In dem Thriller Der Regler von Max Landorff lässt sich Gabriel Tretjak für Dienste bezahlen, die seine Auftraggeber selbst nicht ausführen wollen. So wird er von Melanie Schwarz beauftragt, ihren Mann zu erpressen. Sie verlangt die Scheidung plus genügend Geld, um ein angenehmes Leben führen zu können. Er ist gewohnt, in seinem Leben alles unter Kontrolle zu haben, wobei er stets von seiner Ratio geleitet vorgeht.

Doch dann passieren merkwürdige Dinge: Der Kommissar August Maler sagt ihm, dass der Hirnforscher Prof. Kerkhoff durch einen Messerstich in die Leber getötet wurde und ihm beide Augen mit einer Eiskugelzange entfernt worden sind. Der letzte Anruf des Toten hätte ihm, Gabriel Tretjak, gegolten. Eine alte Frau, die Gabriel als kleinen Jungen kannte, findet in einem Hotelzimmer Prof. Kufner, der auf dieselbe Art ermordet wurde. Gabriel bekommt einen Anruf von der Tochter seiner Putzfrau, die er angeblich auf seine Kosten in ihr Heimatland Argentinien geschickt haben soll. Wenige Tage darauf findet sie ihre Mutter in der Wohnung von Gabriel tot auf, der daraufhin verhaftet wird.

Dimitri Steiner, ein alter Bekannter von Gabriel, gibt dem Kommissar Maler den Tipp, einen gewissen Dr. Martin Krabbe aufzusuchen, der eine spezielle Methode zur Tötung durch einen Messerstich in die Leber entwickelt hat. Weiterlesen »

Das Reiselesebuch Lemberg von Brigitte Schulze führt uns durch die in der heutigen Ukraine liegende Stadt Lemberg. Die Altstadt wurde 1998 zum Weltkulturerbe UNESCO ernannt und zählt knapp 800.000 Einwohner. Die Autorin gibt uns einen Überblick über die aus verschiedenen Epochen stammenden Bauten und vergisst natürlich auch nicht den geschichtlichen Rückblick. Sie führt uns durch die Kaffeehäuser und Restaurants und wir erfahren in dem Zusammenhang, wie könnte es auch anders sein?, dass das erste Bier von Mönchen gebraut wurde. Während einer Kneipentour entwickeln sich schnell Gespräche über die Unabhängigkeit der Ukraine, die seit 1991 besteht und über das Judentum, dem die Autorin später noch ein eigenes Kapitel widmet. Sie geht auf die verschiedenen Glaubensrichtungen ein und listet die Kirchen Lembergs auf. Natürlich darf auch das Brauchtum nicht fehlen, wozu in erster Linie das Weihnachtsfest zählt. Und ebenso lässt Brigitte Schulze auch die kulturelle Szene nicht aus.

Wer hätte vermutet, dass im Mittelalter auf einer Seite keine Stadtmauer errichtet werden musste, weil ein natürlicher Sumpf die Begrenzung gebildet hat? Der Fluss, der damals von einem großflächigen Sumpfgebiet umgeben war, ist heute allerdings unterirdisch unter der Stadt angelegt. Im Zusammenhang mit den Gebäuden rund um den Marktplatz bemängelt die Autorin den häufig missachteten Denkmalschutz. Weiterlesen »

In dem Kriminalroman Auf der Strecke von Claus-Ulrich Bielefeld und Petra Hartlieb steigt Xaver Pucher in Wien in den Zug, der ihn nach Berlin bringen soll. Er träumt vom großen Geld als berühmter Schriftsteller. Doch dazu kommt es nicht: Ein Zugführer findet ihn mit einer Drahtschlinge erwürgt vor.

