Meg Stiles ist in Du bist mein Stern von Paige Toon die neue PA, Persönliche Assistentin, des berühmten Rockstars Johnny Jefferson. Mit ihren gerade einmal 24 Jahren macht sie sich auf nach Los Angeles und hat damit einen Job ergattert, um den sie viele beneiden. Alle fahren total auf Johnny ab, doch sie ist davon völlig unbeeindruckt und weiß kaum etwas über ihn. Das erste Zusammentreffen mit ihrem neuen Chef ändert aber alles: Sie ist sofort hin und weg, bekommt weiche Knie, hat Schmetterlinge im Bauch und wird in seiner Nähe nervös. Er sieht aber auch zu gut aus! Sie gerät ins Schwärmen und genießt jede gemeinsame Unternehmung. Obwohl sie sein Vertrauen gewinnt und er sie als Angestellte rücksichtsvoll behandelt, verletzt er sie doch sehr. Denn immer wieder muss sie mit ansehen, wie er Mädchen abschleppt und fast vor ihren Augen Sex mit ihnen hat.

Er ist aber nicht nur auf immer neue Liebesabenteuer aus, sondern spricht zunehmend dem Alkohol zu. Während einer Europa-Tournee konsumiert er nicht nur Unmengen an Whisky, sondern auch Kokain. Er äußert sich Meg gegenüber, dass er diese verdammte Branche hasst und bittet sie, ihm zu helfen. Da er nicht in eine Klinik möchte, verständigen sie sich auf einen kalten Entzug und fliehen gemeinsam in eine abgelegene Gegend. Weiterlesen »

Annette Vowinckel schreibt in ihrem Prolog zu Flugzeugentführungen, dass aus diesem Thema eine Geschichte der Kulturen geworden ist. Im Vordergrund einer Flugzeugentführung stehen häufig politische Forderungen, in denen die Entführer die Weltöffentlichkeit auf die politische Lage aufmerksam machen wollen. In einigen Fällen haben die Entführungen einen militärischen oder kriminellen Hintergrund. Die erste Flugzeugentführung hat 1931 stattgefunden, doch bis 1958 hat man nur wenige verzeichnen können. Ab 1959 hat es eine Welle von Entführungen, besonders vor dem Hintergrund der kubanischen Revolution, gegeben. Den Höhepunkt kann man in den 70er Jahren suchen und erst ab diesem Zeitpunkt gab es Geiselnahmen Krimineller mit Lösegelderpressung. Ab den 80er Jahren ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen, der Grund hierfür sind die in den 70er Jahren eingeführten Kontrollen durch Detektoren.

An fünf Entführungsfällen führt die Autorin die Gründe dafür exemplarisch auf. Unterschiedlichste Ängste werden analysiert: Die Angst entführt zu werden, Opfer eines Anschlags zu werden und die ganz gewöhnliche Flugangst vor einem Absturz. Letztere entbehrt jedoch einer rationalen Grundlage, da seit den 70er Jahren das Fliegen die sicherste Fortbewegungsart geworden ist. Es wird der Frage nachgegangen, welches Persönlichkeitsprofil einen Entführer auszeichnet. Und die Autorin setzt sich mit der Frage von Sicherheitsexperten auseinander, ob nicht der Terrorismus politisch wirkungslos wird und aus der Welt verschwindet, wenn jegliche Berichterstattung unterbleibt. Weiterlesen »

Ein Präparat gegen die sexuelle männliche Dysfunktion wurde unter dem Namen Viagra bekannt. In seinem Roman Die Liebesformel erzählt Anthony Strong von einem Forschungsprojekt mit einem Medikament zur möglichen Behandlung der weiblichen sexuellen Dysfunktion, welches das nächste Wundermittel der großen Pharmakonzerne sein könnte.

