Der Roman „Fast genial“ von Benedict Wells beruht auf der wahren Geschichte der „Samenbank der Genies“, die der millionenschwere Geschäftsmann Robert Graham gegründet hat und aus der 217 hochintelligente Kinder entstanden sein sollen. Graham war von dem Gedanken getrieben, dass die intelligenten Menschen aussterben, während sich die Dummen unaufhörlich reproduzieren!
Der 17-jährige Teenager Francis Dean lebt seit zweieinhalb Jahren in einem Trailerpark am Rande von Claymont, einem Provinznest an der Ostküste der USA. Seine Mutter Katherine leidet an manischer Depression und hat durch die Krankheit ihren Job als Sekretärin verloren. Von dem bisschen Geld, dass sie von Francis Stiefvater Ryan Wilco, der mit dem jüngeren Halbbruder Nicky in New York lebt, bekommen, konnten sie die Wohnung im Stadtzentrum nicht mehr bezahlen. Anfangs hat ihn das Leben in der verfallen wirkenden Siedlung gestört, denn gelegentlich wird jemand von der Polizei verhaftet oder bei einer Schlägerei halb totgeschlagen.
Jeásh, der in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, lebt in einer Heil- und Verwahranstalt für Irre und seelisch Beschädigte in Toch Eleth. An schlimmen Tagen ritzt er sich mit einem scharfen Gegenstand seinen Namen in die Haut und sein Körper ist von Narben gezeichnet. Wie alle Menschen wird er von zwei Engeln begleitet: Dem weißen Engel Malach, der ihn beschützen und ihm helfen soll, den richtigen Weg in seinem Leben zu finden, und dem schwarzen Engel Ezariel, der seine Seele ins Verderben stürzen soll. Als sich Jeásh eines Tages aus Verzweiflung das Leben nehmen will, ringt Malach mit dem schwarzen Engel, doch ist er kaum noch in der Lage, seinen Schützling vor dem Tod zu bewahren. Er sieht nur noch einen Ausweg und gibt Jeásh etwas von seinem Herzblut, das Wertvollste, das ein Engel nur einmal zu geben vermag.
New York hat viele Gesichter. „Cracktown“ ist eines davon und hier dominiert Gewalt in jeder nur denkbaren Form. Um das Leben, das eigentlich gar keines ist, auszuhalten, wird gekifft, ein Schuss nach dem anderen gesetzt oder die Bazooka abgefeuert, wie sie es nennen. So greift auch Londa auf die Bazooka zurück, weil sie von ihrem Mann brutale Prügel einstecken muss. Sie weiß, wo sie sich den Stoff besorgen kann und muss dafür lediglich jemandem einen blasen.
Robert Naumann lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern Hannah und Emma in Berlin. Die Familie bezieht Hartz IV und Robert hat längst gemerkt, dass es sich innerhalb dieser Bedarfsgemeinschaft, so die offizielle Bezeichnung, nicht lohnt, wenn einer berufstätig ist. So bleibt er lieber arbeitslos und wird regelmäßig im Jobcenter bei Frau Steputat im Zimmer 211 vorstellig. Als er nicht die vorgeschriebenen Bewerbungen vorweisen kann, werden ihm die Leistungen gekürzt. Ihm wird ein Job bei der Post angeboten, was bei ihm Erinnerungen an eine frühere Tätigkeit dort weckt. Doch schlecht bezahlte und sinnlose Arbeit lehnt er entschieden ab und stößt auf Unverständnis bei seiner persönlichen Ansprechpartnerin. Robert Naumann versucht sich als Spargelstecher und Hüpfburgbeauftragter und möchte eigentlich lieber Popstar werden.
Das Mädchen lebt mit ihren Eltern, Geschwistern und der Großmutter in Kärnten, nahe der slowenischen Grenze. Ihre Großmutter erzählt oft von früher, vom Krieg und vom KZ in Ravensbrück. Sie hat ihr Lagerheft noch aufbewahrt und blättert darin. Der Enkelin erzählt sie von ihrer Heimkehr und den vielen verhafteten Nachbarn, die in den Tod geschickt wurden. Auf Spaziergängen kommen sie an unbewirt- schafteten Höfen vorbei, deren Bewohner im Krieg geblieben sind. Die Enkelin hört, dass auch andere von ihrer Flucht berichten, wie sie im Lager überlebt haben und von Internierungslagern für Kinder ist die Rede. Sie besucht ein ehemaliges KZ und sieht dort den Vater zum ersten Mal weinen. Von einem Tonband hört sie die Schreie von Kindern, die nach der Mutter rufen.
