Der Leiter der neu gegründeten Neunten Berliner Mordkommission für außergewöhnliche Fälle, Jerusalem Schmitt, kurz Jay genannt, wird von seinem Stellvertreter Marcel telefonisch über einen Mord informiert. Beide fahren daraufhin zur Seniorenresidenz Gregorhof, in der eine Bewohnerin erstickt aufgefunden wurde. Lediglich die im Zimmer hinterlassenen Zeilen alter Volkslieder deuten darauf hin, dass ein Mörder den Ermittlern eine Botschaft hinterlassen wollte. Obwohl Jay und seine Kollegen fieberhaft an der Entschlüsselung der Liederverse arbeiten, die ihnen immer neue Rätsel aufgeben, und natürlich auch sämtliche Hausbewohner befragen, kann sich Jay nur schwer auf den Fall konzentrieren.
Jay lässt ein alter Fall nicht zur Ruhe kommen, in den sein Vater als ehemaliger Streifenpolizist vor zwanzig Jahren verwickelt war: Offensichtlich erlag er einem Irrtum und musste Fehler eingestehen, die ihm peinlich waren. Um die Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, deckte er einen Kollegen, den er unter Alkoholeinfluss am Steuer aufgegriffen hat.
Detective Sergeant Kate Linville vom Scotland Yard muss sich um das Haus ihres verstorbenen Vaters im nordenglischen Scalby kümmern und mietet deshalb ein Zimmer bei dem Ehepaar Deborah und Jason Goldsby. Als Deborah mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Amelie zum Einkaufen fährt und nur eine knappe halbe Stunde im Supermarkt verbringt, ist Amelie bei ihrer Rückkehr spurlos verschwunden. Deborah und Jason bitten Kate, mit ihnen zur Polizei zu gehen. Dort trifft Kate auf Detective Chief Inspector Caleb Hale, den sie von einem früheren Fall kennt.
Für Ross Tobin, Chef der Nachrichtenredaktion iWitness News, zählt nur eines: Möglichst detaillierte Bilder eines Tatortes und möglicher Opfer zu präsentieren, bevor die Konkurrenz sie ausstrahlt. Als eine junge Frau in einem Großraumbüro niedergestochen wird, ist seine Mitarbeiterin, Fernsehreporterin Eve Singer, zur Stelle und kämpft mit aufkommender Übelkeit angesichts der schockierenden Menge Blutes. Natürlich ist Guy Smith von News 24/7 ebenfalls schon am Tatort. Wenig später findet ein Kinobesucher einen erstochenen Mann im Kinosaal, und Eve bekommt von ihm Informationen aus erster Hand. Ihre Reportage macht sie für den Mörder interessant. Er verfolgt sie eines Abends und noch bevor er sie überfallen kann, überrascht ihn ihre Reaktion, die ihr das Leben rettet. Der Vorfall gibt den Ausschlag für ein perfides Spiel.
Der deutsch-türkische Polizist Can Arat, der beim Kriminalkommissariat für Todesermittlungen in Köln arbeitet, wird von seiner Vorgesetzten Kriminalhauptkommissarin Simone Kerkmann zu einem Doppelmord an zwei bulgarischen Roma gerufen, die in einer ungewöhnlichen Stellung fixiert in der Nähe eines Wertstoffhofs gefunden wurden. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei den beiden Toten um Stricher handelt. Allerdings erweisen sich die weiteren Ermittlungen als äußerst schwierig, denn die Pässe der beiden, die vermutlich aus Plodiv in Bulgarien stammen, sind gefälscht. Bei der Stricherhilfe, einem gemeinnützigen Verein, sind die beiden jungen Männer nicht bekannt, und während ihrer weiteren Nachforschungen im Roma-Milieu stoßen Can und Simone auf eine Mauer des Schweigens.
Während einer Taufe stürmt ein Mann auf die promovierte Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth zu und berichtet von einer aufgefundenen Leiche. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um den bereits vorbestraften Franz Auerbach, dem ein Stich mitten ins Herz das Leben kostete. Dr. Elke Falk und ihr Obduktionsgehilfe Stefan Moosbichler, auch Spike genannt, können keine vom Mörder hinterlassenen DNA-Spuren sicherstellen. Dafür finden Hauptkommissar Joe Lederer von der Mordkommission München und seine frühere, von ihm geschiedene Frau Sofie in der Wohnung des Opfers Heiligenfiguren sowie drei Glasgefäße mit je einem Totenkopf samt einer Inschrift. Zufällig kennt Sofie die darauf genannte Person R. König, da sie mit ihrer gläubigen Tante Vroni schon bei dem Trödler war. Mit seinem Kollegen Mick Lorenz fährt Joe zu ihm und hofft auf weitere Hinweise.