Annie ist Literaturstudentin an der Universität Oxford und hat eine Beziehung mit ihrem Promotionsbetreuer. Sie hat ein Problem, denn durch ihre mangelnde Begeisterung für Sex macht sie Simon unglücklich. Über das Internet erfährt sie von einer medizinischen Forschung an der Universität, bei der ein Medikament gegen weibliche Funktionsstörungen erprobt wird. Für diese Studie werden weibliche Freiwillige gesucht. Aber Annie hat Bedenken, denn sie möchte zwar orgasmisch werden, aber nicht Simons gedopte Sexpuppe. Doch auf Drängen von Simon bewirbt sie sich als Probandin für das Projekt.

Der Neurobiologe Dr. Steven Fisher hat das synthetische Enzym KXC79 bereits an siebenundzwanzig Frauen getestet und die Ergebnisse sind vielversprechend. Bis Annie zu ihrer ersten Session ins Labor kommt, denn das Medikament zeigt bei ihr keine Wirkung und die Probandin schläft während der sexuellen Stimulation ein. Es stellt sich heraus, dass Annie anscheinend auf den nicht unattraktiven Steven Fisher reagiert. Bei einem weiteren Labortest verzeichnen die Messgeräte einen Orgasmus bei Annie, doch sie behauptet, nichts bemerkt zu haben. Nicht nur das Rätsel ihrer anomalen Resultate, für die es keinen biochemische Grund gibt, sind für Steven Fisher ein Problem, das er lösen muss… Weiterlesen »

Schneller Sprachen lernen von Jens Seiler und Sandra La Cognata ist, wie der Untertitel besagt, ein Universalschlüssel zu fast allen Sprachen. Das im Pocketformat herausgegebene Büchlein gibt in übersichtlicher Form nützliche Tipps zum Sprachenerwerb einer Fremdsprache. Eingangs wird die Frage gestellt, warum wir überhaupt eine andere Sprache erlernen wollen. Ausgehend vom Erwerb der Muttersprache wird aufgezeigt, wie unser Gehirn die einzelnen Schritte verarbeitet und wie wir am besten beide Gehirnhälften zum Lernen nutzen. Auf dieser Erkenntnis aufbauend haben Seiler und La Cognata dann ihren „Schlüssel“ erarbeitet. Sie gehen ein auf unterschiedliche Wörterbücher und Tonträger, wobei immer am Ende eines Kapitels eine kurze stichwortartige Zusammenfassung ergänzend gegeben wird. Sie gehen der Frage nach, ob wir weiterhin auf das altbewährte Vokabelheft zurückgreifen sollen, ob Karteikarten sinnvoll sind und wie wir einen Zeitplan entwickeln können. Den oft gehörten Spruch, man habe keine Zeit, lassen sie nicht gelten und empfehlen, Zeitfallen zu nutzen.

Das Paar hat nach eigenen Angaben die selbst entwickelte Methode während eines Urlaubs getestet und hat damit die besten Erfolge erzielt. Die weitergereichten Tipps sind logisch und dürften für jeden durchführbar sein. Weiterlesen »

Katrin Unterreiner lässt mit ihrem Buch Die Habsburger die österreichische Monarchie wieder aufleben. Sie beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts bei Maria Theresia und ihren Ansichten zur Kindererziehung. Es folgt die Beschreibung der Erzherzogin Sophie und das Verhältnis zu ihrer späteren Schwiegertochter, Kaiserin Elisabeth, kurz Sissi genannt. Ebenso geht die Autorin auf das Verhältnis des Kaiserpaares untereinander ein und welche Tischsitten bei Hofe geherrscht haben. Die Sparsamkeit des Kaisers Franz Josef wird genauso ausführlich behandelt wie seine Rolle als Vater und späterer Großvater. Doch auch darüber, ob er unter der häufigen Trennung von seiner Frau gelitten hat, sowie über seine Verhältnisse zu anderen Frauen, erfährt der Leser mehr.