Die Ermittlungen in dem Mordfall laufen nun koordiniert aus zwei Richtungen, aus Wien und Berlin. Erste Hinweise zielen auf einen islamistischen Hintergrund, weil Xaver Pucher bereits vor einigen Monaten Drohungen aus dieser Richtung wegen seines letzten Buches erhalten hat. Fatik Özül gibt allerdings zu Protokoll, dass seine Glaubensbrüder in dieser Sache nichts mehr unternehmen werden. Wie viele andere zählt auch Philip-Peter zum Kreis der Verdächtigen, weil er der letzte Anrufer auf dem Handy des Toten war. Chefinspektorin Anna Habel von der Mordkommission Wien sucht den Nachbarn des Ermordeten, Dr. Matthias Prokop auf und erhofft sich von ihm neue Hinweise, mit denen er allerdings nicht dienen kann. So macht sie sich auf die weitere Suche und kann Mohammed Namur ausfindig machen. Er ist der Bruder von Leyla, einer arabischen Freundin von Xaver Pucher. Da dieser sich aber nicht gesprächsbereit zeigt, lässt sie ihm eine Vorladung zukommen, der er jedoch nicht nachkommt. Leyla selbst ist nach einem missglückten Selbstmordversuch zunächst nicht vernehmungsfähig, obwohl man sich gerade von ihr entscheidende Hinweise erhofft hat. Weiterlesen »

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob dein Bett auch bequem genug ist? Oder ob du dir nicht mal ein Neues anschaffen solltest? Der Bär schon! Und genau davon handelt das Bilderbuch Das beste Bärenbett von Brigitte Weninger, das mit sehr schönen Illustrationen von Barbara Connell ausgestattet wurde.

Der Bär hat Besuch von Hilda Hase, der es beim Bären eigentlich ja ganz gut gefällt. Doch dann fällt ihr sein Bett auf und sie ist der Meinung, dass der Bär ein ganz schreckliches Bett hat und darauf nicht gut schlafen kann. Er weiß dazu jedoch kaum etwas zu sagen und verspricht der Häsin, sich gleich morgen ein neues Bett zu suchen. In dieser Nacht fällt ihm das erste Mal auf, dass er wirklich nicht so gut schläft. Wie versprochen macht er sich am nächsten Morgen auf den Weg und schaut sich die Betten der anderen Tiere an. Sein erster Stopp ist bei Wenzel Wildschwein, bei dem er auch gleich einmal Probe liegt. Begeistert ist er allerdings nicht. Als er weiter geht, begrüßt ihn Frieda der Frosch ganz freundlich und zeigt ihm ihren neuen Schlafplatz. Auch hier liegt er einmal Probe. Weiterlesen »

Andreas Schmidt, Autor von inzwischen sechs Wuppertal-Krimis, schickt in seinem neuen Roman Tödlicher Schnappschuss den Wuppertaler Leiter des KK11 Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht ins Weserbegland zur Kur nach Bad Pyrmont.

Doch Ulbricht verspürt nicht den geringsten Drang zu einer vierwöchigen Kur unter strenger medizinischer Aufsicht, er fühlt sich den Quacksalbern ausgeliefert und entzieht sich den Ärzten, wo er nur kann. Schon am frühen Morgen schleicht er sich aus der Klinik um einen Becher Kaffee und belegte Brötchen in einer Burgruine, die über dem kleinen Ort Polle thront, zu genießen. Als er hinunter ins Tal blickt, entdeckt er einen Mann, der leblos mit weit geöffneten Augen unterhalb der Mauer im Buschwerk liegt.

