Seit seinem elften Lebensjahr zwicken Henry alle Hosen im Schritt und für ihn kommen seitdem nur noch Jogginghosen in Betracht. Da er die sogar bei seiner Tätigkeit im Supermarkt trägt, ist er für alle nur noch der „Jogginghosen-Henry“. Mit seinen Freunden Gabriel, der durch seine Arbeit als Bestatter Grabriel genannt wird, und dem bei einer Bank beschäftigten Schalter-Felix startet er von Bad Harzburg zu einem Heavy-Metal-Festival, wo alle gerne und reichlich dem Bier zusprechen. Irgendwie stößt unterwegs noch Evil Enrico zu ihnen. Und dann entdeckt Henry SIE! Seine Gedanken können sich nicht mehr von dem schönsten Mädchen dieser Erde lösen. Doch wie soll er sie finden, wenn er weder ihren Nachnamen, noch ihre Adresse kennt, lediglich ihren Vornamen, Janka.
Tatsächlich trifft er im Jahr darauf Janka auf dem Festivalgelände wieder, doch in Begleitung der Kreationistin Deborah, was für allgemeine Verwirrung sorgt. Henry, der von einer Bandkarriere träumt, macht die Bekanntschaft des Musikkritikers Nille und auf einem Mittelaltermarkt lernt er die Physiotherapeutin Violette kennen.
Die Stationsschwester Katharina Hofmann hat ein Verhältnis mit dem Arzt Dr. Roland Keller, der in der gleichen Klinik wie sie arbeitet. Bei einem ihrer regelmäßigen Treffen in einem Hotel schenkt ihr Roland zwei Karten für eine Theatervorstellung. Doch ihre Mitbewohnerin Leonie zieht einen Abend im Technoklub dem Besuch des Theaters vor. Während der Vorstellung erhält Katharina eine Nachricht, dass sich eine Kollegin krank gemeldet hat und sie erklärt sich sofort bereit einzuspringen, da sie gerne die frei gewordene Stelle als Stationsleiterin übernehmen möchte. Als sie sich zu Fuß vom Theater auf den Weg nach Hause macht, um in ihre Arbeitskleidung zu schlüpfen, wird sie von drei Männern überfallen und kann nur knapp einer Vergewaltigung entgehen. Doch nur wenige Tage später erleidet sie einen Zusammenbruch und wird ausgerechnet in das Krankenhaus eingeliefert, in dem sie arbeitet. Nach zwei Tagen wird sie entlassen, ist aber weiterhin krankgeschrieben. Roland hat sich nicht mehr bei Katharina gemeldet, und von Leonie erfährt sie, dass dieser die Stationsleitung angeboten wurde. In der Anrufliste ihres Handys sieht Katharina, dass ihre Schwester Sara, zu der sie seit einem Streit zu Weihnachten keinen Kontakt mehr hat, mehrmals am selben Tag versucht hat sie zu erreichen. Außerdem findet sie eine seltsame Sprachnachricht von ihr auf dem Anrufbeantworter. Nachdem sie vergeblich versucht hat, ihre Schwester auf dem Handy und in ihrer Wohnung zu erreichen, beschließt sie, zu ihr nach Rostock zu fahren.
Falko Cornelsen, Kriminalhauptkommissar in Lüneburg, ist von seiner Frau enttäuscht, die ihn seit Monaten betrogen hat. Um Abstand zu gewinnen, fährt er zu seinem Freund und Amtskollegen Oliver König nach Flensburg. Als dieser einen Anruf erhält und sofort zu einer Leiche gerufen wird, entscheidet sich Falko spontan, Oliver und dessen Kollegen Stefan zum Tatort zu begleiten. Die Fahrt führt sie zu einem als Versicherungsbüro getarnten SM-Club, und der Notarzt kann bei Klaus Deepenbrock, einem Rechtsanwalt, eine natürliche Todesursache trotz Fesselungsspuren und diverser Strangulationswunden nicht ausschließen. Wie es scheint, ist der Mann an einem Herzinfarkt verstorben. Doch dann fällt bei der Obduktion eine Einstichstelle auf, die sowohl im Kopf, als auch in der Fetischmaske, die Deepenbrock getragen hatte, vorhanden ist. Falko lässt sich nicht lange von Oliver bitten, den Fall gemeinsam mit ihm aufzuklären und sogar die Leitung zu übernehmen, da er für seine eigenwillige Vorgehensweise, sich durch Autosuggestion in Trance zu versetzen und so über sein Unterbewusstsein zur Aufklärung eines Falles beizutragen, bekannt ist.
Mac Faraday, ein suspendierter Drogenfahnder der Bundespolizei, hat sich als Schmied unweit von Melbourne niedergelassen. Als sein bester Freund Ned von dessen heranwachsendem Enkel Lew erhängt aufgefunden wird, glaubt Mac nicht an einen Suizid und nimmt den verstörten Jungen bei sich auf. Wie Detective Shea erklärt, liefert auch die gerichtsmedizinische Untersuchung kein eindeutiges Ergebnis. Beim Ausräumen der Wohnung seines Freundes stößt Mac auf Zeitungsartikel, die von der nackten Leiche einer jungen Frau in einem ehemaligen Bergwerk berichten. Aus dem Arbeitstagebuch von Ned erfährt er weiter, dass sein Freund unvermittelt die Arbeiten an dem Mädchenheim Kinross Hall eingestellt hat. Ein Besuch bei der Direktorin Marcia Carrier soll klären, ob dort in einem bestimmten Zeitabschnitt Mädchen vermisst wurden.