Das Buch „Padermorde“, das von Maren Graf herausgegeben wurde, ist eine Anthologie weihnachtlicher Kurzkrimis um die Pader, dem in Paderborn entspringenden Fluss. Der Leser wird Zeuge eines weihnachtlichen Gansessens, wobei die Vorstellungen einer Frau und ihrer Schwiegertochter über den Verlauf in eine völlig andere Richtung gehen. Drei Ordensschwestern stellen sich bei einem Gläschen Likör den Ablauf eines Mordes vor, eine Gruppe von Freunden macht sich Gedanken über eine Reise nach Manhattan, als plötzlich der Notarzt gerufen werden muss, und im Jahr 1781 geht ein Bäckergeselle über Leichen.
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür, und so haben zwei Paare beschlossen, für vier Tage in das abgelegene Elternhaus von Viviane im Frankenwald zu ziehen. Sie will die Feiertage ein letztes Mal dort mit ihrer Freundin Hella, deren Ehemann Christian und seinem Bruder Torsten, ihrem neuen Freund, verbringen, bevor sie das Haus ihrer verstorbenen Eltern verkauft. Doch die erwartete Harmonie und Besinnlichkeit stellt sich nicht ein. Stattdessen wachsen die Spannungen. Christian will sich nach zehnjähriger Ehe von Hella trennen, die zu einer Perfektionistin geworden ist. Sein Bruder Torsten gilt als Frauenheld und genießt zwar den Sex mit Viviane, missbraucht sie allerdings für seine Pläne und willigt deshalb auch in eine Ehe mit ihr ein. Für ihn hat die Übernahme des väterlichen Busunternehmens oberste Priorität. Seinem Bruder erzählt er von der Bedingung, die an das Erbe geknüpft ist, was den Konflikt weiter verschärft.
Nik Pohl war ein engagierter Polizist, er wurde befördert und erhielt zweimal eine Belobigung. Sein Vorgesetzter prognostizierte ihm eine große Karriere als Ermittler. Doch der unaufgeklärte Fall von Rachel Preuss, einer verschwundenen Frau, verändert seinen Charakter. Er wird zu einem aufbrausenden und unbeherrschten Mann, dessen Leben aus der Bahn geraten ist. Er beleidigt Kollegen, widerspricht Vorgesetzten, verstößt gegen Vorschriften und verprügelt einen Staatsanwalt in dessen Büro. Er wird zum Albtraum seines Vorgesetzten, der ihn lieber heute als morgen aus dem Polizeidienst entlassen würde.
Kaiserin Anna von Österreich-Tirol hat im Jahr 1617 den Bau der Kapuzinergruft in Wien, Grabstätte von 138 Habsburgern, testamentarisch angeordnet. An diesen Ort eilt die Journalistin Sarah Pauli vom „Wiener Boten“ in dem Kriminalroman von Beate Maxian, nachdem sie in ihrem Büro die Nachricht der Landespolizeidirektion gelesen hat. Es heißt, dass sich eine Kassiererin in der Gewalt eines oder mehrerer Geiselnehmer befindet, Anwohner und Hotelgäste evakuiert wurden und die Innenstadt weiträumig gemieden werden sollte. Mit ihrem Kollegen Simon beobachtet Sarah, wie das Sondereinsatzkommando Cobra die Gruft stürmt und schnell sickert durch, dass drei Menschen den „Tod in der Kaisergruft“ gefunden haben. Sarah kann die frei gelassene Kassiererin Maja Petrovic für ein Gespräch gewinnen, die mitansehen musste, wie der Täter zwei Menschen und im Anschluss sich selbst erschossen hat. Da Sarah ihr eine Praktikumsstelle in Aussicht gestellt hat, darf sie die Informationen für eine exklusive Story verwenden, was ihr Bewunderung bei den Kollegen einbringt.