Bei dem Toten handelt es sich um den 37-jährigen Fotografen Christian Vorberg, der als Paparazzo des Weserberglands bekannt war. Er wurde gegen Mitternacht erschossen und ist dann über die Mauer gestürzt. Da Hauptkommissar Ulbricht die Leiche gefunden hat, mischt er sich auch gleich in den Mordfall ein und gerät dabei mit Kommissarin Maja Klausen aneinander, denn sie besteht darauf, dass er sich aus den Ermittlungen heraushält. Weiterlesen »

In Jim Nisbets Thriller Tödliche Injektion ist der junge Bobby Mencken angeklagt, eine fünffache Mutter durch Schüsse ins Gesicht getötet zu haben. Obwohl es für den Mord keine Zeugen gibt, soll er, ein Schwarzer und ehemaliger Junkie, durch die Giftspritze hingerichtet werden. Alles ist vorbereitet, der Pfarrer hat seine Gebete gesprochen und der Gefängnisdoktor Johanson ist bereit. Sie warten schon seit 25 Minuten auf den Verurteilten. Stattdessen werden sie mit der Nachricht konfrontiert, dass Bobby einen Wärter umgebracht hat, der ihn aus seiner Zelle führen sollte. Und das, obwohl ihm schon reichlich Valium verabreicht wurde. Nun wird er von Wärtern schwer verletzt in die Todeszelle geschleppt. Nachdem er notdürftig medizinisch versorgt wurde, verabreicht ihm Johanson nicht nur das vorgesehene Lidocain, sondern zusätzlich auch noch Morphium, das ihn mehr betäuben soll und dadurch weniger Leid bringt. Bobby fasst zu Johanson Vertrauen und spricht über die Ironie der menschlichen Bemühungen in seinem Fall. Er sieht in dem Arzt den einzigen wirklichen Menschen im Raum. Seit seiner Geburt hätte er gegen die Welt gekämpft, die ihn von Anfang an verurteilt hat und seine letzten geflüsterten Worte sind, dass er seine Unschuld beteuert. Weiterlesen »

Thomas Maiwald hat in dem Büchlein Liebe ist Gewühle seine Erfahrungen aus dem Schulalltag in Form kleiner Anekdoten zum Besten gegeben. So war es für manche/n Schüler/in schon schwierig, sich seinen Namen zu merken und er wurde kurzerhand Herr Urwald oder Herr Bergwald gerufen. Jedem scheint auch nicht klar zu sein, dass Lehrer sein auch ein Beruf ist und so wurde er gefragt, ob er auch eine Arbeit hat. Aus Versehen oder teilweise aus Unwissenheit konnte da schon mal aus einem Rektor ein Bestimmer werden, ein Herz konnte pupen, aus Aschenputtel wurde Aschenpudel, Leibeskräfte wurden zu Leideskräften, es gab Altersheimer anstatt Alzheimer oder die Monatsblutung wurde zu einer Durchblutung. Missverständnisse gab es auch bei der Aussage, dass man vor einer OP eingeschläfert wird oder dass unter einem Brunch die Massage einer Schülerin verstanden werden kann. Ein/e Schüler/in hat die Zugspitze in Hannover vermutet und ein/e andere/r hat Bayern nicht mehr zu Deutschland gezählt. Für Thomas Maiwald war es auch eine neue Erfahrung, dass nicht nur Mädchen und Frauen gemeinsam auf die Toilette gehen, sondern auch die Jungen der ersten Klasse, um sich gemeinsam anzufeuern. Weiterlesen »

In Elias Khourys Roman Yalo wird die Titelfigur im Gefängnis von Beirut einem Verhör unterzogen. Der Ermittler erwartet von ihm, dass er sich seiner Vergehen für schuldig bekennt. Schîrîn Raad hätte ihn wegen Vergewaltigung angezeigt. Aber das sind doch alles gemeine Unterstellungen! Sie hat doch nach seinen Umarmungen geschmachtet! Er hat sie doch geliebt, sich in ihre Zartheit verliebt. Die Liebe zu ihr schnitt ihm die Luft ab, er wollte sie heiraten! Und die Sterne konnte er nur bei ihr sehen! Warum glaubt man ihm nicht und quält ihn dafür? Er wird geschlagen, getreten, aufs Übelste gefoltert. Dann soll er alles aufschreiben, seine ganze Lebensgeschichte und bloß bei der Wahrheit bleiben!