Die Gefahren, die von genmanipulierten Lebensmitteln ausgehen, werden seit längerem kontrovers diskutiert, zumal Kritiker vor möglichen, langfristigen Folgen warnen. Selbst Viren, wie etwa die Pocken, die im Mittelalter große Teile der europäischen Bevölkerung dahingerafft haben und längst als ausgerottet gelten, bergen eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Wie das Nachrichtenmagazin Focus schreibt, werden Pockenviren weiterhin sowohl in Atlanta, als auch in Nowosibirsk gezüchtet. Im Sommer 2014 sollen sogar auf einem Campus in einer Abstellkammer Glasampullen mit dem tödlichen Inhalt gefunden worden sein. Was, wenn die in unbefugte Hände geraten wären? Wenn Länder wie Nordkorea oder Syrien, die sich ebenfalls im Besitz befinden sollen, diese zu Kriegszwecken einsetzen? Oder wenn ein Virus oder Bakterium plötzlich mutiert und Impfstoffe wirkungslos bleiben? Diesen Fragen und möglichen Folgen ist Will Hofmann in seinem düsteren Roman „Lebensnacht“ nachgegangen.
Am 7. Februar 2015 gelangte die Revue „Ekzem Homo“ mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern in den Münchner Kammerspielen zur Uraufführung. Jeder, der es zu keiner Aufführung geschafft hat, kann sich anhand des Buches mit gleich lautendem Titel eine Vorstellung davon machen, wie viel Spaß die Besucher bei der Darbietung der Künstler gehabt haben müssen. Denn zahlreiche, großformatige Fotos dokumentieren ihren Auftritt, und nicht selten reizt den Betrachter alleine schon der Anblick zum Schmunzeln!
Andreas Atlas hat elf Jahre als verdeckter Ermittler für das Bundeskriminalamt in Mexiko gearbeitet, wo er im Laufe der Zeit über vierzig Millionen Euro für sich beiseite geschafft hat. Nachdem er einen der organisierten Kriminalität vorstehenden Patron verraten hat, befindet er sich auf der Flucht vor dem Kartell. Bei Grete, einer Freundin aus Jugendtagen, die mit ihrem sechzehnjährigen, autistischen Sohn Lars auf Gut Scheventorf in Bad Iburg wohnt, fühlt er sich vor seinen Verfolgern sicher. Doch für Kees Vermeer, einen ehemaligen Polizist aus Holland, heißt es längst: „Atlas – Frei zum Abschuss“, auch wenn er ihn möglichst lebend seinem Auftraggeber ausliefern soll.
Nach einem Verkehrsunfall, bei dem die Eltern von Julia Sommer umkamen, wächst sie bei ihrer Großmutter Martha auf. Drei Jahrzehnte später lebt die inzwischen geschiedene Frau mit ihrem sechsjährigen Sohn Florian wieder bei Martha und hat im Ebersberger Forst die Leitung des Forstbetriebs aufgenommen. Eines Tages geht sie alleine auf die Jagd und hört plötzlich zwei Schüsse. Julia vermutet, dass Wilderer ihr Unwesen treiben. Doch anstelle eines Tieres findet sie ihren Chef Ludwig Voss tot unter seinem Auto liegend. Nachdem sie wegen unglücklicher Umstände die Kripo erst von zu Hause benachrichtigen konnte, wird Julia als wichtigste Zeugin von Kriminalhauptkommissarin Maryam Baumgartner direkt am Tatort vernommen. Doch von Anfang an scheint man ihren Aussagen nicht zu glauben, denn zwei Walker beschuldigen Julia des Mordes an ihrem Arbeitgeber.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts geht der junge Hugh in Irland an Bord eines Segelschiffes, um im spanischen Salamanca ein Theologiestudium zu beginnen, das ihm in seiner Heimat verwehrt wird. Später will er nach Irland zurückkehren, um das Evangelium zu verkünden. Im Priesterseminar entschließt er sich, dem Franziskanerorden beizutreten. Mit Pater Florence Conry, der zwar die Ansichten des Novizen zum Keuschheitsgelübde nicht teilt, ihn aber dennoch schätzt, begibt er sich nach Flandern und schließt dort Freundschaft mit Owen Roe O-Neill, dem Neffen des Anführers der irischen Flüchtlinge. Bereits in Valladolid hat Hugh, der mittlerweile Pater ist, den Entschluss gefasst, ein Buch über die Lebensgeschichte von Thomas More zu schreiben. Um mehr über sein Leben zu erfahren, begibt sich Hugh nach London, wo man den Lordkanzler von England im Tower gefangen hielt und schließlich hinrichtete, weil er bis zum Schluss Heinrich VIII nicht als Oberhaupt der englischen Kirche anerkennen wollte.
Die Anthologie „Wie is? – Muss.“, herausgegeben von Hermann Beckfeld und Werner Boschmann, beinhaltet neben Kurzgeschichten auch einige Gedichte und zwei Autobiografien. Desweiteren beantworten Autoren in insgesamt drei Gesprächen ihnen gestellte Fragen, bei denen es zum einen um den Verein Vfl-Bochum und zum anderen um einen Ruhrgebietsladen in Mülheim geht. Außerdem erklärt eine der Befragten, dass sie sich tatsächlich für einen Umzug vom vornehmen Hamburger Stadtteil Blankenese ins Ruhrgebiet entschieden hat.