Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird.
Um dem Leser ein Verständnis davon zu vermitteln, was eine industrielle Revolution ist, haben Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee die für diese Epoche wichtigste Erfindung der Dampfmaschine zum Ende des 18. Jahrhunderts gewählt. In dem Maße, wie seinerzeit erstmals auf Muskelkraft verzichtet werden konnte, hat das zweite Maschinenzeitalter mit der Entwicklung der Computer für einen Impuls unserer Geisteskraft gesorgt, wobei die Autoren einen ähnlich starken Knick wie im ausgehenden 18. Jahrhundert voraussagen. Computer werden sich weiter entwickeln, die digitale Revolution hat bereits eingesetzt und wir befinden uns in „The Second Machine Age“.
Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee schreiben von der Entwicklung eines selbstfahrenden Fahrzeugs und von der ebenfalls schon realen Möglichkeit der Kommunikation mit einem iPhone. Bereits seit 2012 setzt Amazon in den Lagern Roboter ein und Drucker schreiben längst nicht mehr nur mit Tinte auf Papier, sondern in mehreren Lagen mit Kunststoffen oder Metallen, so dass ein 3D-Druck entsteht. Und das ist erst der Anfang! Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es künstliche Intelligenz mit eigenem Bewusstsein gibt und wann sie sich selbst replizierende Wesen schaffen wird.
weiterlesenThe Second Machine Age von Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee
Die Costa Brava gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Wer mit dem Auto anreist und den Rastplatz kurz vor der spanischen Grenze ansteuert, bekommt einen ersten Eindruck vom kräftigen Tramuntana, dem kalten Nordwind. Noch lockt die Küste mit malerischen Fischerdörfern, wobei die Bebauung in Lloret de Mar nur noch die einstige Silhouette entlang der mit Palmen bestückten Flaniermeile erahnen lässt. Immerhin findet der aufmerksame Beobachter zwischen den neu errichteten Hotels noch alte Häuser, um die einfach herumgebaut wurde. So überlaufen der Ort auch ist, so ist man selbst in der Hauptsaison schnell alleine, wenn man den Küstenweg in Richtung Tossa de Mar einschlägt. Er führt durch einen Wald mit Korkeichen, denen wir die meisten Korken zu verdanken haben. In guter Erinnerung wird ein Urlaub an der Costa Brava jedem bleiben, der einen Ausflug nach Girona gemacht hat. Egal, ob er dort in der Fußgängerzone ein Eis genießen durfte, was seinesgleichen sucht, oder ob er, umringt von Studenten, Siesta in einem kleinen Café vor der Universität gehalten hat. Was dieser Küstenabschnitt sonst noch zu bieten hat, beschreibt Ulrike Wiebrecht in ihrem Reiseführer „Costa Brava“.
Ende der 1980er Jahre stellte die Ärztin Dr. Martha Welch die von ihr entwickelte Festhaltetherapie in einem Buch vor. Die tschechische Psychologin Irina Prekop hat die Therapie weiterentwickelt, die später an deutschen Volkshochschulen interessierten Müttern in Kursen vorgestellt wurde. Schon kleine Kinder werden dabei gegen ihren Willen und mit aller Kraft von der Mutter mit Gewalt festgehalten. Bis heute ist diese Therapie, die Gegner aufs Schärfste verurteilen, umstritten. Anja Jonuleit, selbst Mutter von vier Kindern, hat sich intensiv mit dieser Erziehungsform auseinandergesetzt und sie in ihrem Roman „Das Nachtfräuleinspiel“ thematisiert.
Theo ist in zweiter Ehe über vierzig Jahre mit Berta verheiratet. Sein Verhältnis zu seiner Tochter Frieda aus erster Ehe war spätestens ab dem Zeitpunkt belastet, als die Achtjährige von ihrem Vater wissen wollte, ob er als Soldat in Russland Verbrechen begangen hat. Frieda war erst zwölf Jahre alt, als ihre Mutter verstarb, und der Einzug von Berta in das Haus hat die Entfremdung von Theo zu Frieda noch vergrößert. Berta hatte ihr sogar ein Hausverbot erteilt, so dass sie ihren Vater allenfalls nur heimlich besuchen konnte. Seit mehr als zehn Jahren hat Frieda ihren Vater nicht mehr gesehen, als sie ihn im Spital besucht, nachdem er einen Unfall hatte. Von den Sprachlähmungen erholt sich der Sechsundneunzigjährige wieder. Doch dann erleidet Berta einen Herzinfarkt und muss ausgerechnet die verhasste Stieftochter bitten, sich um Theo zu kümmern. Nach Bertas Genesung bleibt den beiden alten Leuten keine andere Wahl und sie müssen die Hilfe der Pflegerin Ludmilla aus der Ukraine in Anspruch nehmen. Die Spannungen im Haus nehmen zu, die Stimmung wird zunehmend schlechter und sowohl Theo, als auch Berta reagieren immer gereizter.