Gemma ist verheiratet und lebt mit Giuliano in Rom. Vor 16 Jahren ist sie ihm unter ungewöhnlichen Umständen begegnet. Heute, mit 53 Jahren, erhält sie völlig unverhofft einen Anruf von Gojko aus Sarajevo. Gemma müsste unbedingt zu einer geplanten Kunstausstellung kommen, bei der auch Fotos von Diego gezeigt werden, dem Vater ihres Sohnes Pietro. Erinnerungen werden wach, Diego, ihre große Liebe. Wie die Zeit vergeht! Warum meldet sich Gojko erst jetzt? Sie zögert, aber schließlich kann Gojko sie doch überreden. Mit Pietro fliegt sie nach Sarajevo, ohne zu ahnen, welchen Geheimnissen sie dort auf die Spur kommen wird.
„Nachtleben“, das klingt aufregend, abenteuerlich, vielversprechend, geheimnisvoll und ein wenig verrucht. Bei dem Wort denken viele an Nachtbars mit leiser Musik. Oder Kneipen, in denen die letzten Gäste herausgekehrt werden, die bereits mit dem Kopf auf dem Tresen liegen. Nachtleben klingt aber auch nach flackernden, blinkenden Lichtern, lauter Musik, tanzenden, singenden Menschen und überfüllten Diskotheken. Über all dies legt sich der Schleier der Dunkelheit, der auch ein Schleier des Vergessens ist. Fast jeder ist schon einmal mittags erwacht, nach einer vom Leben erfüllten Nacht, die so anders war, als der gewöhnliche Alltag.
Alle Jahre wieder… sind Bücher über, mit und um Katzen auf dem Gabentisch von Katzenliebhabern zu finden. So ist auch von der Autorin Andrea Schacht, Verfasserin von diversen Katzengeschichten, pünktlich zu Weihnachten der Roman „Der fliegende Weihnachtskater“ erschienen.
In Klaus Middendorfs Roman „Celtic Connexion“ schreibt der Schriftsteller Saul Buchstätt an seinem zweiten Roman. Patrick McDouglas ist quasi sein Spiegelbild, sein Doppelgänger und schreibt am gleichen Roman. Patrick erhält eines Tages von einem toten Freund, Melih Cevdet, eine Mail aus der Unterwelt Thanatopic City. Verwirrt fragt er sich, was das zu bedeuten hat. Neugierig geworden, sucht er im Internet nach einer Erklärung und landet schließlich selbst im Jenseits. Dort kann er sich an nichts mehr erinnern und trifft auf Arthur Morris. Der wiederum behauptet umgebracht worden zu sein. Während er in einem der Twin Towers seiner Arbeit nachgegangen wäre, seien Flugzeuge in das World Trade Center geflogen.
Auch als Schauspieler und Schriftsteller braucht man jemand, der sauber macht. Und Max Urlacher hat die weltbeste Putzfrau gefunden. Zugegeben – sie ist ein wenig beleibt, aber alles andere stimmt! In seinem neuesten Buch „Die Putzi Diaries“ plaudert Max aus dem Nähkästchen, wie er Marianne Schneider überzeugen konnte, bei ihm zu putzen. Schließlich sucht sie sich ihren Arbeitgeber aus und putzt nicht bei jedem! Seitdem sie für seine häusliche Sauberkeit sorgt, muss er mit einem gelben Duschvorhang vorlieb nehmen, obwohl er diese Farbe hasst. Er muss es hinnehmen, dass sie seine Kondome in einer selbst gebastelten Schachtel verstaut und seine Pornovideos mit der Tarnung Luis Trenker versieht. Außerdem hält sie so manchen Haushaltstipp für ihn bereit und erteilt ihm Nachhilfe in der Gewürzküche. Zur Abwechslung sitzt er mit seiner Putzi bei einem Auftritt von Roland Kaiser in der ersten Reihe, bekommt eine exklusive Führung durchs Museum oder besucht mit ihr eine Theatervorstellung, in der alle Darsteller nackt sind.