Heinrich Theodor Karthaus arbeitet im elterlichen Betrieb. Sein Vater, ein Kunstschmied, ist ein Patriarch und unterstützt im Gegensatz zur Mutter nicht die Vorliebe Heinrichs zum Malen. Nach dem Tod der Eltern unterbreitet ihm Else Römer, eine Freundin seines Vaters, das Angebot, zu ihr nach Cöln an den Rhein zu ziehen. Nach anfänglichem Zögern entschließt sich Heinrich zum Verkauf der Schmiede und des Fachwerkhauses und begibt sich im Jahr 1908 mit einem Koffer, einem Rucksack und seinem Hammer von Engelskirchen im Bergischen Land nach Cöln, wobei er die Strecke aus Angst vor der Eisenbahn zu Fuß bewältigt. Bei Else Römer, die ihn wie eine Mutter umsorgt, wohnt er in der vierten Etage zur Untermiete und legt sich den Künstlernamen Henri Cartouse zu, da er endlich seiner Leidenschaft frönen kann.
Von seinem Balkon aus fällt Heinrich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Schaufenster auf, durch das die Näherin Hedwig Maria Groll zu sehen ist. Fortan kreisen seine Gedanken nur noch um ein Treffen mit ihr, während seine Vermieterin Else auf eine Zukunft mit ihm hofft. Bei Hedwig, die für die Kostümbildnerei an der Oper arbeitet, lässt auch Bariton Rudolf Rosenblatt nähen.

Betty Bauer ist Köchin aus Leidenschaft und führt in dem Roman
Henriette Sophie von Kerchenstein, von ihren Freunden nur Henni genannt, soll eines Tages das Schloß Kerchenstein erben. Die Achtundzwanzigjährige ist mit ihrem Kater Walter von Stolzing auf dem Weg dorthin, um den Geburtstag ihrer Großmutter zu feiern. Wie in jedem Jahr machen die männlichen Gäste nacheinander Henni ihre Aufwartung, da bekannt ist, dass die Großmutter auf der Suche nach einem Heiratskandidaten für ihre Enkelin und darüber hinaus an einer Verbindung zu einem adeligen Haus gelegen ist.
Lucy Skywalker ist siebzehn Jahre alt, jüdisch-italienischer Abstammung und besucht eine Highschool in New York. Was Ihr Äußeres anbelangt, hat sie Minderwertigkeitskomplexe, sie trägt ausschließlich Männerhosen, weshalb sie von vielen für lesbisch gehalten wird, und ist eine hervorragende Basketballspielerin. Von frühester Kindheit an hat sie mit Percy, in den sie verliebt ist, gemeinsam in einem Team gespielt. Doch seit in seinem Rucksack „Gras“ gefunden wurde und er die Schule wechseln musste, besucht jeder nur noch die Spiele des anderen. 
Johan und Cecilia Wilborg leben in dem kleinen Ort Sandefjord in Norwegen. Wie allen Bewohnern geht es auch ihnen finanziell sehr gut: Das großzügige Haus verfügt über eine Dreifachgarage, ein Schwimmbad und bietet einen Panoramablick auf das Meer. Als Cecilia mit ihrer Tochter Nicoline im Schwimmbad auf deren Schwester Hermine wartet, fällt ihr bereits ein dunkelbrauner Junge auf. Nach Beendigung des Schwimmkurses will sich Cecilia gerade mit den Kindern auf den Heimweg machen, als sie von der Kassiererin zurückgerufen wird. „Der Junge“ würde erst ein paar Wochen mit zum Schwimmkurs kommen und offensichtlich hole ihn heute niemand ab. Daher ihre Bitte, dass Cecilia so freundlich sein und den achtjährigen Tobias nach Hause bringen soll. Seine Adresse sei bekannt.
Polizeioberkommissar Jürgen Kleekamp wird mit einem Kollegen zu einem Bauernhof gerufen, um Mitarbeiter des Veterinäramtes zu unterstützen. Der Bauer ist ihm noch von einem früheren Einsatz in unangenehmer Erinnerung, weil er Tiere gequält hat. Dieses Mal soll es um Hunde gehen. Als der Bauer zum Angriff übergeht, kann Kleekamp ihn schnell dingfest machen. Neben den mittlerweile verendeten Hunden finden sie auf dem Hof zu ihrer Überraschung auch noch eine Frauenleiche.
Wolfgang Eder ist nicht nur für seinen Opa ein kleiner Mozart. Auch wenn er in der Kirche auf der Orgel spielt, ist er für alle im Ort „Der Begabte“. Doch Wolfgang weiß überhaupt nicht, warum er seit nunmehr einer Woche in einer Zelle sitzt. Er hat auch keine Erklärung dafür, warum sich sein Opa von ihm abgewandt hat und ihn seit der Verhandlung verleugnet. Wolfgang ist davon überzeugt, dass es sich um einen Justizirrtum handeln muss. Sein Anwalt sagt ihm, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, er Berufung einlegen wird und er rät ihm, mit der Psychologin zu reden, da das andernfalls bei den Geschworenen keinen guten Eindruck hinterlässt.
Der Ehemann von Gisela Hilden-Söderlapp schreibt einen Roman, den er seiner Frau vorstellt: Nachdem der ehemalige Zuhälter Justus Lenz, der mittlerweile Kampfsportexperte und Privatdetektiv ist, die Visagistin Lisa Haiter sowie Gregor Zöller, den Erfinder einer neuen Show, kennengelernt hat, können die drei Hermjo Benek-Söderbaum, den Geschäftsführer von Allround-TV, als Produzenten ihrer neuen „Speckweg-Show“ gewinnen. Das Konzept: Fünf Trainer treten mit unterschiedlichen Methoden zum Abnehmen gegeneinander an, wobei die Kandidaten Aufgaben zu lösen haben. Als Autoren gewinnen sie Axel Herbst und Diether Liebherr. Alle sind begeistert, als sie die Nachricht erhalten, dass der Sender zehn Folgen produzieren wird, so dass sie sofort mit dem Casting von Abnehmwilligen beginnen. Ungeachtet der Sorgen, die sich Lisa und Gregor wegen des plötzlichen Verschwindens von Justus machen, kreiert Axel den Song „Nudel im Wind“ für die Sendung.