
Der letzte Wunsch einer Großmutter
Die Journalistin Marisol Ferrara begibt sich von Miami nach Kuba, um den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Großmutter Elisa zu erfüllen. Sie soll deren Asche in das Land zurückbringen, das Elisa liebte und das die Familie Pérez vor fast sechzig Jahren verlassen musste. Elisa war die Tochter eines Zuckerbarons, der mit Präsident Batista sympathisierte. Die Familie gehörte zur wohlhabenden Oberschicht der Gesellschaft und führte ein privilegiertes Leben, das für Elisa und ihre drei Schwestern aus Einladungen zum Dinner und Besuchen auf Partys bestand.
Über die Ausbeutung der Bevölkerung und die politische Lage des Landes machte sich Elisa keine Gedanken – bis sie Pablo kennenlernte, einen jungen Rechtsanwalt, der sich der Revolution von Fidel Castro verschrieben hatte.
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In den letzten Kriegstagen im März 1945 lebt Nelli bei ihrer Pflegefamilie Jakob und Barbara Leithner, die sie mit Großmutter und Großvater anredet. Vor genau einhundertsechsundvierzig Tagen, das weiß sie genau, kam sie in ein kleines Dorf in Niederösterreich zu der Bauernfamilie Leithner. Nachdem ihre Eltern und zwei Brüder bei einem Bombenangriff ums Leben kamen, wurde Cornelia Deinhardt als die einzige Überlebende völlig verstört aufgefunden. Tagelang blieb sie stumm. Da ihre Großeltern behaupten, ihr Name sei Nelli, glaubt sie das manchmal, ein anderes Mal aber auch wieder nicht.


Der Renaissance-Experte Dr. Alexander Seltig trifft mit Peter Neumann, dem Bürgermeister von Berlin, und der Kulturstaatsministerin Dr. Ricarda Bauer letzte Absprachen für die Ausstellungseröffnung zur Ehrung des Künstlers Lucas Cranach und seines Venus-Gemäldes. Die drei kommen überein, dass die kunstgeschichtliche Doktorandin Nele Rosenbach eine kurze Rede halten soll, in der sie den interessierten Zuhörern das Bild erklären soll. Seltig verfolgt darüber hinaus den Plan, während der Ausstellung für einen neu zu gründenden Berlin-Art-Club zu werben, mit dem er beim Bürgermeister jedoch keine Zustimmung findet. Anstelle eines Reichen-Clubs für die Kunst, sind diesem die oftmals am Hungertuch nagenden Alleinerziehenden wichtiger.
Der Securitymann Jo Rheinhart, von allen nur Zombie genannt, will während seines Kontrollrundganges in der Entzugsklinik für Suchtkranke in Eppendorf beobachtet haben, wie ein Mann von einem anderen gewürgt wurde, und als er eingreifen wollte, wurde er selber niedergeschlagen. Da der Erkennungsdienst weder Kampfspuren, noch ein Opfer finden konnte, erhält die von ihrem Ehemann getrenntlebende Kommissarin Eddie Beelitz von Adrian, dem Leiter des Ermittlungsdienstes Bochum, den Auftrag, sich in der Klinik umzusehen. Der Haken an der Sache ist, dass Eddie den diensthabenden Securitymann von früher kennt und Adrian ihn für einen „bekifften Zeugen“ hält. 