Die 17-jährige Johanna hat sich darauf gefreut, während des Urlaubs ihres Musiklehrers seine Katzen in seinem Haus mit großzügigem Garten und Pool zu hüten. Anfangs genoss sie das tägliche Bad und fühlte sich wie in einem Ferienhaus, doch zunehmend wich ihr Glück einer ungewissen Angst. Wenn sie nur misstrauischer gewesen wäre, hätte dieser Sommer ihr Leben nicht so nachhaltig verändert. Noch ein Jahr später versucht Johanna zu vergessen. Als ihr ein Zeitungsartikel in die Hände fällt, in dem die 14-jährige Kim als vermisst gemeldet wird, plagen Johanna Gewissensbisse, ob sie das nicht hätte verhindern können. Immerhin könnte die Vermisste dasselbe Schicksal wie sie ereilt haben, wenn es sich um denselben Täter handelt.
Vincent, der gerade mit seiner Familie aus dem Urlaub zurück ist, will mit seinen Freunden ein nächtliches Bad im Kanal nehmen. Da er niemanden von seinem Vorhaben begeistern kann, radelt er alleine los. Plötzlich hört er vom Ufer ein leises Jammern. Zu seinem Schrecken findet er ein verletztes, nacktes und äußerst verstörtes Mädchen, das sich kaum noch über Wasser halten kann.
Die Niederlande und die Schweiz verzeichnen die niedrigste Rate an Teenagerschwangerschaften in Europa, wohingegen Großbritannien die höchste Mutterschaftsrate Minderjähriger aufweist. Obwohl die 15-jährige Hannah Sheppard in dem Jugendroman „Fuck you Leben!“ von N. Pratt durch ihre Mutter, die als Krankenschwester in einer gynäkologischen Klinik arbeitet, bestens aufgeklärt ist, wird sie schwanger. 
In der Schule wird der 8-jährige Cedric wegen seiner schulterlangen Haare und seiner Vorliebe für bunte Farben von den Mitschülern gehänselt. Ganz besonders Marvin macht ihm das Leben schwer. Cedric fühlt sich immer mehr als Außenseiter, denn er mag keine Waffen und spielt auch nicht gerne Fußball. Alle sind sich einig, dass sich so nur Mädchen verhalten und schimpfen ihn eine Heulsuse, wenn er weinend davonläuft. Wenn Cedric provoziert wird, wehrt er sich, doch gilt die Strafe seiner Lehrer immer ihm, anstatt den eigentlich Schuldigen. Er leidet zunehmend unter Bauch- und Kopfschmerzen sowie Asthmaanfällen, hält sich für hässlich und dumm. Schließlich sorgen seine verständnisvollen Eltern dafür, dass er die Schule wechseln kann. Doch auch in der neuen Schule wird er gemobbt, so dass er einen weiteren Schulwechsel in Kauf nehmen muss.
Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 16-jährige Martha mit ihrer Mutter in die Wohnung zu Johannes, dem neuen Freund der Mutter. Er ist allein erziehender Vater der erst 4-jährigen Penelope und arbeitet als Arzt im Krankenhaus. Martha kann sich mit der neuen Situation nicht arrangieren und will endlich ihre Mutter wieder für sich haben.
Der dreizehnjährige Joshua hat vor fünf Jahren seinen Vater durch einen Heckenschützen verloren. Ein Jahr später zog er mit seiner Mutter und seinem verhassten Stiefvater nach Amarias, eine durch eine Mauer geteilte Stadt. Joshua wohnt „Auf der richtigen Seite“, wo sich die Bewohner durch eine hohe Mauer und Stacheldraht vor den Feinden auf der anderen Seite schützen. Es gibt nur einen Durchgang, den von Soldaten bewachten Checkpoint. Um jedoch nach Amarias zu gelangen, benötigt man einen Passierschein.
Es ist die Zeit der letzten Kriegstage. Rudi Littke ist vierzehn Jahre und wird von Lehrer Breuer unterrichtet, der ein Nazi-Getreuer ist und seine sadistische Neigung gerne an den Schülern auslässt. Weil Rudi seine Eltern belauscht hat, während sie über den heimlich abgehörten BBC-Sender Kenntnis von dem bevorstehenden Einmarsch der Alliierten erhalten haben, gibt er im Unterricht nicht die von Breuer erwartete Antwort. Als der Junge blutend nach Hause kommt, sucht sein couragierte Vater Heinrich den Lehrer auf und stellt ihn zur Rede. Doch sein mutiger Einsatz hat zur Folge, dass er für die letzten Kriegstage die Flucht in den Berg ergreifen muss. In dieser Stunde kann er sich auf seine Kumpel Alfred Simon und Werner Matischak verlassen, die, wie er, Bergleute sind und ihn unter Tage in still gelegten Strecken verstecken.
Vor drei Jahren kam der 16-jährige Leon in ein Kinderheim, nachdem seine Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam und sein Vater nach Indien verschwand. Leons Freund hat im Heim einen Tresor geknackt und um ihn beschützen zu können, landete Leon mit ihm im Knast. Weil er sich dort um das Computernetzwerk und die Bibliothek kümmerte, soll er wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden und kommt nach einem Jahr auf Bewährung frei. Er hat Glück, denn Herr Samper gibt ihm als Vorsitzender eines Fördervereins für jugendliche Strafgefangene die Chance, in seinem Blumenladen eine Ausbildung zu machen.
Nick wird bald fünfzehn Jahre und lebt mit seinen Eltern und dem älteren Bruder Jeremy in der kleinen Ortschaft Glenbrook. Sein Dad arbeitete als Journalist, doch hing er in letzter Zeit nur noch auf dem Sofa ab und wurde immer fetter. Nach einem Streit der Eltern verabschiedet sich der Vater, um dem Projekt „Fat Man Walking“ nachzueifern. Eines Tages stehen ein Produzent und ein Kameramann vor Nicks Wohnungstür, die sich für die Geschichte seines Vater interessieren. Sie bringen Jaycee mit, die Nick sehr seltsam findet und auf die er wenig später in der Schule erneut trifft. Der Produzent, so erzählt sie ihm, ist ihr Stiefvater und eine Dumpfbacke. Jaycee lädt Nick zu sich nach Hause ein, wo er über den großzügigen Garten mit Tennisplatz und Pool staunt. Von Jaycee erfährt er schnell den Grund für die Einladung: Der sechzehnjährige Reginald, der ein Nachbar von Nick ist und den alle nur Scooter nennen, ist sterbenskrank. Sein Vater hat ihn früh verlassen und so lebt er alleine bei seiner Mutter MaeLynn. Scooter gehört ein wertvolles, handsigniertes Buch, und weil er das gerne seinem Vater zukommen lassen möchte, hat er Jaycee gebeten, für ihn seinen Dad zu suchen. Natürlich sieht Jaycees Plan vor, dass Nick sie begleitet und so machen sich die beiden auf nach Rochester, wobei sie sich näher kommen.