Also schreibt er: Mit 11 Jahren wurde ein Mädchen neben ihm von einer Bombe zerfetzt, was ihm einen Schock versetzte. Mit 14 hat er schon in der Kaserne gelernt, nicht zu sprechen, weil der Krieg seine Worte hinter Worten verbirgt. Dann hat er mit Toni einen Tresor geknackt und wollte in Frankreich ein neues Leben beginnen. Doch Toni hat ihn hintergangen, so dass Yalo mittellos in einem fremden Land zurückblieb. Von Alexi hat er die Lust zum Morden gelernt und seine Feigheit abgelegt.

Als Bettler wurde er von dem Rechtsanwalt Michel Sallûm aufgegriffen, der ihn mit zurück in den Libanon nahm. Dort begann Yalo eine Affäre mit dessen Ehefrau Madame Randa, mit der er seinen Körper neu entdeckte. Weiterlesen »

Ingolf Ludmann-Schneider beginnt in seinem Buch Sterben, Tod und Jenseits mit einem kurzen Abriss seines Lebenslaufes, bevor er sich dem eigentlichen Thema widmet: Er ist in der Lage, sich mit dem Universum, noch lebenden oder toten Tieren sowie bereits verstorbenen Menschen zu „unterhalten“. Zur Erklärung führt er an, dass Tierkommunikation die nonverbale Kontaktaufnahme zum Tier mittels Telepathie bedeutet und dass dabei die physische Ebene zugunsten der geistig-seelischen verlassen wird. Mit dem Universum unterhält er sich beispielsweise über das Sterben von Tieren und wie diese das empfinden. Er erfährt, dass es keine Hölle gibt und das Universum weiß sogar, dass der Autor selbst und sein sofort nach der Geburt verstorbener Zwillingsbruder im früheren Leben die Ordensbrüder Franziskus und Dominikus waren. Außerdem wird er gebeten, das alles in diesem Buch niederzuschreiben.

Ingolf Ludmann-Schneider erfährt in einem Gespräch mit einem verstorbenen Kater, dass dieser jetzt an einer Akademie lehrt und sich selbst als Lichtwesen bezeichnet. Er wird über den Trugschluss von uns Menschen aufgeklärt, dass wir meinen, die Tiere ständen unter uns. Ein anderer Kater hat ihm von seinem Tod erzählt und wie er den wahrgenommen hat. Weiterlesen »

Bernd Braun unterrichtet Tantra und Kundalini-Yoga im „Institut Kama“ in Wien. In seinem Buch Tantra – Weg der Bewusst-Werdung möchte er dem Leser einen Zugang zum Tantra öffnen. Das Buch ist kein wissenschaftliches Werk, sondern beruht auf den Erfahrungen des Autors aus der Praxis. Zum besseren Verständnis sollen zahlreiche künstlerische Kohlezeichnungen die Übungen veranschaulichen.

Im Tantra wird die Göttin in der Frau verehrt. Wir verlassen die Welt der männlichen Vorherrschaft und betreten eine Welt des Fühlens, der Liebe und der Wonne. Der Mann sucht nicht die Befriedigung seiner Lust, sondern widmet sich der Befriedigung der Frau, denn die weibliche Lust und der weibliche Orgasmus lösen erst die Lust und den Orgasmus im Mann aus. Die Tantras sagen, dass Sie diesen Weg nur durch Üben lernen.

Ohne Yoga gibt es kein Tantra und deshalb lernen Sie zu Beginn Yoga-Übungen und Atemübungen in Verbindung mit Muskelkontraktionen, die Sie als tägliches Morgenritual ausführen können. Auch Selbstberührung gehört zu den Übungen, die täglich ausgeführt werden sollten, so stärkt der Mann seine Erektionsfähigkeit und die Frau steigert ihre Orgasmusfähigkeit. Weiterlesen »