Wer möchte nicht gerne gestreichelt werden? Doch in Zeiten sozialer Kälte, in der alles zur Ware wird und der damit einhergehenden Isolierung der Menschen, nehmen sich viele nicht mehr die Zeit für die kleinen Gesten ihrer Zuneigung. Da erscheint die Idee eines Streichelinstituts gar nicht mehr so absurd.
Nach dem Philosophiestudium geht es für den orientierungslosen Sebastian mit der eigenen Promotion nicht voran, stattdessen verfasst er Dissertationen für andere. Während eines Sommerurlaubs ersinnt er mit seiner Freundin Anna die Idee das Streicheln professionell zu betreiben, denn für Anna ist Sebastian ein sensationeller Streichler, der damit reich werden könnte. Die Idee zu einem Streichelinstitut entsteht. Die erste Regel: Nicht unterhalb der Gürtellinie und kein Sex.
Unter dem klangvollen Namen Severin Horvath will Sebastian einige Monate später das bahnbrechende Geschäftskonzept in der Mondscheingasse in Wien umsetzen.
Poetry Slammer Arno Wilhelm hat seinen ersten Gedichtband veröffentlicht. „Schlicht & Ergreifend“ hat der Autor sein schmales Paperbackbuch genannt und mit Slamtexten und Gedichten aus Beobachtungen des Alltags gefüllt. Die er in fünf Kapitel aufgeteilt und mit einem Vorwort versehen hat.
Nach einer Routineuntersuchung bei ihrem Gynäkologen erfährt Simone, dass sie mit dem tödlichen Virus Skar infiziert ist. Das Virus kann weder vom Körper abgewehrt werden, noch gibt es ein wirksames Medikament dagegen. Da das Virus beim Geschlechtsverkehr vom Mann auf die Frau übertragen wird, verdächtigt Simone ihren Freund Paul, mit dem sie seit einigen Jahren zusammenlebt, sie infiziert zu haben. Es kommt zu Spannungen in ihrer Beziehung, und ihre Liebe scheint zu zerbrechen. Als Simone von einem Virologen erfährt, dass Skar ausschließlich von nekrophil veranlagten Männern übertragen werden kann, trennt sie sich endgültig von Paul.
„Sport ist Mord“ sagt der Volksmund und in Bernd Franzingers neuem Kriminalroman „Zehnkampf“ wird dieses Motto für einige Sportler zur Realität.
Esther Rudloff wäre gerne Polizistin geworden, eine Kripobeamtin in Zivil mit einer respekteinflößenden Knarre. Doch bei der Sportprüfung versagt sie kläglich, und so macht sie eine Ausbildung zur Sozialversicherungsangestellten. Nach der Ausbildung arbeitet sie vierzehn Jahre bei einer Krankenkasse. Als sich die Gelegenheit bietet, kündigt sie ihren sicheren Job, um als Versicherungsdetektivin auf Probe für die dubiose Detektei Tozduman Securities in Wattenscheid zu arbeiten. Sie träumt davon, irgendwann einmal einen Mörder zu überführen.
Bereits vor zehn Jahren haben die drei Freundinnen Eva, Eliza und Sibylle während ihres Studiums festgelegt, welche Kriterien ein Mann erfüllen muss. Doch inzwischen haben sie sich damit abgefunden, dass sie Kompromisse eingehen müssen. Sibylle konnte sich bereits von zwei Ehemännern zu günstigen Konditionen scheiden lassen. So steht sie ihren Klienten nicht nur als Image- und Stilberaterin, sondern auch in Scheidungsangelegenheiten zur Seite. Während Sibylle in einem luxuriösen Penthouse wohnt, können sich Eva, mit dem Schreiben einer Kolumne, und Eliza, als freiberufliche Übersetzerin, gerade über Wasser halten.
Ein Geheimtipp unter den wohlhabenden Berlinern ist der kleine Ort Tannenwalde am Pfauensee in der Nähe von Wandlitz, der nur zwanzig Autominuten von der Berliner City entfernt ist. Wer genug Geld hat, kann hier ein Grundstück am See erwerben und lässt sich einen Prachtbau errichten. Die Fabrikantin Marlene Bernshausen hat eine Menge Geld und so zieht sie mit ihrem Mann Manuel und ihren zwei Kindern in dieses Kleinod.
Der 12-jährige Max Berg ist ein Nerd, der seine Zeit damit verbringt Nachrichten in norwegischen und englischsprachigen Zeitungen und im Internet zu lesen und interessante Artikel an einer Pinnwand in seinem Zimmer zu sammeln. Eines Tages erhält er eine seltsame, hellgrüne Karte. „Die wahre Wirklichkeit kommt bald. Die Kinderregierung.“ ist darauf zu lesen. Auch sein bester Freund Egil und andere Kinder in der Schule erhalten verschiedene dieser seltsamen Karten, die bei den Kindern zum Sammelobjekt werden.
Die 29-jährige Nelly Nitsche betreibt in Berlin ein Yogastudio für Frauen. Vor kurzem wurde sie von ihrem Freund verlassen und auch beruflich läuft es momentan nicht gut. Viele ihrer Kundinnen haben gekündigt und zu einem Fitnessclub in ihrer Nachbarschaft gewechselt, der inzwischen auch Yoga anbietet. Bei einer peinlichen Situation in einem Supermarkt lernt Nelly ihren Traummann Ben kennen, der ihr aus der Klemme hilft. Die beiden verabreden sich und verbringen zusammen einen wundervollen Abend, an dem sie sich verlieben und zum Abschluss leidenschaftlich küssen. Doch am nächsten Tag erscheint Ben nicht zu der Verabredung mit Nelly.
„Eine Liebesgeschichte“ ist der Untertitel zu Max Urlachers Roman „Rückenwind“, in dem es um die Freundschaft zwischen Anton und Tobias geht, die seit ihren Kindertagen im Sommer 1978 unzertrennlich sind. Obwohl die beiden Freunde sehr unterschiedliche Charaktere sind, helfen sie sich über alle Härten des Lebens hinweg.