Ein Großteil wird selbstverständlich der heute bekanntesten Person, Kaiserin Elisabeth gewidmet: Wie ihre Kindheit in Bayern verlief, ob es Gründe für die Reise nach Madeira gab, eine Flucht nach Bayern oder eine Romanze mit dem Grafen Andrássy, wie in den Sissi-Filmen behauptet wird. Auf die Essensgewohnheiten von Elisabeth wird eingegangen und auch darauf, wie sehr ihr an Körperpflege gelegen war, die ein Großteil ihrer Zeit beanspruchte, was auch für ihre sportlichen Übungen galt. Weiterlesen »

In dem Buch Vampire von Hagen Schaub geht es zunächst einmal um die Definition, was ein Vampir überhaupt ist. Die als lebende Leichname verstandenen Vampire haben ihren Ursprung in Südosteuropa. Anhand von Fallschilderungen geht der Autor der Frage nach Ursprung dieses Aberglaubens nach. Die Menschen hatten im Mittelalter u. a. Angst vor Seuchen, Hungersnöten und Kriegen. Die wenig oder gar nicht gebildeten Leute, zumeist Analphabeten, haben natürlich einen Grund für diese unerklärlichen Ereignisse gesucht. Oftmals trat auch ein vermehrtes Sterben ohne erkennbaren Grund innerhalb einer Gemeinschaft auf, das sie der Existenz von Geistern, Dämonen und Göttern zuschrieben. Wenn nicht ein Vampir, ein Untoter, der Kern allen Übels war, dann mussten Hexen als Übeltäter herhalten, die von den kirchlichen Würdenträgern verfolgt wurden.

Mittels Berichten aus dem 17. Jahrhundert dokumentiert Schaub auch die wissenschaftliche Vorgehensweise dieser Zeit. Es hat selbst Dissertationen zu diesem Thema gegeben, die der Vampirhysterie nur noch weiteren Vorschub leistete.

Es ist auffallend, dass mit dem Verschwinden der letzten großen Pestepidemie auch die Berichte über die Vampire verschwunden sind. Weiterlesen »

Nach Yoga und Ayurveda wird nun auch Tantra hierzulande immer beliebter und findet zunehmend mehr Anhänger. Doch müssen auch im Tantra die klassischen indischen Lehren an westliche Verhältnisse angepasst werden. Einen idealen Einstieg dafür bietet Tantra Massage – Die hohe Kunst der erotischen Berührung von Kalashatra Govinda. Der in altindischen Yogaphilosophie ausgebildete Autor hat bereits verschiedene Publikationen über Chakren und Tantra veröffentlicht.

Die Tantra-Massage, in der die sinnliche Berührung im Mittelpunkt steht, kann nicht nur ein Weg zu tiefer Hingabe und gesteigerter sexueller Energie sein, sondern auch die Beziehung zwischen Mann und Frau vertiefen. Was Sie über die Tantra-Massage wissen sollten und welchen spirituellen Hintergrund sie hat, sind in Kalashatra Govindas Buch ebenso Thema, wie Grundinformationen über die sieben Energiezentren (Chakren) und deren Harmonisierung.

Eine gute Vorbereitung ist ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Massage. Von der richtigen Unterlage über Kissen, Farben, Blumen und Licht, bis hin zu verführerischen Düften und Musik für die Seele, gibt der Ratgeber wertvolle Tipps für eine innere Einstimmung. Weiterlesen »

Was benötigt der Liebhaber spanischer Weine, um eben den richtigen finden und genießen zu können? Richtig! Einen zuverlässigen, unparteiischen und um größtmögliche Objektivität bemühten Weinführer. Genau das hält er mit Guía Peñín 2011 von José Peñin in den Händen. José Peñin blickt auf eine 30-jährige Berufserfahrung zurück und hat sich als Weinschriftsteller und –journalist der spanischen Sprache einen Namen gemacht.

