsächlich soll der Mongolenfürst testamentarisch bestimmt haben, dass seine Grabstätte geheim gehalten werden soll und vermutlich wurden 1800 Soldaten und Arbeiter getötet, nur um dieses Geheimnis zu wahren. Um die wahrscheinlich von einem seiner Söhne verfasste Schrift „Geheime Geschichte der Mongolen“ geht es in dem Buch „Die Kinder des Dschinn – Die Kristalle des Khan“ von P. B. Kerr.
Louis Jensen schreibt in dem Jugendroman „33 Cent – um ein Leben zu retten“ von einem 14-jährigen Jungen, der mit seiner Familie in Dänemark lebt. Um den hungernden Kindern in Afrika zu helfen, besucht er nur noch jeden zweiten Tag die Schule, damit er an den freien Tagen Geld verdienen kann. Als ihm das auch noch zu wenig ist, beginnt er Kleidung zu stehlen, die er an einen Hehler weiterverkauft. Natürlich stellt er sich die Frage, ob das erlaubt ist. Immerhin ist sein Vater Richter und sagt ihm, dass man nicht stehlen darf. Doch er kann nicht verstehen, dass er etwas Unrechtes tut, denn schließlich nimmt er wie sein Vorbild „Robin Hood“ den Reichen und gibt den Armen.
Der Jugendroman „Live Fast, Play Dirty, Get Naked“ von Kevin Brooks erzählt Lilis Erinnerungen an den heißen Sommer 1976 im Rückblick: Vor 35 Jahren lebt die 17-jährige Privatschülerin alleine mit ihrer Mutter, die ihrerseits von traumatischen Erinnerungen heimgesucht wird, in einem Vorort von London. Von der Schule kennt sie den ein Jahr älteren Curtis, der sie eines Tages fragt, ob sie nicht in seiner Band Naked als Drummerin einsteigen will. Curtis träumt von einer Karriere und will mit der Band ganz groß rauskommen. Die beiden werden ein Paar und Lili sieht immer wieder eifersüchtig auf die leicht bekleidete Charlie. Genau wie Jake, der Manager, konsumiert Curtis immer öfter auch härtere Drogen, was Lili nicht gefällt.
An die eigene Schulzeit werden sich im späteren Leben manche Erwachsene mit Wehmut erinnern, während andere froh sind, die verhasste Zeit des Schulalltags hinter sich gebracht zu haben. Für die Schüler eines Gymnasiums hat in dem Jugendbuch „Real Me – Die Suche nach dem wahren Ich“ von Alexander Karl das letzte Schuljahr vor der Oberstufe begonnen und sie freuen sich auf die Klassenfahrt nach Malta. John ist über beide Ohren in Kris verknallt und muss zusehen, wie sie sich Jack an den Hals wirft. Bei Graham und Gwen funkt es und die naive Milana setzt sich mit ihren Bemerkungen über die sich Liebenden ins Abseits. Küsse werden ausgetauscht und erste sexuelle Erfahrungen gesammelt, so dass sich für die Clique die Frage aufdrängt, wer schon seine Jungfräulichkeit verloren hat. Das Beziehungskarussell dreht sich, denn Kris macht auch mit Sven rum und John vermutet eine gegen sich gerichtete Verschwörung.