Seit vier Monaten leben die einundsiebzigjährige Rosa, ihre Tochter Ellen sowie Enkelin Kim, der straffällig gewordene Konrad Schmitt und der ehemalige Major Hans Seefeld in der von ihnen besetzten Villa Zucker zusammen, die direkt hinter dem Rheindeich in Kaiserswerth liegt. Sie konnten nur knapp einer Zwangsräumung entgehen. Ihr Ziel ist, die Villa zu kaufen, weshalb sie sich mit dem Insolvenzverwalter Doppersen von der MultiLiving GmbH, die sie seinerzeit um ihr Geld betrogen hat, in Verbindung setzen. Doch das sind nicht ihre einzigen Sorgen, denn jeder einzelne hat mit eigenen Problemen zu kämpfen:
Während der Versicherungsdetektiv Peter Hogart mit Inspektor Wolfgang Eichinger und dessen Kollege Rolf Garek von der Kriminalpolizei Wien auf einem Flohmarkt zusammentrifft, werden die beiden zu einem Mordfall gerufen. Wenig später erzählt ihm sein Bruder Kurt, dass er Doktor Abel Ostrovsky weder auf seinem Handy erreichen kann, noch ihn in seiner Villa antrifft. Das würde ihn deshalb beunruhigen, weil der pensionierte Arzt ihm eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen hat: Er habe ein Videoband in seinem Haus versteckt und könnte niemandem mehr trauen. Als Hogart bei der Villa von Ostrovsky eintrifft, sieht er sofort den Zusammenhang zwischen dem Arzt, der sich nicht mehr meldet und dem Mordfall, zu dem Eichinger und Garek gerufen wurden. Die finden Ostrovsky an einen Stuhl gefesselt und durch Folter grausam zu Tode gekommenen vor.
Lizbeth Khiel verarbeitet in ihrem Buch „Drei Farben: Gold – Aurelia“ den Tod ihrer Tochter Aurelia. Es ist ihre dritte Schwangerschaft und bereits ab dem vierten Monat hat sie jede Woche denselben Traum, der nichts Gutes verheißt. Obwohl ihr Gynäkologe mit dem Verlauf der Schwangerschaft zufrieden ist, fürchtet Lizbeth, dass ihre Tochter nicht gesund sein wird. In der sechsunddreißigsten Woche stürzt sie direkt auf ihren Bauch. Da sich das Kind plötzlich nicht mehr bewegt, fährt sie mit ihrem Mann ins Krankenhaus und fordert eine sofortige Ultraschallaufnahme. Doch eine unerfahrene Hebamme sieht nicht die Notwendigkeit und es vergehen wertvolle Minuten. Erst als endlich eine Ärztin hinzugezogen wird, stellt diese anhand der Ultraschallaufnahmen fest, dass das Baby klinisch tot ist. In erster Linie geht es zu diesem Zeitpunkt darum, die Mutter zu retten, die innerlich zu verbluten droht, da sich die Plazenta bereits ablöst. Eine Notoperation wird in die Wege geleitet.
Schon seit einigen Jahren gibt es in deutschen Kliniken Grüne Damen. Sie werden so genannt, weil sie häufig einen grünen Kittel tragen oder zumindest ein grünes Tuch um den Hals. Es handelt sich dabei um ein Ehrenamt, zu dem sie sich aus sozialem Engagement oder auch aus christlicher Nächstenliebe berufen fühlen. Die Grünen Damen helfen bei der Essensausgabe, machen kleine Besorgungen und betätigen sich oftmals auch als Seelsorger. Eine von ihnen ist die Protagonistin in dem Roman „Grün ist die Liebe“ von Marlies Ferber.