Spaniens Weinführer 2011 bietet zunächst einen Überblick zur Handhabung und die Art der Verkostung, wobei über 9400 Weine einer Prüfung unterzogen wurden. Die zu vergebenden Punkte, nach denen die Weine eingestuft werden, berücksichtigen die objektiven und subjektiven Eindrücke. Es folgen in alphabetischer Reihenfolge die wichtigsten weißen und roten Rebsorten Spaniens und in sehr ausführlicher Form wird auf die recht unterschiedlichen Böden und die damit einhergehenden geschmacklichen Unterschiede eingegangen. Um dem Weinliebhaber auch einen visuellen Eindruck von der Herkunft des Weines zu vermitteln, sind die einzelnen, sehr verschiedenen Klimazonen nicht nur erklärt, sondern auch bebildert. Weiterlesen »

Thomas Alexander Staisch listet in Heinrich Pommerenke, Frauenmörder die Stationen im Leben des wegen vierfachen Mordes, vielfacher versuchter Morde, sowie Vergewaltigungen verurteilten Heinrich Pommerenke auf. Schon als Kind soll dieser Liebe und Anerkennung vermisst haben und seine Mutter hätte von ihm immer nur als missglückte Abtreibung gesprochen. Nach seiner Festnahme und Inhaftierung soll der Häftling mit Nervendämpfungsmitteln in der Psychiatrie behandelt worden sein, in die er zeitweise verlegt wurde. Man will ihm heimlich Schlafmittel verabreicht haben und hat ihn in Einzel- und Dunkelhaft gesperrt. In einem dunklen Kellerverlies soll man Pommerenke drei Jahre gehalten haben und als verschärfte Strafmaßnahme musste er Bettentzug und Kostschmälerung erdulden. Dem chronischen Bettnässer hat man von Anfang an Triebhemmer verabreicht; eine Kastration soll er abgelehnt haben. Sein einziger Freund war ein Pfarrer, der auch wiederholte Klagen auf die im Grundgesetz verankerte unantastbare Würde des Menschen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht hat. Der Häftling hat insgesamt 49 Jahre bis zu seinem Tod am 27.12.2008 in der Haft verbracht. Nach 34 Jahren durfte er erstmals einen Tag außerhalb der Haftanstalt verbringen. Als er endlich 72-jährig verstirbt, spricht man von einem Tod, der schon seit Jahrzehnten andauerte: Ein Tod auf Raten, lebendig begraben. Die seitenlangen Gutachten werden der Öffentlichkeit jedoch erst 60 Jahre nach seinem Tod, also im Jahre 2068, zugänglich gemacht. Weiterlesen »

Joachim Zelter führt in Die Welt in Weiß in acht Kapiteln, die in sich abgeschlossen sind, Erlebnisse und Erfahrungen rund um die Themen Krankheit und Tod auf. Teils berichtet er von neuen medizinischen Errungenschaften, ein anderes Mal spielt die Handlung in vergangenen Zeiten und abgelegenen Dörfern, wo schnelle medizinische Hilfe nicht zu erwarten war. In einem Kapitel wartet er mit einer für den Leser überraschenden Wendung auf. In einem anderen geht es um eine fast schon philosophische Betrachtungsweise eines zur Operation vorbereitenden Patienten.

Joachim Zelter klagt in Die Welt in Weiß, ohne es direkt zu erwähnen, die Anonymität in den Krankenhäusern an. Alles ist zur allgegenwärtigen Routine geworden. Der Autor nimmt die Sprache der Ärzte mit ihren Patienten „aufs Korn“ und verdeutlicht, dass wir die verschiedensten und widersprüchlichsten Meinungen erhalten, je mehr Ärzte konsultiert werden. Joachim Zelter kreiert eigene Wortschöpfungen: So wird aus einem Gutachten ein Schlechtachten oder es gibt Kindernachtstätten an Stelle von Kindertagesstätten. Die Ärzte können bei ihm in die Zukunft blicken, wenn sie einen Tod eines Patienten innerhalb des nächsten Jahres voraussehen. Weiterlesen »